Episode: 355

Konditionierung, Trigger & deine Kernwunde

Thema: Konditionierung Ablehnung Freundschaft Trigger Heilung


🎙️ Diese Folge ist für dich, wenn…

…du dich in Konflikten schnell angegriffen fühlst.
…du dich manchmal rechtfertigst, obwohl du eigentlich weißt, dass es nicht nötig wäre.
…du Nähe willst, aber immer wieder in Drama oder Missverständnissen landest.

In dieser Folge nehme ich dich mit in eine ganz reale Situation aus meinem eigenen Leben. Ein Freundinnen-Abend, eine verweigerte Umarmung, ein Trigger – und was das alles mit Ablehnung, Konditionierung und unseren tiefsten Ursprungswunden zu tun hat.

Diese Episode ist mal wieder roh, ehrlich und mitten aus dem Leben. Wachstum in Echtzeit.

✨ In dieser Folge erfährst du:

  • warum dich bestimmte Situationen viel stärker triggern als andere – und was deine Core Wound damit zu tun hat
  • weshalb Rechtfertigen, Verteidigen und Erklären fast immer ein Zeichen von Konditionierung sind
  • wie du erkennst, wann dein Autopilot übernimmt – und wie du wieder bei dir landest
  • warum Konflikte kein Zeichen von Scheitern sind, sondern eine Einladung zu mehr Nähe
  • wie du Verantwortung für deine Gefühle übernimmst, statt andere unbewusst dafür verantwortlich zu machen

💥 Mit dieser Folge möchte ich dir sagen:
Niemand kann dich „ablehnen“, ohne dass etwas in dir darauf anspringt.

Und genau dort liegt deine Kraft.

Wenn du lernst, deinen Anteil zu erkennen, deine Trigger zu halten und schwierige Gespräche bewusst zu führen, wirst du nicht nur magnetischer, sondern auch freier.

🎧 Hör rein, wenn du bereit bist, deine Konditionierung zu durchbrechen und echte, reife Nähe zu kreieren.

Und wenn dich die Folge berührt hat:
Schreib mir. Kommentiere. Teile deine Erkenntnisse.


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The best is yet to come!

