Episode: 357

Warum Kontrolle deine Beziehung zerstört & wie du wieder Nähe schaffst

Thema: Beziehung Kontrolle loslassen Nähe schaffen


🎙️ Diese Folge ist für dich, wenn…

…du in deiner Beziehung immer wieder in Kritik, Kontrolle oder Streit landest – obwohl du dir eigentlich Nähe und Verbindung wünschst.
…du merkst, dass du viel Verantwortung trägst, viel tust und trotzdem das Gefühl hast, dass dein Partner nicht wirklich „mitzieht“.
…du manchmal denkst: Warum funktioniert das gerade zwischen uns nicht mehr so wie früher?

In dieser Folge nehme ich dich mit in eine sehr persönliche Erkenntnis aus meinem eigenen Leben. Es geht um Beziehungen, Energie und darum, warum Nähe oft genau dann verloren geht, wenn wir versuchen, alles zu kontrollieren.

Ich spreche darüber, wie ich in meiner Ehe plötzlich gemerkt habe, dass ich immer kritischer, kontrollierender und unzufriedener geworden bin. Und was sich verändert hat, als ich begonnen habe, wieder in meine feminine Energie zurückzufinden.

✨ In dieser Folge erfährst du:

  • Warum Kritik, Nörgeln und Kontrolle in Beziehungen oft genau das Gegenteil von dem bewirken, was wir uns eigentlich wünschen.
  • Wie verletzte männliche Energie (Kontrolle, Druck, Dominanz) Beziehungen unbewusst zerstören kann.
  • Warum sich dein Partner oft zurückzieht, wenn du versuchst, ihn zu verändern.
  • Was wirklich passiert, wenn du wieder in Vertrauen, Hingabe und weibliche Energie zurückkehrst.
  • Wie sich Dynamiken in Beziehungen komplett verändern können, wenn du deine eigene Energie veränderst.

💥 Diese Folge ist ein ehrlicher Reminder daran, dass wir manchmal versuchen, Beziehungen zu verbessern, indem wir mehr Druck machen. Dabei entsteht echte Nähe erst, wenn du Kontrolle loslässt.

Wenn du verstehen willst, warum Beziehung manchmal schwer wird und wie sich Dynamiken komplett verändern können, hör unbedingt in diese Folge rein.

🎧 Und wenn du dich in der Folge wiedergefunden hast, schreib mir sehr gerne! Ich bin jedes Mal super neugierig, ob dir die Erkenntnisse aus meinen eigenen Erfahrungen helfen konnten.


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The best is yet to come!

