[00:00:00:02 – 00:00:39:07]
Hallo und herzlich willkommen zu Selbstbewusstsein, Sexappeal und Charisma To Go. Ich freue mich riesig, dass du da bist, dass wir jetzt hier miteinander Zeit verbringen. Mein Name ist Nicole Davido. Ich bin Live-Unbeziehungscoach, Experte im Thema Manifestation. Und hier in diesem Podcast bekommst du praxisorientierte Tools, bekommst Geschichten, die dich dabei unterstützen, dein Nervensystem zu regulieren, dich in deine Manifestationskraft zu bringen und die High Value Version deiner selbst zu 100 Prozent zu verkörpern. Hier geht es nicht darum, dass du nur zuhörst, hier geht es vorallem um die Umsetzung und es geht darum, dass du in deine Power kommst. Ich freue mich, dass du da bist und viel Spaß bei der heutigen Folge.
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Ich freue mich riesig, dass du da bist als allererstes Happy New Year.
[00:00:47:16 – 00:01:01:12]
Wir sind in 2026 angekommen, wenn du diese Podcast-Episode schaust oder hörst. Ich nehme sie jetzt gerade noch in 2025 auf und ich muss ganz ehrlich sagen, der Gedanke, dass dann 2026 ist, fühlt sich gut an.
[00:01:02:13 – 00:01:14:14]
Ich fand einfach 2025 intensiv und habe ein richtig schönes Gefühl für 2026 und freue mich jetzt einfach. Ich hoffe, dass du auf jeden Fall gut reingekommen bist ins neue Jahr.
[00:01:15:15 – 00:01:34:16]
Eigentlich wollte ich die Folge nutzen, um diesen richtigen großen Power-Tog da zu lassen. Aber irgendwie habe ich es nicht gefühlt. Irgendwie kam dann nichts. Der Download ist irgendwie nicht angekommen und da dachte ich mir, okay, vielleicht ist es an der Zeit, über dieses Thema zu sprechen, ADHS.
[00:01:35:21 – 00:01:54:13]
Ich hatte letzte Woche ganz offiziell meine ADHS-Diagnose. Und ja, auch wenn du ein neuropypisches Gehirn hast und kein, ich sage mal, ADHS-Gehirn hast, glaube ich, dass diese Folge dir dient, weil diese Diagnose mir nochmal so viele Erkenntnisse gegeben hat,
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geschenkt hat, die mir so krass gedient haben und deswegen habe ich den starken Impuls gehabt, einfach mal diese Geschichte mit dir zu teilen. Und ich habe irgendwo das Gefühl, dass du dich eventuell auch wiederfinden wirst in dieser Geschichte, weil ich glaube, Menschen, die losgehen für ihre persönliche und spirituelle Weiterentwicklung, für Heilung, die haben sich vielleicht immer so ein bisschen anders gefühlt als, ich sage jetzt mal, die Masse. Ich weiß, ich kenne das ja auch von meinen Kunden, von der Community hier, dass da immer irgendwo so dieses Gefühl war von, also so ganz, pass ich nicht rein, so ganz bin ich nicht, ich sage jetzt mal in Anführung, also normal, ja.
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Und das ist ja auch das, was so ADHS mit sich bringt, ja. Also da, wenn ich zurückdenke an meine Kindheit und meinen Jugend, da war immer so dieses Gefühl von, fuck, ich bin irgendwie anders und ich will so gerne dazu gehören, aber irgendwie versteht mich keiner, irgendwie hört mich keiner, irgendwie kapiert keiner, was ich tatsächlich meine. Und dadurch habe ich mich immer sehr abgelehnt gefühlt. Und aufgrund dessen habe ich heute ja in meinem Erwachsenen sein oft Angst abgelehnt zu werden, ausgegrenzt zu werden, anders zu sein, obwohl ich ja anders bin und man jedern ist anders auf seine Art und Weise. Aber für mich war diese Diagnose und dieses Gespräch mit der Therapeutin nochmal so wichtig, weil ich damit nochmal so meine tiefsten Wunden anschauen konnte. Und du weißt ja, dass das wir anschauen, das kann sich auch auflösen. Und ja, ich weiß, dass viele Menschen, vor allem viele Menschen, die auch hier im Podcast hören, mit diesem Thema Ablehnungsstruggeln, Missverstanden zu werden, nicht so richtig dazu zu gehören. Und deswegen bin ich der Meinung, dass diese Folge heute dienen wird. Okay, ich würde sagen, wir starten rein. Also als ich circa elf Jahre alt war, wurde ich schon mal ganz offiziell mit ADHS diagnostiziert. Ich hatte schon immer große Probleme in der Schule. Also ich erinnere auch Momente im Kindergarten schon. Also ich bin circa ab 3, 2,5, 3, bin ich im Kindergarten gekommen. Und auch da schon habe ich mich missverstanden gefühlt. Ich erinnere Momente, wo die Kindergartenlehrerin mich ausgesperrt hat, weil ich zu laut war, weil ich irgendwie mich nicht auf die Sache fokussieren konnte.
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Also die kleine nicole wurde oft so abgeschoben irgendwo schon im Kindergarten. Und das war ganz, ganz schwierig für mich natürlich. Ich kann es sehr vorstellen, dass ich fand Kindergarten schrecklich. Dann fand ich die Schule noch schlimmer, weil ich immer so den Wunsch hatte dazu zu gehören. Ich wollte immer so einer von vielen sein. Ich wollte immer die Person sein, die einfach genauso ist wie andere. Aber das ging irgendwie nicht. Also irgendwie habe ich immer, bin ich immer aufgefallen. Dazu kam auch noch, dass ich sehr groß bin und schon als Kind sehr groß war. Das heißt, ich bin sowieso auch immer aufgefallen, weil ich immer die größte im Raum war. Auch das war, ich sag jetzt mal problematisch für mich. Und dann habe ich irgendwie so eine Strategie entwickelt, die eigentlich genau in die andere Richtung ging zu dem, was tatsächlich vielleicht besser funktioniert hätte. Also ich bin dann noch lauter geworden. Ich bin noch überaktiver geworden. Also es war fast so, als ob ich so richtig schreien musste, damit mich jemand hört, damit mich jemand sieht, damit mich jemand anerkennt. Und dann habe ich irgendwie Aufmerksamkeit bekommen. Das war dann eher negativ, so wie die Lehrer, die mich immer rausgeschmissen haben oder keine Ahnung, ich den Eintadel nach dem nächsten bekommen habe in der Schule, Klassenbuchanträge, bla, bla, bla. Aber irgendwie war das meine Strategie, um überhaupt gehört zu werden. Also das ist auch eine Erkenntnis, die mir jetzt in der letzten Woche tatsächlich noch mal gekommen ist, dass ich mich so krass missverstanden gefühlt habe und immer abgelehnt gefühlt habe. Als ich dann elf Jahre alt war, wurde mir Ritalin verschrieben. Und Ritalin ist ein Stimulant. Das ist eine sehr intensive Droge, muss ich sagen.