Much Love,
Deine Nicole

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Hallo und herzlich willkommen zu Selbstbewusstsein, Sexappeal und Charisma to go. Ich freue mich riesig, dass du da bist, dass wir jetzt hier miteinander Zeit verbringen. Mein Name ist Nicole Davidow, ich bin Live- und Beziehungscoach, Expertin im Thema Manifestation. Und hier in diesem Podcast bekommst du praxisorientierte Tools, bekommst Geschichten, die dich dabei unterstützen, dein Nervensystem zu regulieren, dich in deine Manifestationskraft zu bringen und die High-Value-Version deiner selbst zu 100% zu verkörpern. Hier geht es nicht darum, dass du nur zuhörst, hier geht es vor allen Dingen um die Umsetzung und es geht darum, dass du in deine Power kommst. Ich freue mich, dass du da bist und viel Spaß bei der heutigen Folge. Ich freue mich, eine weitere Podcast-Episode mit dir zu teilen. Wenn du neu hier bist, herzlich willkommen. Wenn du ein alter Hase bist, welcome back. Es ist so schön, dass du da bist. Heute geht es um einige Themen. Wir steigen ein in das Thema Programmierung, Konditionierung, wir steigen ein in das Thema Ablehnung, Freundschaften, Co-Wounds, das sind diese Ursprungsschmerzen, diese Wunden, die oft in unserer Kindheit entstehen und uns in unserem Erwachsenenleben auch ganz gern mal begleiten. Und ich möchte direkt einfach starten und mit dir eine Geschichte teilen. Und zwar war das mein letztes Wochenende. Nimm dich doch mal mit und ich bin super gespannt, wie dein Körper darauf reagiert, wenn ich dir das erzähle. Nimm das gerne auch mal wahr, was das so mit dir macht, während ich das dir so erzähle. Und wie du damit umgegangen wärst und wie da bei dir was gewirkt hätte, wenn du in meiner Situation zum Beispiel wärst. Okay. Letzte Woche Freitag war ich eingeladen bei einer guten Freundin, die hat Essen gekocht und wir haben in ihrem Garten gesessen und es war noch eine andere Freundin da mit ihrem Mann und es war total schön und wir saßen entspannt im Garten. Ich hatte aber vorher noch mit einer anderen Freundin eine Verabredung, weil die von mir ein Mikro leihen wollte und dieses Mikro hatte ich mitgenommen, weil ich ihr gesagt habe, ich bin nicht mehr zu Hause, sie wollte eigentlich schon viel früher vorbeikommen, um das Mikro abzuholen. Das hat nicht funktioniert. Dann habe ich gesagt, okay, dann komm halt zu Ethni, also zu der besagten Freundin, die das Essen gekocht hat und hol das da kurz ab, das ist eh für dich auf dem Weg nach Hause. Und dann hat sie gesagt, ja, kein Problem. Und als ich dann ankam, habe ich aber meine andere Freundin gesehen und die Freundin, die das Mikro abholen sollte und die Freundin, die auch eingeladen war, die haben irgendwie seit so zwei Jahren ein Thema miteinander. Da muss ich gar nicht ins Detail gehen, aber das hat schon so einige, ich sag jetzt mal Freundestreffen ein bisschen schwierig gemacht, weil die nicht so Bock haben, in einander Umgebung zu sein und das schon seit zwei Jahren. Und die haben sich auch tatsächlich zwei Jahre lang nicht gesehen und haben sich immer irgendwie total gemieden. Und ich war immer so ein bisschen in der Mitte, weil ich halt mit beiden auch sehr gut befreundet bin. Aber ich habe das halt irgendwie, ich habe da mich nicht eingemischt und gesagt, ihr macht euer Ding schon. Da gibt es schon, jeder hat ja seine Geschichte zu irgendeinem Streit oder so. So, jetzt wusste ich aber, okay, diese besagte Freundin kommt, um dieses Mikro abzuholen. Also hatte ich extra in den Garten, wo wir gesessen haben, mein Handy mitgenommen. Ich hatte extra dieses Handy auf laut gemacht, so dass die besagte Freundin mich anrufen kann, wenn sie vorne steht, so dass ich einfach kurz rausgehen kann, ihr das Mikro geben kann und sie dann wieder weiterfahren kann. So, jetzt aber interessanterweise, da sieht man mal wieder, wie das Universum wirkt, weil ich kann es bis jetzt immer noch nicht erklären, warum ich mein Handy nicht gehört habe. Ich habe mein Handy nicht gehört. Sie stand vor der Tür und hat dann die andere Freundin angerufen, also die, die das Essen gekocht hat, also bei der wir überhaupt erst mal zu Hause waren. Da hatte sie ein Glück auch die Nummer, weil sie wollte jetzt dieses Mikro haben. Sie hat gesagt, hey, kannst du mal kurz aufmachen, egal, hört ihr Handy nicht. Und dann hat sie gesagt, ja, kein Problem, hat aufgemacht und sie kam dann rein und jetzt