Much Love,
Deine Nicole

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Ich freue mich riesig, dass du da bist, herzlich willkommen. Heute mit so einem wichtigen Thema, denn es geht um Beziehungsdynamiken. Es geht darum, dass wir so oft unsere zwischenmenschlichen Beziehungen sabotieren, dass wir sie manipulieren, kontrollieren und aufgrund dessen einfach nicht die Nähe mit unseren Eltern, mit unseren Geschwistern, mit unserem Partner, mit unseren Kollegen, mit unserem Chef, whoever, leben, wie wir sie gerne leben wollen würden, weil wir sehnen uns nach Nähe. Darüber habe ich auch letzte Woche schon ein bisschen gesprochen. Ich habe nur in dieser Woche so einen krassen Erfolgsmoment gehabt, wo ich so bewusst aus so einem alten Muster, was meine Familie vor allen Dingen angeht, weil ich denke mal, diese Ursprungsfamilie, da sitzt immer der Schmerz am tiefsten und ich hatte so einen krassen Erfolg und das war für mich so ein Freiheitsgefühl in dem Moment, weil ich so festgestellt habe, wow Nicole, du hast da echt was transformiert für dich, also du bist dir so deiner Konditionierung auch bewusst inzwischen und deinem Autopilot bewusst inzwischen, dass du immer öfter, nicht immer, aber immer öfter wirklich wählen kannst, wie du jetzt auf eine ganz bestimmte Situation reagieren willst. Und das ist so krass empowering. Das gibt dir ein Glücksgefühl, so wie ich es diese Woche hatte, weil du wirklich aussteigst aus etwas, was dir nicht dient. Und meinen Erfolg, den erzähle ich dir. Ich möchte aber erstmal so ein bisschen zurückrudern, weil ich habe ja noch gar nicht mit dir über Weihnachten etc. gesprochen. Das ist ja normalerweise hier im Podcast immer gang und gäbe, dass ich immer so ein bisschen über meinen Weihnachten spreche, weil natürlich da sitzt man ja mit der Familie am Tisch und ich weiß, dass euch das auch interessiert, weil wir haben ja alle unsere Dynamiken in der Familie, wir haben alle so ein Familiensystem und oftmals kann das etwas dysfunktional sein und ja, für mich war es in diesem Jahr etwas anders als das Jahr davor und das Jahr davor und das Jahr davor. Also ich habe schon einen krassen Shift gemerkt, weil ich auch 2025 sehr viel reininvestiert habe, um die Lücken zu schließen zwischen mir und meiner Schwester und auch mir und meiner Mutter. Ich wollte einfach da viel mehr Frieden noch erleben, noch viel mehr in die Verantwortung gehen für das, was in mir wirkt. Also negative Glaubenssätze, Konditionierung etc. Und das habe ich tatsächlich 2025 auch echt gut geschafft. Das war einer meiner größten Ziele und da muss ich echt sagen, da habe ich einen riesen Sprung gemacht. Also ich habe da viel mehr Frieden gefunden mit gewissen Situationen, was meine Ursprungsfamilie angeht und habe vor allen Dingen es geschafft, so auszusteigen und nicht mehr so einzusteigen ins Drama und so weiter, weil direkt mal zu Beginn, es ist so, dass jede Familie oder jede Beziehung auf eine Art und Weise auch wie so ein System ist und wir sind ja auch ein Teil von diesem System und wir mit unserem Verhalten, mit unseren Entscheidungen, wir halten dieses System auch aufrecht, indem wir die Dinge immer wieder so tun, wie wir sie immer schon getan haben, obwohl wir uns ein anderes Ergebnis wünschen. Das ist ja so das Absurde. Das heißt, wir wollen eigentlich mehr Nähe, wir wollen Frieden, wir wollen mehr Liebe, wir wollen Harmonie und gleichzeitig schaffen wir es aber dann nicht, aus diesen Mustern auszusteigen, sondern machen uns dann doch wieder klein oder plustern uns auf, gehen dann doch wieder in den Angriff oder ziehen uns komplett zurück, sind dann doch wieder zynisch oder sarkastisch, wollen dann doch wieder Recht haben, rechtfertigen uns, erklären uns und so weiter und so fort. Und das sind ja alles so Verhalten, die ja dysfunktional sind, um wirkliche Nähe zu kreieren. Das heißt, wir verbringen so, so, so viel Zeit damit in unseren Beziehungen, ob jetzt Familie oder auch andersweitig, dass die anderen so sein sollen wie wir, dass die anderen einfach nicht sie selbst sein dürfen quasi. Und im letzten Jahr, muss ich dir ganz ehrlich sagen, habe ich sehr