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Aber ich muss dazu sagen, dass ich der Meinung bin, dass Ritalin mir wirklich, was das Schulsystem angeht, den Arsch gerettet hat. Ich hätte das Schulsystem nicht geschafft. Das war für mich Horror. Wie schon gesagt, Kindheit war schon Horror. Dann kam die Teenie Zeit. Mir ist es extrem schwer gefallen, zu lernen, mich zu konzentrieren, still zu sitzen in der Schule, mir Dinge reinzuziehen, die mich nicht interessiert haben. Das heißt, obwohl ich auch sage, das ist schon ein sehr, sehr intensives Medikament. Also die andere Option wäre einfach gewesen, dass meine Eltern mich rausgeholt hätten in die Schule und mich in eine andere Schule gepackt hätten. Aber diese Option gab es einfach nicht. Da gab es einfach hier in Namibia. Ich bin ja in Windtuck, Namibia aufgewachsen. Und da gab es einfach keine andere Schule, die wirklich auch das supportet hätte, wie ich drauf bin, wie mein Gehirn einfach verdratet ist. Das gab es einfach nicht. Dazu kam auch noch, dass ich ja auch meine Freundinnen hatte. Weißt du, du musst dir vorstellen, in Namibia, wir gehen schon zusammen in Kindergarten und dann zusammen in die Schule. Das heißt, das war für mich auch schlimm, irgendwie meine Freunde einfach in der Schule zu lassen. Da war ich ja dann wieder so die Außenseiterin, die halt in eine andere Schule muss. Und das wollte ich auch nicht. Ja, und deswegen war das, und das weiß ich heute und das sage ich heute, obwohl ich das zwischenzeitlich auch mal eine andere Meinung zu hatte, das Beste, was mir passieren konnte, dass ich diese Drogen bekommen habe, diese Medikamente bekommen habe, nur damit ich funktionieren kann. Ja, und das kann man jetzt natürlich bewerten als, aber ein Kind sollte ja nicht funktionieren. Ja, sollte es nicht. Ja, in einer schönen, perfekten Welt nicht. Aber in meinem Fall war das halt einfach so, dass ich in dieser Schule war. Und ich halt auch irgendwie die Schule schaffen wollte oder besser gesagt, ja, ich vielleicht die Schule auch brauchte für die Dinge, die ich halt einfach danach machen wollte oder whatever. Und so war das halt. Und ich möchte dem jetzt eigentlich nicht mehr so diesen negativen, ja, die ich sage jetzt mal, diese negative Energie geben, welche sich lange getan haben. Und das werde ich dir jetzt auch mal auch nochmal mit dir teilen, wie das dann für mich weiterging. Weil dann muss ich sagen, ich habe dann das dritte Link genommen, dann kam ich ja auch noch mal zu diesem Seminar, zu diesem Mindset Seminar, Slash Visualisieren, Meditation Seminar. Das hat auch noch mal richtig viel verändert. Weil bei diesem Seminar habe ich das erste Mal festgestellt, ich kann mich ja tatsächlich konzentrieren. Weil das war ja Persönlichkeitsentwicklung, vielleicht kennst du ja meine Geschichte. Das war ja mein erster Connection Point, auch mit Manifestieren. Und es ging vier Tage lang und ich war vier Tage lang total da, komplett konzentriert. Fand das alles mega spannend. Und danach hatte ich so ein neues gewonnenes Selbstbewusstsein, muss ich sagen, weil ich mir selbst irgendwie bewiesen habe, warte mal, ich bin ja gar nicht irgendwie so die, die immer so nicht still sitzen kann, weil ich kann dann tatsächlich auch still sitzen, wenn es mich interessiert. Und das hat mir sehr geholfen. Ich glaube immer noch dieses Seminar hat mein Leben so krass verändert. Was das Seminar mir auch ermöglicht hat, war mir wirklich mal die Frage zuständig. Mein Daumen war ich dann einfach mal 13, also sehr, sehr jung. Aber die Frage von, wie will ich eigentlich, dass mein Leben aussieht? Das ist ja auch Manifestation. Dieses OK, diese Kinoline, einfach mal vor sich sehen und dann den eigenen Film abzuspielen. Ja, also und ich bin der Protagonist. Ich bin die Hauptfigur in diesem Film und wie soll dieser Film aussehen? Und da wollen mir schon klar, während ich da auch natürlich in der Meditation war, in der Visualisierung, dass ich tatsächlich ein glückliches Leben leben will. Ja, so mit meinen 13 Jahren war mir das irgendwie schon klar, dass ich nicht mehr so traurig sein will. Weißt du so, wie ich mich die ersten, fast 13 Jahre meines Lebens gefühlt habe? Ich habe auf einmal so diesen Moment gehabt, von ich will, ja, ich will auch einfach happy sein und entspannt sein. Und obwohl ich das damals vielleicht noch nicht so in diese Worte fassen konnte, das wurde mir dann so klar. Und dann kurz darauf, also vielleicht ein Jahr, anderthalb Jahre später, habe ich dann wirklich festgestellt, dass ich raus muss aus Namibia. Ich muss weg aus Namibia, weil die Lehrer, die hatten mich alle auch ein Käcker. Ich konnte irgendwie gar nichts machen. Ich wurde immer rausgeschmissen. Der neben mir hat was gesagt und es war so Nicole raus. Also ich hatte keine Chance, weißt du? Ich wollte irgendwie besser werden. Ich wollte auch nämlich anpassen, dazugehören. Und die Lehrer, die hatten so dieses Bild von mir, ich bin in die Klasse gelaufen. Und ich hatte das Gefühl, die rollen schon mit den Augen und waren so, oh Gott, hier kommt wieder das Problem, Kind Nicole quasi. Das heißt, da kam dieser Moment, also ich ja fast 15 war, wo ich gesagt habe, ich muss hier raus. Ich muss raus aus Namibia, ich muss raus aus dieser Schule. Die Lehrer müssen von mir vergessen. Das war wirklich, das war mein Gedankengang damals. Und da war ja gerade das Internet, was quasi neu war in der Welt. Und dann bin ich online gegangen, also noch mit diesen alten Modem. Diese Ritteding, Ritteding, Ritteding, Ritteding, hab www.internate.de eingegeben. Weil ich dachte, das sind so Internate. Ich will in einen Internat, ich will nicht zu einer Gastfamilie. Also, weil da hatte ich Angst vor euch, dass da dann kommt ich in so eine komische Gastfamilie, die mich einsperrt oder so. Er hat uns so komische Gedanken. Dann gesagt, okay, nee, ich will lieber in einen Internat. Und hab dann Internate in Deutschland angeschrieben. Okay, und hab so getan, als ob ich meine Mutter bin. Und damals hat sich dann ein Internat zurückgemeldet aus Bonn. Das hieß das Ernstkal-Kul-Gymnasium. Ernstkal-Kul-Gymnasium in Bonn. Vielleicht gibt es ja irgendwelche Menschen, die hier den Podcast hören, die auch beim Ernstkal-Kul-Gymnasium in Bonn waren. Und dann habe ich, haben die gesagt, das würde gehen. Also, da so eine Auslandssemester oder whatever man das genannt hat, zu machen, einfach so einen Aufenthalt zu machen. Und ich habe das meiner Mutter irgendwie gezeigt und hab gesagt, das möchte ich gerne machen. Ich bin noch selbst zum Schulleiter und hab gesagt, wäre das irgendwie möglich. Die