gab es die Begegnung zwischen diesen zwei Frauen, die sich da vor zwei Jahren total verkracht haben und was dann meine Freundin gemacht hat, die das Mikro abgeholt hat, die ist halt runtergekommen in den Garten rein, hat uns halt alle da am Tisch sitzen sehen, kennt uns ja natürlich auch alle und hat uns alle so einzeln einmal kurz umarmt und kam dann zu der besagten Freundin, mit der sie das Problem hatte, wollte ihr auch eine Umarmung geben, aber die besagte Freundin hat sie abgewiesen und hat so gesagt, nein, nein. Und dann hat die Freundin, die das Mikro abgeholt hat, hat dann gesagt, okay, also keine Umarmung und hat sie gesagt, nein. Und dann ist sie wieder gegangen. So, ich muss einfach so lachen über die Situation, wie das so alles so schnell abgelaufen ist und mein Körper, jetzt hört ihr das bitte mal an, hat darauf extremst interessant, ich nenne das jetzt mal interessant, reagiert. Also ehrlich gesagt habe ich gestruggelt damit, dass meine besagte Freundin der anderen Freundin keine Umarmung geben wollte, aber es ging mir nicht so sehr um die Umarmung, es ging mir mehr um die Grundenergie, die da geherrscht hat und meine Konditionierung, meine Programmierung hat gewirkt und ich war total getriggert, also von der Freundin, die der anderen Freundin keine Umarmung geben wollte. So, das hat man sofort gemerkt, weil ich habe auch sofort was gesagt, ich so, hey, was geht hier eigentlich ab? So, so dass das jetzt auf einmal ein ganzes Thema wurde. Okay, also der Abend, der so wundervoll friedlich angefangen hat, war auf einmal weniger friedlich und auf einmal waren da ganz viele Themen auf dem Tisch. Und das interessante war, ich habe ganz schnell wahrgenommen, dass das ja tatsächlich nichts mit mir zu tun hat und dass wirklich in dem Moment gerade meine Konditionierung wirkt. Und da denkst du dir vielleicht, was redet die die ganze Zeit von Konditionierung? Ich nenne auch das mein Verstand oder mein Quatschi, das ist diese Stimme, die sagt, die irgendwas kontrollieren will oder auch irgendwie so eine, das wäre auch gar nicht so die Konditionierung oder die Programmierung, wenn die wirkt, das ist dann auch oft so, dass wir fast uns wie so fremdgesteuert fühlen. Das ist so unser Autopilot, weil ich wollte ja irgendwie jetzt die Situation retten und habe deswegen darauf reagiert. Aufgrund dessen habe ich dann die Sache angesprochen sofort, weil es hat ja tatsächlich erstmal nichts mit mir zu tun. Ich hätte ja auch einfach diese Unbequemlichkeit des Moments aushalten können, weil es hat ja nichts mit mir zu tun. Wenn Freundin A, Freundin B keine Umarmung geben will, weil da irgendwie vor zwei Jahren vorgefallen ist, dann ist das ja not my cup of tea. Who cares? Aber was meine Konditionierung, meine Programmierung, mein Autopilot gemacht hat, war so, ich muss hier sofort retten und ich muss hier irgendwie jemand auch beschützen, ja, das war die Freundin, die reingekommen ist, um das Mikro abzuholen, weil sie wird ja gerade abgelehnt. Aber das ist ja meine Interpretation. Also für sie war das ja eventuell gar nicht Ablehnung, für sie war das einfach so, ja okay, wir sind ja auch eigentlich gar nicht so gut aufeinander zu sprechen. Also all good, ich habe nur hier die Runde gemacht, weil ich bin in Ordnung, ich kann dich auch umarmen, auch wenn ich nicht mit dir besties bin, so ungefähr. Aber was für mich interessant war, war, wie ich darauf reagiert habe. Und ich habe dann natürlich so drüber reflektiert auch, also erst mal habe ich mich dann erst mal bei der anderen Freundin auch entschuldigt, gesagt, das ist überhaupt nicht mein Ding gerade, also sowieso nicht, das ist total dysfunktional, dass ich mich jetzt hier gerade einmische. Es tut mir total leid, hier wirkt gerade genau so, das waren meine Worte, hier wirkt gerade meine Konditionierung, die einfach wieder alles retten will, fixen will und die vor allem diese Unbequemlichkeit gerade in dem Moment nicht aushalten konnte und ich habe gerade das Gefühl von Ablehnung wahrgenommen im Raum oder hier in der, ich sag jetzt mal, das Feld der Ablehnung, komm ich sag es mal besser so, ich habe das Feld der Ablehnung wahrgenommen und habe das irgendwie so meins gemacht, das kann ich jetzt auch, ich bin gerade so ein bisschen wieder mal im Human Design unterwegs und ich habe die meisten Energiezentren offen und so, also das ist auch sehr typisch für mich, dass ich schnell