viel da rein investiert, dass ich das immer mehr, immer mehr zulassen konnte, dass auch meine Familie, dass sie so sind, wie sie sind und dass ich bin, wie ich bin, so, aber dass ich sie nicht verändern will, sondern dass ich an mir und bei mir schauen kann und daraufhin verändern sich auch die Menschen, wie ich eben schon gesagt habe. So, jetzt nehme ich dich mal zurück in meinen Dezember, das war ja für uns Sommerurlaub, ich lebe ja in Namibia und im Sommerurlaub sehen wir uns ja einmal am meisten als Familie, weil da ist ja auch Weihnachten und da ist auch bei uns wirklich Sommerurlaub, das heißt, die meisten Firmen machen zu, also das ist dann wirklich vier Wochen, sind wir alle so an der Küste, also so ist das gängig, so bin ich auch aufgewachsen. Und diesen besagten Dezember, muss ich sagen, war schon von vornherein so die Absicht klar, dass ich mehr Frieden will und gleichzeitig waren trotzdem meine Familienmitglieder ja noch immer in dieser Dynamik und ich konnte aber diese Dynamik wenigstens schon ein bisschen von außen betrachten. Und es hat dann schon so angefangen, dass wir, also mein Mann und ich und meine Tochter schon früh an die Küste gefahren sind, wir haben da ein Haus, wir haben da quasi unseren Urlaub begonnen und eine Woche später oder ein bisschen zehn Tage später oder sowas kamen dann meine Schwester mit ihrer Familie und es gab schon irgendwie Konflikt, also der Inhalt ist auch völlig wurscht, aber es gab auf jeden Fall einen Konflikt schon zwischen meiner Schwester und irgendwie meinen Eltern. Und die Dynamik ist folgendermaßen, dass meine Eltern, wenn die einen Konflikt haben mit meiner Schwester, dass die mich da immer so mit einbeziehen, vor allen Dingen meine Mutter. Und meiner Mutter geht es dann immer richtig, richtig schlecht und die spricht dann mit mir darüber und ist dann ganz, ganz traurig und weint auch und so. Und was dann in mir abgeht, ist, ich habe Vorwürfe gegen meine Schwester, ich finde dann meine Schwester dafür doof, dass ich keine glückliche Mutter habe. Und dann sind da auch so Geschichten in meinem Kopf wie, du bist daran schuld, dass ich nie eine glückliche Mutter hatte, weil man hat ja, es gibt ja diesen Spruch, we only as happy as our least happiest child. Und dann kommt mein Verstand um die Ecke und sagt, ja, guck mal, also meine Mutter war immer nur so glücklich wie ihr least happiest child, also letztendlich meine Schwester. Und das heißt, ich habe nie eine glückliche Mutter bekommen, ich, eine arme Nicole. Das ist so ein bisschen, was da wirkt. Das heißt, sofort kicken halt so Geschichten in meinem Verstand ab, die sagen, euer war ja klar, euer siehste, euer, guck mal, die streiten sich schon wieder. Und dann, und das ist auch das Interessante, dann kommt mein Teil im System und ich bin dann so für meine Mutter da. Und das ist tatsächlich dysfunktional, weil ich habe das schon ganz oft in der Therapie und auch im Coaching und sowas schon bearbeitet und was es in dem Moment tatsächlich braucht, ist, dass ich viel mehr eine Grenze setze. Aber wir sind ja nicht perfekt und ich verfalle ja auch ganz gerne mal vom Pferd und dann gab es halt Momente, wo ich quasi meiner Mutter beiseite stand, ihr zugehört habe und aber auch die ganze Zeit glaubte, diesmal ist es okay, diesmal kann ich das gut, weil ich habe mir ja das ganze Jahr Zeit genommen, um mich rauszubewegen aus dieser Dynamik und kann jetzt irgendwie präsent bei mir in meinem Körper sein und das Ganze nicht mehr so an mich ranlassen und habe wirklich so einfach zugehört und ich hätte eine Grenze setzen sollen, aber da komme ich gleich zu, habe einfach zugehört und habe währenddessen so Achtsamkeitsübungen gemacht oder so, also war einfach in meinem Körper, habe geatmet und habe selbst so mir irgendwie so den Halt gegeben, den ich vielleicht in dem Moment gebraucht hätte. Habe die Gedanken einfach auch vorbeiziehen lassen, weißt du, weil das sind ja meistens diese Geschichten. Das heißt, ich konnte das auch schon viel besser halten, nichtsdestotrotz ist dann was ganz Interessantes passiert. Ich habe mich angefangen, ein bisschen zurückzuziehen, weil als