Hälfte der, keine Ahnung, neunzehnten Klasse, irgendwie sowas. Ich glaube, ich war dann 15. Also, ja, ich bekam dann, also ich war, wir, Janami, wir immer im Januar starten. Also, habe ich dann auch die Hälfte von irgendeiner Klasse verpasst. Bin dann aber in Deutschland eins höher gegangen. Genau. Also, das war dann irgendwie kein Problem. Und somit bin ich in Bonn gelandet. Und dieser Aufenthalter hat mein Leben auch noch mal so krass und positiv verändert. Also, erst mal kannte mich ja da keiner. Das heißt, Menschen hatten nicht das Bild von mir. Das heißt, sie hatten nicht die Erwartung, dass ich schlecht bin in der Schule, dass ich auffalle negativ, dass ich un-tolerant bin. All die Sachen, die immer auf meinem Zeugnis standen, unten. Ich habe noch nicht mal mal ein paar alte Zeugnisse gefunden. Ich war so, wow, spannend, was da alles so draufstand. Und das hat einen riesengroßen Unterschied gemacht, weil wenn Menschen dich einfach mit einer anderen Energie anschauen, wenn Menschen dich einfach mit einer anderen, aus einer anderen Perspektive anschauen, dann bist du auch anders, ne? Also, genau. Also, die Dinge verändern sich, wenn wir anders auf die Dinge blicken. Gibt so diesen Spruch auch. Und das war ganz krass so. Und dann muss ich auch sagen, es war ein anderes, es war als ähnliche Schulsysteme, aber es war doch ein bisschen anders beim Ernst Kalko Gymnasium als Namibia. Einfach, wir haben so Sachen gemacht, wie zum Beispiel im Kreisgesessen, beim Religionsunterricht und uns auch unterhalten. Also, ich fand den Religionsunterricht damals richtig, richtig gut. Dann haben wir zum Beispiel Sport, hat mir Jungs und Mädchen gemischt und waren dann so joggen am Rhein und so was. Das ist zwar irgendwie interaktiver. Also, ich kam mit dem System ein bisschen besser klar. Ich habe in der Zeit tatsächlich auch kein Ritterlien nehmen müssen. Dann auch Kunstunterricht. Ich fand Kunstunterricht in der deutschen Schule da viel cooler als bei uns hier in Namibia, weil da hatte man dann so Fotografie. Und es war irgendwie ein bisschen anders und ein bisschen mehr Freiraum. Und ich hatte auf jeden Fall, ich bin nicht negativ aufgefallen. Ich hatte ein sehr positives Zeugnis, als ich weggegangen bin aus Deutschland.
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Und ich hatte tatsächlich vor allen Dingen ganz viel an Selbstbewusstsein gewonnen. Und als ich zurückkam, war es genau so. Die Lehrer haben, also die Namibia Lehrer, die haben dann tatsächlich auch so ein bisschen von mir vergessen gehabt. Und ich hatte das Gefühl, OK, ich kann hier jetzt nochmal neu beginnen. Und das habe ich dann auch gemacht und dann aber auch wieder Ritterlien genommen. Dann die Schule geschafft. Ja, da war ich dann auch so sehr froh. Also, weißt du, die Leute sagen immer, du bist irgendwann die Schule vermisst. Nicht so, der Tag ist bei mir noch nicht gekommen. Ich habe die Schule bisher noch nie vermisst. Genau. Dann muss ich aber dazu sagen, aufgrund von vor allen Dingen meinen letzten paar Schuljahren, wo ich ja dann schon 16, 17, 18 war, da habe ich ja dann immer gelernt mit Ritterlien. Und daraufhin habe ich eine Marijuana Abhängigkeit entwickelt, weil das ein ziemlich intensiver Stimulant ist und man sich dann irgendwie wieder so ein bisschen runterfahren muss. Das heißt, ich habe dann auch in meinen 20ern immer irgendwie so das Ritterlien dafür verantwortlich gemacht, dass ich diese Marijuana Abhängigkeit hatte. Und ich war da auch sauer drüber. Und ich habe dann auch in meinen 20ern wirklich so ein bisschen
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gehadet über so diesem Psychologen, der mir das damals verschrieben hat. Und war dann immer mehr so der Meinung, dass ich überhaupt gar kein ADHS habe. Und dann, als ich wirklich so eine spirituelle Erwachung hatte, als ich mein Business gestartet habe, dann so mit Anfang 30 und wirklich so mein Manifestationsprozess einfach verfeinert habe und meine spirituelle Praxis vertieft habe, viel meditiert habe, etc., etc. Dann war ich irgendwann auf dem Standpunkt, dass ich auf gar keinen Fall ADHS habe, auf gar keinen Fall, weil ich mich ja extrem gut konzentrieren kann. Ich meine, ich kann hier mit dir sitzen, oft eine Stunde im Podcast und mich mit dir unterhalten. Ja, und das ist ganz klarer Fokus, Hyperfokus, auch wie ich mein Unternehmen aufgebaut habe. Ich habe ja von Anfang an alles selber gemacht und ich saß da stundenlang und auch wie ich recherchiere für so eine Podcast-Episode. Also ich kann mich gut konzentrieren. Und deswegen war ich der Meinung, oh mein Gott, also was für ein inkompetenter Mensch hat mir da einfach so eine Diagnose gegeben. Als ich elf Jahre alt war, hat mir so eine krasse Droge, so ein krassem Medikament verschrieben. What is wrong with you people? Ja, also ich war da extremst gegen. So und jetzt so über die Jahre habe ich natürlich immer mehr selbst, ich sage jetzt mal Erkenntnis gewonnen und bin natürlich immer weiterhin auf mein Weg und mache natürlich selbst auch Coachings und bilde mich konstant weiter. Das ist auch so part of my job, aber ich bin natürlich auch weiterhin auf meiner eigenen Heilungsreise. Und immer wieder kam dieser Impuls irgendwo, Nicole, machte mal einfach nochmal einen Assessment, ob du wirklich ADHS hast, weil das solltest du ja dann höchstwahrscheinlich immer noch haben, wenn das gestimmt hat in deiner Kindheit, weil 95 Prozent der Menschen tatsächlich behalten dann dieses Kinder ADHS. Und dieser Impuls kam immer wieder, immer wieder. Und irgendwann habe ich dann gesagt, komm, also kann ich ja nicht schaden, ich kann mich ja nur besser kennenlernen dadurch. Und ja, bin dann, habe ich mal schlau gemacht, bei wem ich das machen kann hier in Namibia, in Windtuck und die eine ganz bestimmte Psychologin wurde mir immer wieder empfohlen. Und dann habe ich gesagt, OK, nice, das mache ich. Dann habe ich mich da auf die Warteliste geschrieben und dann hat das bestimmt acht Monate oder so was gedauert, bis ich dann tatsächlich einen Termin bekommen habe. Ich hatte das schon wieder vergessen und dann kam aber die Nachricht, OK, cool, du hast jetzt einen Termin, malst du irgendwie Montag um zehn kommen und ich so, ja, OK, stimmt, da war er was. OK, dann habe ich das gemacht, bin hin und das Assessment selber fand ich, ich war ganz interessant. Das waren eigentlich hauptsächlich Fragen. Das ging dann auch über über über vier Stunden, also über verschiedene Tage. Und ja, da, da, während sie mir die Fragen gestellt, dachte ich mir schon so, ja, OK, da ist bestimmt irgendwie ADHS.