auch das Feld irgendwie spüre, deswegen glaube ich, kann ich auch meinen Job sehr, sehr gut machen, aber gleichzeitig kann das auch dysfunktional sein, weil ich darauf häme, ich nicht so abgrenze zu, was ist meins und was gehört tatsächlich nicht zu mir und in dem Fall hat es halt einfach nicht zu mir gehört. Also dafür habe ich mich erst mal entschuldigt, also meine Straßenseite halt irgendwo anerkannt und nur schnell, bevor ich weiter die Geschichte erzähle, ich spreche mit dir so sehr intensiv darüber, weil ich auch immer möchte, dass du deine Straßenseite anerkennst bei jedem Erleben deines Lebens, also so wie du dein Leben erlebst, hat was mit dir zu tun. Das heißt, wenn ich im Feld Ablehnung wahrnehme, dann kann mein Verstand, ja mein Quatschi, der sagt, ja das hat damit was zu tun, weil die hat ja die abgelehnt, aber das weiß ich ja nicht zu 100 Prozent, weil jeder bewertet und interpretiert ja auch Ablehnung unterschiedlich. Das heißt, es ist ja nicht ganz korrekt zu sagen, okay, aber ich habe das jetzt irgendwie wahrgenommen, also ist das so, sondern meine Absicht ist es immer bei mir zu schauen und zu gucken, okay, was wirkt gerade in mir, weil alles, was in mir wirkt, wird letztendlich wie so eine Erweiterung sein im Außen. Ja, das ist so, wir sind ja eine Erweiterung, also unsere Realität ist eine Erweiterung unseres Innenen, das hast du bestimmt schon hunderttausend Mal gehört, aber das war ein gutes Beispiel dafür, weil ich direkt das mal in dem Moment reflektiert habe, also ich habe mich wie so wieder aufs Pferd gesetzt und gesagt, so warte mal, ich bin da kurz runtergefallen, bin gerade in meine Konditionierung abgerutscht und jetzt sitze ich hier wieder und denke mir, warte mal kurz, stay focused, bleib mal in deinem Körper, nehme die Unbequemlichkeit wahr, die gerade herrscht und dann konnte ich auch wieder wie so meinen logischen Verstand einschalten, der halt gesagt hat, nee, also so richtig hat das nichts mit mir zu tun und das ist ganz viel Interpretation, was ich hier gerade mache und ganz viel Geschichtenspinnen, die ich jetzt gerade mache, weil ich das halt auf mich beziehe und das kannst du auf alles übertragen, deswegen ist mir das so wichtig, dass diese Podcast Episode, die wird ziemlich deep, aber die ist wichtig, weil ich glaube, wenn wir das können und wenn wir das auch schnell schaffen, da rauszukommen und da rauszusteigen, dann können wir ein richtig geiles Leben leben, weil wir dann immer so ein Gefühl haben von, ich erschaffe mir ja mein Leben, ich bin nicht das Opfer meiner Umstände, sondern ich bin hier so die Kreiererin, ich bin die Schöpferin meiner Umstände und du kannst auch immer wieder in die Verantwortung kommen und immer wieder deine Straßenseite anschauen und das macht dich so einer unfassbar kraftvollen Manifestationsqueen und das macht dich auch unglaublich magnetisch, weil dann lebst du in dieser wirklichen Frequenz der Wahrheit, dann lebst du in dieser, ich finde gerade gar nicht mal die Worte, weil das so kraftvoll ist an Energie, du lebst wie so eine Priestess, ja, also wie so eine Goddess und bist einfach verankert in dir, wissend, okay, alles, was ich im Außen sehe, ist einfach eine Extension of me und das will unser Verstand, unser Ego, unser Quatsch natürlich nicht hören, weil mein Verstand wollte auch irgendwie alle verantwortlich machen, vor allem die, die also die, die Umarmung nicht geben wollte, dafür, dass es jetzt gerade irgendwie blöd ist und dass sie halt irgendwie, irgendwie blöd ist, aber in dem Moment bin ich halt bei mir geblieben und habe halt wirklich meine Straßenseite erkannt und mich dafür entschuldigt, dass das gerade nichts mit mir zu tun hatte und dass es mir leid tut, dass ich da so reingegrätscht bin, aber jetzt war das Ding natürlich auf dem Tisch, so schnell konnte man das jetzt natürlich nicht wieder rückgängig machen, weil die besagte Freundin hat sich dann natürlich von mir erstmal angegriffen gefühlt und das ist wieder ihr Thema und das ist nämlich jetzt super, super, super interessant, weil dann kam das Thema dieser zwei Frauen halt natürlich auf den Tisch, wo ich ja immer schon so ein bisschen in der Mitte war, einfach weil ich mit beiden so gut befreundet bin und das Interessante war, dass die Freundin, die quasi die Umarmung nicht geben wollte, sich angefangen hat, extremst zu rechtfertigen, warum sie mit dieser besagten Freundin