meine Schwester dann mit ihrer Familie kam, das war ein langes Hin und Her, kommen die oder kommen wir nicht und dann sind sie gekommen und das war dann für mich ganz klar, jetzt ziehe ich mich ganz doll zurück und das war auch wieder, das finde ich so spannend, das war auch wieder Konditionierung, weil es war nicht so ein Ding von, okay, also ich lasse Raum, sondern es war wirklich ein aktives Ich-ziehe-mich-zurück-so-macht-ihr-mal-euer-Ding und das war neu für mich, weil ich normalerweise eher so ein Typ bin, der in den Angriff geht und das kannst du dir wirklich auch gerne mal für dich untersuchen, was für ein Typ du bist in den Dynamiken in deiner Familie zum Beispiel. Also bist du eher jemand, der in Angriff geht, der dann eher streitet oder bist du jemand, der sich dann eher so zurückzieht und irgendwie sich trompett rausnimmt? Also beides schafft ja keine Nähe, also und ich gehe jetzt mal davon aus, dass du auch Nähe willst in deinen Beziehungen, egal ob Familie oder nicht und beide dieser Dynamiken funktionieren meiner Meinung nach nicht, um Nähe zu kreieren, weil das eine ist ja Angriff und das andere ist Rückzug und ich habe mich total im Rückzug wiedergefunden und habe aber die ganze Zeit so ein bisschen so ein Ding drauf gehabt, ich lasse die mal, macht ihr mal, aber nicht aus so einer Haltung heraus von, also ich lasse euch jetzt einfach den Raum, sondern es war eher aus so einer Haltung heraus, weil das auch inhaltlich damit was zu tun hat, dass meine Schwester vielleicht, also was meine Mutter mir erzählt hat, dass sie eventuell sich Sorgen macht, dass meine Mutter da nicht präsent genug mit ihr ist und mit ihrer Familie, weil vor allen Dingen meine Mutter und meine Tochter haben halt einen krassen Bond und meine Schwester hat ja ein kleines Kind adoptiert und das ist halt manchmal, auch wie das sind alles Geschichten, aber manchmal ist da vielleicht so diese Angst, dass dann nicht so derselbe Bond entsteht zwischen meiner Mutter und ihrer zweiten Enkelin. Und das kann ich sogar auch super gut verstehen und nichtsdestotrotz gab es einen Anteil in mir, der sich irgendwo auch abgelehnt gefühlt hat, weil meine Schwester so das kommuniziert hat, dass sie da wirklich ganz gerne viel Zeit auch mit meiner Mutter allein hätte und für mich war so, ja, ja, fein und ich habe mich daraufhin zurückgezogen, aber es hat sowas in mir gewirkt, wie ich bin denn doch nicht wichtig genug und ich bin meiner Schwester nicht wichtig genug und ich bin meiner Mutter nicht wichtig genug, also da hat total unterbewusst so meine Konditionierung gewirkt und auch meine Kernglaubenssätze, wie zum Beispiel ich bin nicht wichtig, ohne dass ich das so richtig mitbekommen habe und das hat sich nicht gut angefühlt und ich habe auch gemerkt, wie ich dann manchmal mit, also bei Max mich so ein bisschen ausgelassen habe, so ach, die sind so schwierig oder das muss immer so Drama sein und das fand ich auch interessant, weil ich beobachte mich ja dann immer von außen und nehme mal wahr, wie ich so bin, weil ich ja immer auf meiner Straßenseite versuche zu schauen und in die Verantwortung gehen will und daraufhin kam halt dieser Rückzug immer mehr und dann, das Universum ist ja wirklich klug und bringt einen ja dann immer wieder in Situationen, wo dann doch alles hoch ploppt und wo dann doch alles irgendwie sich zeigt, ja, also wo ich dachte, ich hab das all down, ich hab dieses Jahr so viel investiert darin, dass ich, ja, dass ich das heile und ich bin ausgestiegen aus diesen Familiendynamiken und ich kann das alles und bla bla bla und meanwhile habe ich mich einfach extremst zurückgezogen, habe einfach so getan, als ob ich gar nicht in der Stadt zu Hause bin, also auch wenn meine Eltern eingeladen haben zu irgendwelchen Dinners, also bis auf Weihnachten haben wir zusammen gefeiert, aber dann nach Weihnachten, weil meine Eltern eingeladen haben zu irgendwie Fisch essen oder so, dann hatte ich auf einmal andere Pläne, nee nee, wir sind schon verplant und bla bla bla und dann habe ich irgendwie Freunden Bescheid gesagt, hey, lass uns doch zusammen irgendwas machen, also ich war so