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Weil also in der Zwischenzeit hatte ich das natürlich immer mehr recherchiert, habe dann auch festgestellt, OK, viele Menschen tatsächlich gehen dann in diesen Hyperfokus. Viele sehr erfolgreiche Menschen haben ADHS und ja, hat irgendwie schon so gepasst. Genau. Und dann habe ich ja weiterhin nicht drüber nachgedacht und dann kam auch einmal der Termin, wo meine, ich sage mal, meine Diagnose ausgesprochen wurde. Und die Psychologin hat mir dann halt gesagt, dass ich ADHS habe, nach wie vor weiterhin. Und was ich aber richtig toll fand bei dieser, bei diesem Ergebnis, ja, also nicht bei dem Ergebnis selber, sondern bei diesem Gespräch mit der Psychologin, war, dass sie wirklich so meine Pain Points nochmal hochholen konnte. Und das hat mir das Gefühl gegeben, dass ich wirklich verstanden worden bin von ihr.
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Und dass ich gesehen werde in dem Moment, weil sie wirklich, dass ich so richtig rauspecken konnte, was so mein tiefster Schmerz auch irgendwo ist. Und das ist diese Angst vor der Ablehnung und es ist diese, diese Angst missverstanden zu werden. Und dann einfach nochmal im Gespräch mit ihr ist klar geworden, dass oder warum ich auch so oft mich so überexpläne, also rechtfertige, erkläre. Also für mich war das bis gestern so schlimm, wenn mich jemand missversteht. Und das hat mir in den letzten Jahren so krass in die Karten gespielt, also nicht in die Karten gespielt, sondern negativ in die Karten gespielt, weil sobald ich das Gefühl hatte, jemand missversteht mich,
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bin ich so aktiviert gewesen. Mein Nervensystem war so im Panik, dass ich dann wirklich viel Energie verloren habe. Und ich kann jetzt an Momente denken mit Mitarbeitern oder mit auch Freunden oder definitiv Familienmitglieder. Wenn da etwas war, wo ich das Gefühl hatte, nee, das verstehst du gerade falsch und die Person vielleicht dann sauer war, weil ein WhatsApp irgendwie falsch interpretiert, also ich sage es mal an, falsch interpretiert. Also ich habe gedacht, ey, du interpretiert das gerade falsch. Von der Personsperspektive wurde es richtig interpretiert. Jeder hat ja da seine eigene Meinung. Und wie krass mich das beschäftigt hat, dass dann diese 3 Uhr morgens ich werde wach und mein Quatsch im Kopf läuft am Morg und ich erkläre mich und ich rechtfertige mich. Und ich bin so am Lupen, weiß du mein Verstand ist so am Lupen, am Lupen, ich liege da und ich bin so, okay, Nicole, du bist eine Erwachsenstandene High Value Woman. Wenn du das Ganze jetzt aus einer Metaperspektive betrachtest, also wenn du das Ganze jetzt von außen betrachtest, siehst du, ey, es ist einfach nur eine Interpretation von der Person.
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Also im Endeffekt misversteht die dich, aber das hat ja nichts mit dir zu tun. Ja, das wusste ich alles aus dieser Erwachsen gestandenen Person heraus. Aber mein Körper war extrem aktiviert. Ich war in Panikmodus und dann hat mir die Psychologin auch erklärt, ja, das ist Retraumatisierung in dem Moment, weil du dich so misverstanden gefühlt hast, weil du einfach anders gedacht hast, anders gefühlt hast als Kind, dass du in solchen Momenten retraumatisiert bist und glaubst du stirbst, weil wenn du als Kind nämlich misverstanden worden bist, ja, da gab’s da tatsächlich die Möglichkeit, dass du stirbst, wenn du komplett ausgestoßen werden würdest, ja. Wenn mein, deine Mutter hat dich einfach verlassen, hätte oder deinen Vater, dann hättest du zweijähriges Kind nicht überleben können. Und in dem Moment, wo du dich misverstanden fühlst, gehst du ins Rechtfertigen, du gehst ins Erklären. Dein Körper ist so krass aktiviert, weil du glaubst, scheiße, scheiße, scheiße, scheiße, wenn ich jetzt gerade nicht das richtige, richtig Stelle gerade biege, mich erkläre, klar mache, was ich gemeint habe mit dieser Nachricht oder mit dieser ganz bestimmten Absicht, whatever, dann überlebe ich das nicht. Weil so fühlt sich ja mein Körper an. Ich weiß nicht, ob du die Folge von Beginn, von 2025, also von letzten Jahr erinnerst. Da hatte ich ja diesen Konflikt mit meiner Schwegerin, die ja quasi, ich hab eine Nachricht geschrieben an sie, sie hat auch mit mir zusammen gearbeitet und ich habe eine Nachricht an sie geschrieben und sie hat das als herablassend interpretiert. Ich weiß nicht, ob du die Folge gehörst, ich werde dir die noch mal verlinken in den Show notes. Und daraufhin hatte ich fast wie so eine Panikattacke und ich konnte es nicht verstehen, weil ich war so, okay, das ist Ihre Interpretation von der Nachricht. Im Endeffekt, ich finde es nicht herablassend. So, als erwachsene gestandene Frau, bin ich so, aber eine Aussage gewesen, Punkt. Jetzt kann man natürlich als herablassend interpretieren. Das wusste ich alles als erwachsene Frau. Mein Körper war aber komplett im Überlebungsmodus. Ich war so aktiviert, das war so krass, mir ist ja die Luft weggeblieben. Das muss man sich mal vorstellen und da meint schon, also vor einem Jahr habe ich mir die Frage gestellt, warum? Also, es kann nicht sein, dass ich so von meiner erwachsenen Person heraus das komplett neutral anschauen kann und das wirklich selbstwirksam und verantwortungsbewusst mir anschauen kann, also die Verantwortung, weil ich bei der anderen Person lassen kann und mein Körper aber komplett armor läuft. Naja, und das war für mich eine richtig wichtige Info, das retraumatisiert mich. Dieses Ding von ich fühle mich missverstanden und weil ich mich missverstanden fühle, ist mein Körper in Alarmbereitschaft, ist mein Körper im Alarmmodus, weil er glaubt, das überleben wir nicht und wir müssen jetzt uns erklären. Weil wir das vielleicht