einfach nichts mehr zu tun haben will. Sie hat mir halt quasi ihre ganze Seite der Geschichte erzählt, der gesamte Kontext, warum das so weit gekommen ist. Ich kenne auch die Geschichte von der anderen, die hat mir das schon vor zwei Jahren erzählt, als das passiert ist, auch nicht, dass sie bei mir gelästert hat, aber das war einfach dann, ich habe irgendeinen Dinner veranstaltet und sie meinte, ich komme nicht aufgrund dessen und so weiter und ich habe dann darüber tatsächlich nie mit den beiden irgendwie wieder gesprochen. Ich habe es total bei denen gelassen, also habe ich es super geschafft, aber in dem Moment ist das so an die Oberfläche gekommen und sie hat sich halt extremst gerechtfertigt, welches auch wieder und das ist auch einfach, wenn ich das jetzt alles mal so psychoanalysiere, wenn wir uns extremst rechtfertigen, dann ist das auch, weil wir fast unseren eigenen Wert rechtfertigen. Also wenn wir so wieder in dieser Gottesenergie sind, in dieser, ja ich bin in mir und ich stehe bei mir und in mir und ich bin verankert in mir, dann brauchen wir das nicht. Dann ist das einfach ein ganz klares, wollte ich nicht, will ich nicht und dann ist das auch fein, weil tatsächlich fand ich denn, dass sie die nicht umarmen wollte, fand ich tatsächlich sogar auf der Inhaltsebene ganz positiv, weil also ich habe schon oft in meinem Leben Menschen umarmt, wo ich es eigentlich nicht wollte. Darin bin ich inzwischen viel besser geworden, aber trotzdem fand ich das mal so auf der Inhaltsebene gar nicht mal so schlimm. Für mich war es dann herausfordernd, dass das so ein großes Ding gemacht worden ist, obwohl ich sehr schnell meine Straßenseite anerkannt habe und mich dafür entschuldigt habe, dass die Programmierung gewirkt hat und sie trotzdem so extremst getriggert war, dass ich überhaupt quasi etwas gesagt habe, was nicht nur für sie gesprochen hat. Also sie hatte das Gefühl, ich nehme ihre Seite nicht ein. Und das Ding ist, und das ist halt so spannend, dass wenn wir unbedingt wollen, dass Menschen unsere Seite einnehmen, dann sind wir selbst nicht ganz in Alignment. Davon bin ich überzeugt, weil sobald wir uns rechtfertigen, sobald wir uns erklären, sind wir meiner Meinung nach wieder in der Konditionierung, in der Programmierung, im Quatschi sind wir gefangen, weil letztendlich ist es ja unser Ego, welches immer wieder dafür kämpft, dass wir gesehen werden, dass wir gehört werden, dass unsere Meinung die richtige ist. Entschuldigung, jetzt wurde ich kurz unterbrochen von meinem Hund. Ich bin wieder hier. Ich glaube, über den Satz hatte ich fertig gesprochen. Also nur da nochmal ganz kurz anzudocken. Wenn du dich rechtfertigst, wenn du dich erklärst, wenn du dich verteidigst, dann wirkt dein Ego, deine Konditionierung ganz, ganz, ganz klar. Und das ist immer ein Hinweis dafür, wo es noch Heilungsbedarf gibt. Sehr geil, sehr geil. Tatsächlich. Ich denke mir immer, super, wenn ich mich anfange zu verteidigen, zu rechtfertigen, dann wirkt da meine core wound, also diese Ursprungswunde, die dafür sorgt, dass ich nicht ausgestoßen, abgelehnt werde, dass ich nicht als schlechter Mensch dastehe, weil das war auch ganz interessant, weil ich bin danach nach Hause, habe das nochmal alles analysiert und gecoacht in meinem Kopf, also nicht selbst und meine Freundinnen, ohne dass sie es wussten. Aber was da ganz klar gewirkt hat, auch bei ihr und auch bei meiner anderen Freundin, mit der ich auch inzwischen ein Gespräch hatte darüber, war halt wirklich diese Ursprungswunde. Und jetzt möchte ich mit jemandem ein bisschen über diese Ursprungswunde sprechen. Bei mir ist meine Ursprungswunde ganz stark, dass ich nicht abgelehnt werden möchte, nicht ausgegrenzt werden möchte. Das haben wir alle irgendwie, weil das ist ja so evolutionär bedenkt, weil wir früher einfach nicht überlebt hätten, wenn wir irgendwie abgelehnt werden worden sind. Aber ich glaube, in meinem Fall mit meinem ADHS, was ich auch früh hatte, vielleicht auch die Folge dazugehört, das wollte ich um alles vermeiden, dass ich abgelehnt werde. Und deswegen auch wieder interessant, dass ich da so drauf reagiert habe in dem Fall. Bei meiner anderen Freundin ist die Co-Wound eine ähnliche. Das ist auch so dieses Ausgrenzen, Ablehnung. Und aber auch, da wirkt noch so was Moralisches. Und übrigens, alles was ich hier gerade über meine Freundinnen sage, also wissen die eh, dass