als Kinder einfach nicht konnten, weil wir uns da auch die ganze Atmosphere verstanden gefühlt haben. Und wir fühlen ja Dinge als Kinder und dann wollen wir diese Dinge ja nicht mehr fühlen und aufgrund dessen entwickeln wir ja Strategien. Und das ist ja bei mir persönlich auch oft dieser People-Plieser, die sich will es allen recht machen. Daraufhin habe ich meinen Mitarbeitern immer hochrendes, hohe, äh, Gehälter bezahlt zum Beispiel. Wo alle mich immer gefragt haben, warum, Hä? Warum zahlt die ja, mein Business läuft halt so gut, dann kann ich denen ja auch so hohe Gelder bezahlen. Da denke ich mir jetzt so, bist du eigentlich total bekloppt? Und das hat damit was zu tun gehabt, weil ich immer wollte, dass mich die Menschen mögen. Dass ich die Gute bin, dass ich auf jeden Fall richtig verstanden werde und ich glaube, wenn du viel Geld irgendwie deinen Mitarbeitern bezahlst, dann bist du so, oh, die ist lieb, die ist nett, die ist toll, diese will über die ist darlegen. Obwohl es tatsächlich den ja auch nicht gedient hat, weil in den Facts, also Menschen arbeiten sich ja auch zum Beispiel in einem Unternehmen hoch oder so. Das heißt, ich diene auch anderen nicht, ne, wenn ich hier die ganze Zeit ja und arme Sachen, People-Plieser. Aber das sind so diese Strategien, die ich entwickelt habe, weil ich nicht missverstanden werden will, weil ich nicht abgelehnt werden will. Ja und dann auch noch eine Sache, Ich will ein Teil von jedem also sein, im Form von ich möchte genauso sein wie X, Y und Z. Ich möchte auch klein sein, ich möchte dünn sein, ich möchte gut in der Schule sein, ich möchte auch gute Noten schreiben. Ich möchte ein Teil sein von dieser Community, so wie die Psychologen, das du schön gesagt hast, Nicole, als Jugendliche war, warst du hauptberuflich damit beschäftigt dazu zu gehören und dich anzupassen, also auch diese Anpassungsstrategien. Und das Ding ist jetzt, war das auch wieder so ein Aha-Moment für mich, weil ich mache die Dinge ja anders. Und jetzt kommt, das ist jetzt so ein bisschen Paradox, aber ich habe ja mir ein Leben aufgebaut, was ja erstmal komplett anders ist, als wie die Masse es macht. Also ich arbeite frei, ich arbeite wann ich will, wie ich will, mit wem ich will. Also ich habe keinen Chef, ich struggle auch damit sowieso, wenn mir Menschen Vorschriften geben, aber das ist nochmal so eine andere Sache. Das hat aber auch viel mit dem ADHS zu tun, das kam auch nochmal raus. Und ich habe mir so dieses sehr selbstbestimmte Leben erschaffen. Das Interessante war, dass in meinen 20ern wollte ich immer einen 9-to-5-Job haben, da habe ich ja dann auch gehabt in der Filmproduktionsfirmen und so was, weil ich wollte auch da normal sein, ich wollte einen normalen Job haben und einen normalen Job halten können. Konnte ich aber nicht, das hat mich totunglücklich gemacht, totunglücklich. Das heißt, ich habe dann angefangen mir meine eigene Welt zu kreieren, also wo ich wirklich meine eigene Seifenblase habe, in der ich lebe, so wie ich mein Unternehmen aufgebaut habe, so wie ich auch meine Beziehung habe mit Max. Max ist der perfekte Mann für mich, das hat sie auch nochmal gesagt, weil der mir so viel Freiraum lässt, so verständnisvoll ist, so tolerant ist, so sehr er mir den Raum halten kann, so sehr er einfach Verständnis hat für wie ich denke, wie ich fühle, der besiegt mich zu 100%.
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Das Ding ist aber, dass ich ja oft getriggert werde, da habe ich auch so weit gesprochen, als ich mit dir über die emotionale Intelligenz gesprochen habe, hier vor ein paar Wochen auch im Podcast, dass ich zum Beispiel getriggert werde, wenn Menschen Dinge anders machen als ich. Okay, und ich gebe dir jetzt mal ein Beispiel. Zum Beispiel, ich nehme mal das Thema Geburt, also ich hatte ja zum Beispiel eine Hausgeburt, eine selbstbestimmte Geburt, sehr außerhalb des Systems, und ich finde das bis jetzt immer noch schwierig, wenn mir jemand sagt, okay, ich gehe ins Krankenhaus und ich habe irgendwie einen geplanten Kaiserschnitt. Das macht was mit mir, oder alleine, also es ist wichtig im Krankenhaus zu gebären, wenn das jemand sagt. Wenn ich einfach cool wäre, damit dass ich einfach anders bin, einfach denke, anders fühle in vielen hinsichtenden Situationen und auch in Bezug zu Geburt, dann würde das nichts mit mir machen, weil wenn ich getriggert bin dadurch, dass jemand sagt, ja aber im Krankenhaus ist es irgendwie sicherer zu gebären, wenn ich einfach in mir cool wäre, wie ich das wähle, dann würde mich das nicht triggern, aber es triggert mich, und es triggert mich, und ich sage jetzt auch, warum, das war jetzt meine Schlussfolgerung, und da habe ich besser gesagt meine Erkenntnis, es triggert mich, weil ich wieder da in der Hinsicht so anders bin, und weil ich diese Andersartigkeit bis letzte Woche nicht wirklich zu 100% akzeptieren konnte, und deswegen war ich immer so auf der Mission, dass alle dann so denken und fühlen und sind wie ich, wenn es zu solchen Themen zum Beispiel kommt, wie zum Beispiel Geburt. Also es war einfach die Erkenntnis, dass ich getriggert bin, weil ich habe mich natürlich die Frage gestellt, die Kölbe, warum triggert es dich? Ich habe eine gute Freundin, Clara, die hat ihr Kind komplett alleine geboren, also in der Alleingeburt, die ist überhaupt nicht darüber getriggert, wenn irgendjemand ihr sagt, ich gehe ins Krankenhaus und mache eine geplante Kaiserschnittgeburt, oder so weißt, dann ist das für die so, juckt die ein Scheiß, ja sie macht es einfach wie sie will, wie es für sich gut anfühlt, wie es für sich irgendwie sicher ist und fertig aus, und da habe ich sie auch mal gefragt, die ist so Clara, wie kann es sein, dass ich doch über so getriggert bin? Das ist doch nicht normal, so ich wein, weil im Endeffekt ist das ja so rot, jeder Jahr das seine und so, ich bin ja auch auf dem Standpunkt. Da haben wir schon mal darüber gesprochen, ich und Clara, weil sie meinte, ach ja, das ist interessant, Nicole, weil jede Frau muss ja selbst entscheiden, was für sie sich gut anfühlt und sicher ist, und das weiß ich ja auch wieder, die Erwachsen gestanden, Nicole weiß das, aber wenn ich Dinge anders mache, dann will ich am liebsten, dass alle auch anders sind, warum, damit wir wieder alle gleich sind, damit ich nicht dieses Gefühl der Ablehnung fühlen muss, weil natürlich wurde ich von vielen Menschen abgelehnt für die Art und Weise, wie ich zum Beispiel gebäre, oder für viele anderen Dingen auch, ja das ist auch eine spannende Sache, dass die meisten meiner Freunde selbstständig sind oder ihr eigenes Business haben und auch so freileben und so, das war nicht einfach nur noch auch mal interessant, dass ich wirklich so meine Bubble kreiert,
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und das hat mir die Psychologin auch gesagt, Nicole, du hast dir das perfekte Leben manifestiert für dich, perfekt, also für jemand, der neurodivergent ist, ADHS hat einfach perfekt, weil du kannst nicht mit Vorschriften, und da habe ich mich wieder so gesenkt gefühlt, ich so, nein, ich kann nicht mit Vorschriften, das ist für mich das Schlimmste überhaupt, weil das wieder dieses Retraumatisieren ist von meiner Kindheit, Kindergarten, wo die Gesetze sich sitzst und bastelt dieses Ding, und mein ganzes Gehirn, mein ganzes Seil, alles ist so, ich weiß nicht was die meint, und ich weiß nicht was das ist, und da dachte ich auch immer damals, dass ich einfach dumm bin, ja, das ist ja die Schlussfolgerung daraus auch gewesen, ich bin einfach dumm, ich bin einfach useless, ich kann es einfach nicht, ja, das ist ja damals auch diese Glaubenssätze, die damals entstanden sind, ich bin dumm, ich bin wertlos, ja, weil ich kann, ich kapiere es irgendwie nicht, ja, ich bin nicht so schnell wie die anderen, ich muss ja immer so fünf mal so viel lernen auch, um auch mit Ritter nähen, um irgendwas reinzubekommen, irgendwas auswendig zu lernen, und dieses Gefühl von Ablehnung, aber auch dieses Gefühl von jemandem zwingt mich in der Box und gibt mir Vorschriften, boah, da komme ich gar nicht mehr mit klauen, ich meine, das hatte ich auch, als ich zum Beispiel auch bei so Persönlichkeitsentwicklungseminaren geholfen habe, als ich schon mein Business gestartet habe, und einfach so um Erfahrungen zu sammeln und so weiter, auch Teil von meiner Ausbildung und so weiter und so fort, da waren dann oft auch so Momente, wo ich so Anweisungen bekommen habe, so du musst jetzt bei der Tür stehen, damit keiner reingeht in die Tür, während hier die Meditation angeleitet wird, und dann habe ich wirklich einfach nicht bei der Tür gestanden, sondern habe dann irgendwie mir einen Stuhl geholt, habe mich weggesetzt und dann habe ich da auch ein Feedback bekommen, ich weiß es noch, der Coach, also der Teil war von diesem Seminar, der hat nicht zur Seite geholt, hat gesagt, Mikko, sei mal, fällt dir das eigentlich auf, dass wenn ich dir einfach eine Anweisung gebe, dass du das nicht machst, und damals, das war halt richtig gut für mich, weil da konnte ich dann auch mal so reflektieren und so wirklich mal Verantwortung nehmen, weil er hatte Recht, und da habe ich dann auch viele negative Männerglaubenssätze mir angeschaut, weil das war oft, vor allem, wenn das Männer gemacht haben, wenn mir Männer Anweisungen gegeben haben, war das für mich schwierig, aber das hatte auch, was damit zu tun, das einfach mein Gehirn so ausgecheckt ist, sobald ich überhaupt Anweisungen bekommen habe. Und dieses Wissen dahinter, dass das einfach für mein inneres Kind so schwer ist, weil es so schmerzhaft war, wenn ich Anweisungen bekommen habe, als Kind oder als Jugendliche, weil ich nicht wusste, wie, wo, was, und das für mich einfach so herausfordernd war, dass dieses Wissen jetzt ist ja so geil, weil es ist ja völlig in Ordnung, wenn irgendwann irgendwie Menschen einen Anweisungen geben, ja, das ist ja oft auch dienlich für mich, und wenn ich da immer mich streube und immer mich wäre, dann ist es ja auch oft das einfach so, dass ich mir selbst damit weh tue, ja, das heißt, jetzt kann ich ja aus diesem Bewusstsein tatsächlich auch wählen, okay, dient mir jetzt die Anweisung, will ich die jetzt grad nehmen oder auch nicht, aber nicht im Autopilot sein, wo ich einfach full stop keine Anweisungen annehmen, ja. Also deswegen hat mir das so krass gedient. Und dann bin ich letzte Woche nochmal intensiv irgendwie so in die innere Kindarbeit gegangen, oh mein Gott, weil ich einfach die kleine Nikol dann nochmal festgehalten habe und einfach gesagt habe,
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das muss so, so, so hart für dich gewesen sein. Die Kindheit muss so hart gewesen sein, die Jugend muss so hart gewesen, oder ich muss, sondern war. Und das war richtig schön, das war so heilend, weil ich dann einfach nochmal so diesen Schmerz von diesem Kind auch spüren konnte, dieses, du warst anders und du warst in einem System, welches diese Andersartigkeit überhaupt nicht sehen konnte, ja. Und es war bestimmt einfach schwer und jetzt so mein Leben auch mir anzuschauen. Also ich weiß einfach, dass dieses Kind so krass stolz ist, was wir hier erlebt, erschaffen haben, manifestiert haben und auch dann einfach diese tiefe Dankbarkeit, die dann für mich hochkam, dass ich mir dieses Traumleben manifestiert habe, dass ich Manifestation überhaupt erst mal entdeckt habe, dass ich Spiritualität entdeckt habe, dass ich so eine starke Verbindung habe zu Gott, zu göttlichen Energie, zu dieser liebevollen Intelligenz.