ich das genauso, würde ich das zu denen sagen. Aber das ist so, das ist nicht nur ein Freundin A, Freundin B, Nicole-Ding. Das ist so ein Menschending. Also wir haben diese Dinge alle. Deswegen spreche ich darüber, weil du dich hundertprozentig da irgendwo wiedererkennst. Und wenn du dich darin nicht wiedererkennst, dann herzlichen Glückwunsch, dann wirst du total durchgeheilt. Aber wir haben auch alle irgendwie so ein bisschen Angst vor der Ablehnung, Angst vor der Ausgrenzung. Und außerdem wollen wir alle nicht so richtig ein schlechter Mensch sein. Wir wollen der gute Mensch sein, das gute Mädchen. Wir wollen immer gut dastehen. Wir wollen immer so diesen Moralapostel, der wirkt da. Das ist dieses gut, schlecht, böse, gut, bla bla. So. Und was bei ihr gewirkt hat, und das finde ich einfach ganz interessant, dieses Verteidigen, vor allem dieses Verteidigen. Und wenn du dir den Kontext auch nochmal anschaust, weil da ging es darum, die eine hat ein Yoga-Event, also das was vor zwei Jahren auch schon passiert ist, ein Yoga-Event gratis angeboten, bei der Yoga-Lehrerin by the way. Die andere hat das Yoga-Event nicht gratis angeboten, hat dafür Geld genommen. Und da war schon so total viel Reibung, weil das war so dieselbe Veranstaltung quasi. Also es war so eine Person, die eingeladen worden ist, die kam irgendwie aus Deutschland und long story. Auf jeden Fall hat die eine dafür Geld genommen und die andere dafür nicht Geld genommen. Und da gab es irgendwie schon Reibung. Also vor allen Dingen von der Person, die dafür Geld genommen hat, hat da, glaube ich, hat so unterbewusst sowas gewirkt wie, was, also jetzt sieht die ganze Community, dass du etwas veranstaltest, was genau dasselbe ist, was ich veranstalte, nur du machst es gratis und ich nehme dafür Geld. Und jetzt könnte ich als schlechter Mensch dastehen. Und da wirkt dann halt auch schon diese Konditionierung. Und da wirken dann die Glaubenssätze, was denke ich eigentlich über Geld und stehe ich vielleicht in der Community da wie der schlechte Mensch. Und das will ja keiner. Da wirkt ganz klar die Moral. Vor allen Dingen, wenn es ums Geld geht, weil Moral und Geld, die kleben ganz dicht aneinander. Wir wollen gute Menschen sein und deswegen sind ganz viele von uns auch einfach nicht so finanziell frei, wie wir es sein könnten. Aber das ist ein Thema von Another Day. Wenn du in der Money Manifestation Membership bist, dann weißt du, darüber spreche ich schon einige Male, weil das ist so krass, wie sehr das Unterbewusst wirkt, dass wir einfach ein guter Mensch sein wollen. Und hier auch wieder diese Co-Wound, die da gewirkt hat bei ihr, weil ganz klar diese Ablehnung, Ausgrenzung und wenn ich nicht gut bin, wenn ich nicht ein braves Mädchen bin, wenn ich nicht lieb bin, dann werde ich das nicht überleben. Und das ist wie deep das geht. Also die Konditionierung, die beschützt uns vom Überleben. Ich weiß, das ist so crazy, wenn man denkt, ich überlebe ja trotzdem. Ja, aber das weiß dein System nicht. Dein System glaubt, wenn ich mich jetzt hier nicht verteidige, wenn ich nicht recht habe, dann werde ich das nicht überleben. Dazu kommt auch noch, dass wir oft unseren eigenen Selbstwert daran koppeln. Wir glauben, okay, wenn ich jetzt nicht recht habe, dann sind wir nicht wertvoll. Wenn wir nicht wertvoll sind, dann haben wir keine Existenzberechtigung. Und wenn wir keine Existenzberechtigung haben, dann sterben wir. Also es geht wirklich so, so, so krass tief. Und das habe ich in dem Moment wirklich auch gesehen, weil es ging um diese Gratis-Geschichte. Ja, und ich habe das einfach so in meinem Kopf analysiert. So, meine andere Freundin, die habe ich danach, ich habe mit beiden danach noch kurz gesprochen. Ich habe wieder meine, einfach immer wieder meinen Anteil darin gesehen, dass ich das jetzt gerade für mich, ja für mich einfach als Spielfeld sehe, als Möglichkeit sehe, um noch mehr bei mir anzukommen, meiner Seite zu stehen. Auch wenn etwas im Außen stattfindet, was tatsächlich, was ich interpretiere aufgrund von meiner Brille, wie ich die Welt wahrnehme. Weil das Spannende war, die Person, also die Frau, meine Freundin, die nicht die Umarmung bekommen hat, die hat das zum Beispiel nicht wirklich als Ablehnung wahrgenommen. Also für sie war das völlig okay. Die hat in den letzten zwei Jahren da so viel abgeschlossen, dass sie war so, dann will sie mir halt keine Umarmung geben. Oh, gut. So, ich so, was? So, für mich war es so, da habe ich ihr das mal alles erzählt, was da irgendwie so in mir hochkam. Und das hat dann dazu geführt, dass wir ein richtig, richtig schönes Gespräch halt in ganz viel Nähe kreiert haben, weil wir so auf allen Ebenen selbst unseren Bullshit uns angeschaut haben. Und da ist diese Podcast-Episode sehr ungeplant entstanden, weil ich komme gerade von dem Gespräch mit ihr. Und ich dachte einfach, dass es vielleicht der einen oder anderen hier helfen wird, weil ich glaube, wir sind ja jeden Tag, den ganzen Tag in Kommunikation mit anderen Menschen. Und andere Menschen sind ja letztendlich oft auch ein Spiegel für unseren eigenen Bullshit. Und auch Unterhaltungen oder auch Konflikte sind ja meistens ein Spiegel für unser eigenes Bullshit. Und weißt du, mir ist das so unfassbar wichtig, dass wir lernen, da wirklich bewusst hinzuschauen, anstatt halt immer die anderen Personen dafür verantwortlich zu machen. So, es steht noch ein Gespräch auf, das will ich jetzt auch nochmal sagen, weil mit der besagten Freundin, also wir haben eine tolle Freundschaft nach wie vor und wir haben uns ja auch total toll verabschiedet. Die besagte Freundin, die sich gerechtfertigt hat, die dann geweint hat und das Ganze. Und ich habe ihr den nächsten Tag auch nochmal geschrieben, habe nochmal meine Straßenseite anerkannt, nochmal mich entschuldigt, dass ich da reingejumpt bin und ihr gesagt habe, ich liebe euch beide einfach sehr. Und das ist aber trotzdem zwischen euch und tut mir total leid. Trotzdem steht da höchstwahrscheinlich irgendwann nochmal ein Gespräch aus zwischen uns. Einfach aus dem Grund, weil die Art und Weise, wie sie reagiert hat, das kann ich als Freundin auf jeden Fall nochmal aufgreifen. Obwohl es nicht was mit mir zu tun hat. Und ich bin da auch noch am schwanken. Ich werde auf jeden Fall auch nochmal mit meinem eigenen Coach da auch ein Coaching zuführen, wie ich das ganz konkret mache. Aber ich werde es auch abgeben ans Universum, um zu schauen, ob das Universum das überhaupt so will. Weil ich dachte, ich brauche doch gar kein Gespräch mit ihr für, das ist doch total wurscht. Im Endeffekt hat es ja nichts mit mir zu tun. Und das stimmt auch auf der einen Seite. Aber auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass sie wirklich so eine Geschichte hat. Also dass sie wirklich sich mit Freundinnen verkracht. Also ich kann dir sofort fünf Freundinnen nennen, die in den letzten fünf Jahren einfach gegangen sind, weil da immer wieder so Konflikte entstehen. Und das ist mir ganz wichtig, das erzähle ich dir, weil wir verlieren Menschen, wenn wir unsere Straßenseite nicht anerkennen. Wenn wir unsere eigene Konditionierung nicht kennen. Wenn wir uns unserem Bullshit nicht bewusst sind. Wenn wir immer die anderen für die Gefühle, die wir fühlen, verantwortlich machen. Wir verlieren dann Menschen. Und das ist schade, weil oftmals zerbrechen dadurch Freundschaften, die vielleicht wirklich nährend waren und wichtig waren. Und einfach unser Leben bereichernd haben. Und deswegen, ich glaube, weil ich die Freundschaft will und weil ich die Freundschaft wirklich pflegen will, ist es wichtig, so eine Unterhaltung nochmal zu führen. Mein Quatsch ist so, nein! Das ist so to be continued, diese Podcast Episode. Das werde ich definitiv auch irgendwann noch machen. Ich werde aber auch ganz klar mir in Absicht setzen, warum ich das machen möchte. Und bei mir ist es immer Nähe. Also weil alles, was ich gerade mit dir teile, Konflikte und Thema Ablehnung und uns verletzlich zeigen und so, das kreiert ja alles Nähe. Und das ist ja, wonach wir Menschen uns tatsächlich am meisten sehnen. Wir sehnen uns nach Ablehnung. Wir Menschen sehnen uns definitiv nach Ablehnung. Nein, wir Menschen sehnen uns nach Nähe. Und das ist mir so unglaublich wichtig, dass wir da, vor allen Dingen jetzt in der Zeit von KI und wo wir so distanzt sind, dass wir lernen, anständige Unterhaltungen zu führen, dass wir lernen, uns auszudrücken auf eine Art und Weise, welches ankommt bei den anderen Menschen. Und das ist für mich dann ein Übungsfeld. Und weil ich mich gerade sowieso viel mit Kommunikation und so weiter auseinandersetze, ist es, glaube ich, eine ganz schöne Möglichkeit. Es wird definitiv auch noch einen Kurs geben von mir in Bezug zu den ganzen Themen, über die ich heute gesprochen habe. In