[00:33:16:23 – 00:33:44:00]
Das war einfach letzte Woche nochmal für mich so wow, weil auch die Psychologin hat zu dir gesagt, Nicole, wenn du einen 9-to-5-Job wärst, du wärst tot, unglücklich. Du würdest höchstwahrscheinlich in einer starken Depression sein, heightened, heightened, heightened Anxiety haben und ich habe ihr recht gegeben. Ich habe gesagt 100 Prozent, deswegen war ich in meinen 20ern so unglücklich, in der Essstörung, jeden Tag am Marijuana rauchen,
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eine Beziehung nach der nächsten gegen die Wand gefahren, Konstant Pleite mir immer einen Scheiß gekauft, den ich nicht brauchte. Ich war so lost, so gefangen, dass wenn ich jetzt mal 9 Jahre zurückdrehe, weil ich weiß, 2016, Dezember war für mich so ein Hit rock bottom, also da war mein Leben einfach wirklich over, so wie ich es kannte bisher. Ich war so, wenn ich es so weitermache, dann lebe ich nicht lange, ich bin tot unglücklich und es muss sich etwas verändern. Und daraufhin ist so meine Manifestationsformel geboren, daraufhin habe ich die Nerven-Systemregulation gestartet, daraufhin hatte ich meine spirituelle Erwachung und daraufhin sind die ersten Schritte gegangen worden zu diesem Leben, was ich heute 9 Jahre später lebe. Darüber spreche ich ja auch immer, also das tatsche ich ja auch im Bootcamp, weil das immer so dieses Beginn des Jahres, also es passt eigentlich gerade perfekt, weil zu Beginn des Jahres fühle ich diese Energienummer von diesem Umbruch, weil ich weiß noch 2017, ich habe mir einen Vision-Bot gemacht, ich habe mir Ziele gesetzt und ich war nur so, fuck this, also es muss sich jetzt etwas verändern und aufgrund von diesem Momentum, der auch irgendwo entsteht, zu Beginn des Jahres, da hatte ich irgendwo so diese Energie, wenigstens die ersten kleinen Schritte zu gehen und daraufhin ist einiges passiert. Einiges, da habe ich ja auch ein paar Monate später Max kennengelernt, meine Coaching-Ausbildung gestartet, also es hat sich alles verändert, obwohl ich jetzt nicht sage ich jetzt 2017 sofort die glücklichste Person auf der Welt war, also wie ich heute einfach bin, nein, aber es war ein wichtiger erster Schritt und der Ball kam irgendwie so ins Rollen.
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Ja also von daher, that was my story, ich würde mich total interessieren, wie du darüber denkst, wie du darüber fühlst, dass diese Folge jetzt mit dir gemacht hat, also wie gesagt, ich denke wir leben auch in einer Gesellschaft, die extrem überladen ist mit Reizen. Ja und ich denke ADHS-Diagnose hin oder her und übrigens Diagnose, da will ich noch mal kurz was zu sagen, Diagnose, das Wort, das hört sich immer so an wie so eine Krankheit, also ich sehe ADHS ist auf gar keinen Fall eine Krankheit, das ist keine Krankheit. ADHS ist einfach neurodivergent, das heißt, dein Gehirn funktioniert einfach anders als ein neuronormales Gehirn, sagt man so, oder? Also neurotypisches, genau so, ich habe gerade das Wort gesucht, neurotypisches Gehirn, das heißt dein Gehirn ist einfach anders, that’s it, that’s it. Dann fand ich auch noch mal krass, das Psycholog hat mir gesagt, also so 70% der Menschheit ist irgendwie neurodivergent oder hat auch ADHS oder so und ich fand das viel, ja genau, nein, 30%, genau, 70% ist neurotypisch, nicht dass ich hier was Falsches sage, neu, genau, neurotypisch ist 70%, aber 30%, ich finde das viel, ich finde das viel dafür, dass wir in einem System leben, wo alles komplett, ich sage es mal auf ein normales Gehirn aus, das Schulsystem und so weiter, aber inzwischen gibt es auch viel mehr, viel, viel, viel mehr Optionen, also ich glaube, wenn ich jetzt irgendwie vor, na also den Holze in der Schule wäre, dann hätte ich auch viel mehr Optionen irgendwie gehabt, damals gab es das einfach noch nicht, aber ich finde es trotzdem viel und ich finde, dass die Diagnose mir geholfen hat, das nennt es jetzt weiterhin mal Diagnose, sie hat mir geholfen und wenn du so das Gefühl hast, okay, ich habe auch viele so diese Anzeichen von ADHS, geh doch einfach mal und lass es es Hessen, also hast ja nichts zu verlieren, ja, es bringt einfach Selbsterkenntnis und viele, die Dinge, die für dich vielleicht schwierig sind, vielleicht gibt dir das einfach mehr Insight, bei mir gestern zum Beispiel, kann ich dir auch mal direkt ein Beispiel nennen, wenn mich hier gestern schon hingesetzt, um diese Podcast-Abesode auszunehmen und auf einmal hatte ich ein Problem mit meiner Kamera und die Kamera ist die ganze Zeit ausgegangen und fuck hatte ich einfach nur ein Aggro in mir, weil ich die ganze Zeit versucht habe diese Kamera irgendwie herauszufinden, was das Problem ist, ich saß da mit ChatGPT, es hat mich bestimmt anderthalb Stunden gebraucht, um überhaupt erstmal ansatzweise zu schauen, ob ich eine Lösung habe und ich war danach so durch, so durch und dann habe ich das mal recherchiert und das nennt sich den ADHS Crash, weil ich konnte es gar nicht verstehen, ich war so, oh mein Gott, mein Vormittag war gelaufen, ich war einfach so durch, ich war so müde, ich konnte gar nicht mehr die Podcast-Abesode, ich habe mich natürlich erst heute aufgenommen, weil ich einfach nicht mehr konnte und das ganze nennt sich den ADHS Crash und das ist, wenn du auf eine Sache fokussiert bist, weil ADHS ist ja auf die Sache Hyperfokus, ich kann mich jetzt auf eine Sache fokussieren und ich bin dann auch so, ja geil, ich freue mich jetzt, ich nehme die Podcast-Abesode auf, das ist ja auch etwas, was mich beflügelt, was mir Spaß macht und dann auf einmal boom, du bist so rausgesessen aus diesem kreativen Energie und so so bam und bist auf einmal in dieser, also du musst so multitasten fast, ja, aber du wirst so eine ganz andere Energie reingerissen von dich, musst jetzt hier eine Lösung finden und das ist tatsächlich für einen Gehen, wie ich es habe, extrem anstrengend, also das ist, die Energieaufwand ist einfach extrem und deswegen hatte ich das so ein Crash und konnte gar nichts mehr und lag einfach nur noch rum und war so, oh mein Gott, ich muss jetzt auf jeden Fall mich hinlegen, weil ich fertig bin, so und das einfach zu verstehen war einfach wichtig, dass ich da einfach so ein Wort für hatte, oh das ist der ADHS Crash, natürlich habe ich das schon 100.000 mal vorher auch erlebt, vor allem mit so technischen Sachen und so und dann aber immer, dann nach mich so ein bisschen dafür verurteilt, was ist mir jetzt das große Problem, Nicole, ja irgendwie kann ich das Mikro-Rot nicht funktionieren oder ja die Kamera funktionieren, ist nur das typische Ding, und da war ich dann auch immer so ein bisschen hart mit mir und gestern konnte ich richtig krass mitgefühlen gehen, weil so Nicole für dein Gehen ist das einfach härter gewesen, als jetzt für das Neuropybische Gehirn, okay, it’s fine, das Gute ist, dass du selbst entscheiden kannst wann, wie was deine Arbeit aussieht, deine Arbeitsalltag aussieht und du kannst jetzt literally von den Rest des Tages chillen, herzlichen Glückwunsch, das Leben hast du dir manifestiert, Nicole,
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also da konnte ich dann so ein bisschen schiften, aber ich habe dann nämlich hingelegt und auch wirklich ein bisschen geschlafen und so war ich einfach poh und einfach dieses Wissen, dieses Selbsterkenntnis, das ist so wichtig und so wertvoll und so viel Mitgefühl und so viel Liebe für mich selbst gewesen, so viel Liebe für mein inneres Kind, so viel Liebe für mein Gehirn, ja und von daher glaube ich, wenn du irgendwie so diese Anzeichen hast, lass es einfach mal testen und da muss nix gemacht werden, ich meine die Psychiologin hat gesagt, Nicole, dir kann ich gar nicht viel verschreiben in den Anfangsstrichen, weil du machst alles schon richtig, du hast ein sehr bewusstes Leben, du hast deine Tools, du meditierst, du machst Yoga, du gehst raus in die Natur, also alles was ja auch Nervensystem Regulation bedeutet, machst du schon, wenn du jetzt irgendwie ad hoc mal irgendwie ganz krass dich auf eine Sache fokussieren müsstest, die dich nicht interessiert, dann könnte man auch eine Tablette nehmen, aber das ist ja in meinem Fall nicht so und sie meint ihr deswegen, ich kann dir eigentlich nur sagen, mach weiter wie du machst, du hast ja einfach für dein Gehirn das perfekte Leben erschaffen, ich fand das natürlich sehr sehr sehr schön und ich glaube, dass es vielleicht auch nochmal wichtig dir mitzugeben, weil es so ist es wichtig, dass du dich selbst so gut kennst, dass du weißt was für ein Leben zu dir passt, weil vielleicht passt so ein 9 to 5 Leben nicht zu dir und vielleicht bist du deswegen konstant unruhig, konstant unzufrieden, konstant irgendwie im Survival State, es ist wichtig, dass du da herausfindest warum du vielleicht gerade so unzufrieden bist, wenn du es bist, weil das ist für mich immer das Allerwichtigste, dass ich einfach herausfinde warum ich so bin wie ich bin und warum auch mir gewisse Dinge einfach schwerfallen, warum mir gewisse Dinge leichtfallen, es geht hier nur darum, selbstbewusstsein zu erlangen, also ich bin mir selbstbewusst, ich verstehe mich besser und dann auch liebevoll mit mir selbst sein, ich hatte das natürlich auch schon oft zum Beispiel mit Mitarbeitern, dass sie dann sauer waren mit mir, weil ich dann irgendwie so ein bisschen all over the place bin, das ist ja auch so typisch für ADHS und denen einfach zu sagen, Leute ich habe ADHS, also wirklich diagnostiziert, hier hast du das Papier, okay und wenn du mit mir zusammenarbeiten willst, dann ist es manchmal vielleicht ein bisschen chaotisch, weil ich einfach viele Tabs oft mal habe, oft in meinem Gehirn und ich auch dann auch hyperfokus bin, du kannst mich nicht einfach so unterbrechen, das macht was mit mir, ich bin sensibel auf Geräusche, das ist bei mir auch zum Beispiel im Büro und da habe ich jetzt auch so einfach, kann ich auch sagen, Leute ich habe ADHS, das funktioniert für mich nicht, aber es funktioniert für dich vielleicht auch nicht, obwohl du keine Diagnose hast, aber für mich zum Beispiel, ich kann auf gar keinen Fall SMS-Geräusche hören, also bei mir müssen im Büro, wenn hier irgendwie mein Team arbeitet, also da darf keiner das Handy anhaben, also es geht einfach nicht, also sie dürfen wir vibrieren oder so, mir egal, aber sobald die, oh, es macht so viel mit mir, ich bin einfach der sensibel, was Geräusche und so was angeht, das holt mich einfach raus, ja und das auch fahre ich immer so, warum bist du so sensibel Nicole, weil jetzt habe ich einfach normal schwarze Feiß die Antwort drauf, genau. Also ich hoffe sehr, dir hat diese Folge gedient, ich leide dich hier mit nochmal herzlich zum Manifestation Bootcamp ein, wenn du mit mir gemeinsam Ziele setzen willst, das Momentum brauchst, um dafür loszugehen, das Ganze findet nämlich jetzt bald statt, nächstes Wochenende, ich freue mich einfach so, so sehr, dass du da bist, ich danke dir von Herzen, dass du mit mir hier direkt ins Jahr reingestaßet bist, bitte lasst mir ein Kommentar da, bitte teil mit mir, wie die Folge war für dich, ob sie dir geholfen hat, ja, ich glaube ADHS ist so ein großes Thema geworden in den letzten Jahren, deswegen wollte ich damit gar nicht beschäftigen, ich war so, oh Gott, jeder sagt jetzt, er hat ADHS und ich glaube, dass da auch viele Symptome von ADHS wirklich in unserer Gesellschaft sind, weil wir so überflutzt sind, reizüberflutzt sind und wir konstant stimuliert sind und so, aber für mich persönlich war es so, so, so wichtig, da jetzt nochmal in die Heilung zu gehen, mein inneres Kind festzuhalten und zu sagen, I got you, I see you, I versteh dich und ich weiß für den Fakt, dass das nächste Mal, wenn mich jemanden missverstanden versteht, dass er sich darauf zurückgreifen kann und sagen kann, es ist okay, missverstanden zu werden, es ist okay, ja, du bist trotzdem sicher, du bist trotzdem geliebt, du bist trotzdem hier und er hat Daseinsberechtigung und dir wird nichts passieren, auch wenn dich jemand nicht zu 100 Prozent versteht, so wertvoll, okay, ich schicke dir ganz viel Liebe in dein Tag oder in deine Nacht, always remember, the best is yet to come, wir sind uns 2026, the best is yet to come, ganz viel Liebe, bis bald, ciao.