Bezug zu, ja, dass wir wirklich lernen zu kommunizieren auf eine Art und Weise, dass wir ja aus der Liebe heraus sprechen, aber trotzdem klar und Grenzen setzen und dass das hilfreich ist. Weil ich habe so in den letzten fünf Jahren bei der besagten Freundin zum Beispiel gesehen, dass alle so gegangen sind, einfach so, oh Gott. Also keiner hatte so Bock, sich wirklich hinzusetzen mit ihr und zu sagen, weißt du was, das ist das Funktional, das ist das Funktional, das ist das Funktional und das sage ich dir nur, weil ich dich liebe. Weil wenn wir uns wirklich die Zeit nehmen für einen Menschen und sagen, ich liebe dich und deswegen haben wir jetzt diese Unterhaltung, das ist wirklich Freundschaft. Weil wie selten, also wirklich, wie selten passiert das? Wie oft? Das passiert nie, dass wirklich Freundinnen dich hinsetzen, also so gut wie nie, sehr selten, dass Freundinnen dich einfach hinsetzen und wirklich sagen, hey, das und das und das ist das Funktional für unsere Beziehung. Das passiert ja meistens in einem riesengroßen Streit und dann schmeißen sich alle irgendwie die Tassen an die Wand und alle sind sauer und dann gibt es einen Kontaktabbruch und das war’s. Und das ist so schade, weil ich glaube, wenn wir so durcharbeiten durch diese Sachen, dann kreieren wir Nähe, dann kreieren wir viel mehr Verbundenheit und das ist ja das, was wir uns wünschen. Genau, also nochmal kurz zusammengefasst. Ich weiß, es war eine etwas wirre Folge, aber ich wollte das jetzt mit dir teilen, wo ich jetzt hier gerade mitten in the game bin, also mittendrin, weil sonst teile ich das ja immer alles, wenn es erst immer alles fertig geheilt und durchgearbeitet ist. Aber nochmal dir als kleine Hausaufgabe aufzugeben. Werde dir deiner Konditionierung vor allen Dingen in zwischenmenschlichen Beziehungen bewusst. Wann rutschst du ab? Wann fällst du von Pferd? Wann findest du, weißt du, wenn wird ganz klar, dass du gerade dich rechtfertigst, dass du dich erklärst, dass du im Autopilot bist, dass du dich aufregst, dass du dich gerade abgelehnt fühlst, weil Newsflash, keiner kann dich irgendwas fühlen lassen. Ja, du bist für deine Gefühle verantwortlich und für deine Gedanken und für dein Leben und für alles andere auch. I’m sorry to break it to you, aber es ist ja auch irgendwie schön, weil dann kannst du ja auch wirklich einiges verändern. Das ist ja the good news. Also werde dir deiner Prägung, deiner Konditionierung bewusst. Wann wirkt die genauso wie bei mir, als ich da wirklich in diesem Default-Mode, in diesem Autopilot verfallen bin und oh mein Gott, ich muss das jetzt alles retten und oh mein Gott, ich muss jetzt irgendwie Harmonie herstellen. So, meine Konditionierung, werde dir bewusst. Vor allen Dingen inzwischen in menschlichen Beziehungen. Kenne außerdem deine core wound, also diese Wunde, diese Ursprungswunde, wenn die getriggert ist, dass du rot siehst. Ja, das ist wie bei der einen Freundin, dass dieses, dieses, ich muss ein guter Mensch sein und bei der anderen Freundin hat sie tatsächlich gesagt, was vor zwei Jahren passiert ist, ist die Sache von so, wenn mir jemand etwas unterstellt, wenn mir etwas jemand unterstellt, dann ist sie, dann sieht sie rot. Also wann siehst du rot? Werde dir dessen bewusst. Das ist ganz, ganz wichtig. Bei mir ist es auch ganz, ganz klar, wenn ich mich abgelehnt fühle, wenn ich mich ausgegrenzt fühle, ja, ganz klar, oh, dann sehe ich rot. So. Und das sind die zwei großen, großen Themen. Und dann, wenn du in Kommunikation gehst mit einem Menschen, mit dem du gerade vielleicht einen Konflikt hast, so wie ich, setze dir dann eine, also ich habe ja nicht mal wirklich einen Konflikt, aber es ist, jetzt können wir sagen, es ist eine difficult conversation to have, die kommt irgendwann jetzt mal bald. Das ist die Absicht. Setz dir eine Absicht, setz dir eine Absicht. Werde dir bewusst, warum und im besten Fall setze dir die Absicht, dass es mehr Nähe kreieren soll. Ja, genau. Das war’s von mir heute. Sag mir doch gerne, ob dir diese Podcast Episode gedient hat. Gerne mal einfach in den Kommentaren, mal dein Samt dazu mir mitgeben, in den Kommentaren, bei YouTube, bei Instagram kannst du mir schreiben, bei Spotify kannst du kommentieren. Also ich danke, danke, danke dir von Herzen, dass du hier heute dabei warst. Ich bin super gespannt, von dir zu lesen. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.