richtig im Rückzug, ich wollte irgendwie nicht in diese Energie mich hineinbegeben, was auch fair enough ist auf der einen Seite, weil manchmal ist es auch wichtig, dass wir uns schützen von einer ganz bestimmten Energie, aber gleichzeitig war das bei mir, ich glaube, eher aus dem Schmerz heraus, anstatt aus diesem aligned space heraus, wo ich sage, ey, das will ich gerade nicht, weil das tut mir nicht gut, ich hoffe, das macht Sinn. So, dann hat es aber geknallt und gekracht, ihr Lieben, und zwar war das so, dass ich einen Termin hatte, also einen beruflichen Termin, Max wollte zu CrossFit gehen und ich habe dann meine Mutter angerufen und sie gefragt, also den Tag vorher schon, ob ich morgens um neun bitte Lulu da abladen kann, damit Max zum CrossFit gehen kann und ich meinen beruflichen Termin wahrnehmen kann. Und dann meinte sie, das ist kein Problem und das habe ich halt die Woche vorher überhaupt nicht gemacht, also da waren wir eigentlich die meiste Zeit zu dritt unterwegs, also Max, Max, Lulu und ich, weil, also ich habe gar nicht so in Anführungsstrichen Oma viel in Anspruch genommen, also ich weiß gar nicht, ob es gar nicht war, aber so gut wie gar nicht, weil ich so wieder mich zurückgezogen habe und wirklich so meiner Schwester diesen Raum geben wollte. Und den besagten Tag brauchte ich aber Oma, weil Max wollte halt gerne zu CrossFit und dann hat sie gesagt, ja, kein Problem. Und dann bin ich morgens, also da habe ich Lulu fertig gemacht, ich bin dann rübergefahren zu deren Haus und Max ist zum CrossFit gegangen und ich wollte halt Lulu da abdroppen und dann halt wieder nach Hause, um meinen Termin wahrzunehmen online. So. Und ich stehe halt vor der Haustür, vor der Haustür und bekomme auf einmal eine WhatsApp und sehe, das ist meine Mutter, die mir absagt. Ich wollte literally gerade klingeln und auf einmal sehe ich diese WhatsApp und ich war so, hä, warum sagt sie mir jetzt jetzt ab? Und ich sehe da nur so, lese das nur so, ja, irgendwas mit Tanja, irgendwas, keine Ahnung, Hund, I have no idea, aber auf jeden Fall braucht jetzt Tanja mich da jetzt gerade und deswegen geht das jetzt nicht. Oh my God. Ihr Lieben, du kannst dir das nicht vorstellen, was das mit mir in dem Moment gemacht hat. Also, es war so, also ich war so, ich war einfach so, ich kann bis jetzt, ich wollte gar nicht dafür. Also, das war für mich einfach so schlimm, weil ich glaube, alles das, was ich halt auch irgendwie die ganze Woche vorher irgendwie so, wie so weggedrückt habe, weil wenn wir uns so zurückziehen, dann sind wir ja auch nicht so richtig im Fühlen, kam in dem Moment hoch und es war halt wirklich so meine, meine Ursprungswunde, die da auch wieder gekickt hat, von ich bin irgendwie nicht wichtig. Und ich habe dann, also das Ding war, ich hatte ja, ich habe dann sogar noch geklingelt, meine Mutter kam dann kurz raus, ich so, ich bin schon hier und dann, ich kann ja auch gar nicht genau sagen, was da genau war, weil ich war ja auch mit Lulu, also ich habe mich irgendwie auch versucht zusammenzureißen, aber ich habe meine Mutter definitiv auch, also angekackt, angeschrien, würde ich das nicht direkt sagen, aber irgendwie so etwas in-between und habe halt einfach, habe halt einfach gesagt, so, was ist da gerade los, weil das Ding war, auch mein Vater hat auch gesagt, oh, ich fahre da auch kurz hin, weil das war irgendwas mit dem Hund. Ich habe ehrlich gesagt, für mich in dem Moment war das so, das ist nicht groß genug, um da jetzt mir abzusagen, ja. Und das denke ich auch bis jetzt noch, aber das ist halt deren Dynamik, deren Dynamik. Für meine Mutter ist es halt extrem schwer, meiner Schwester einfach Nein zu sagen oder eine Grenze zu setzen oder nicht für sie da zu sein oder diesen Vorwurf auszuhalten, dass sie eventuell nicht genug für sie da ist, ja. Also was auch immer deren Dynamik ist, das ist mir ehrlich gesagt auch scheißegal, weil es hat mit mir ja nichts zu tun. Also in dem Moment hat es was mit mir zu tun, aber ich war einfach schockiert auch einfach, wie ich darauf reagiert habe, also wie mir, wie so die Luft weggeblieben ist. Weißt du, das ist wie so, als ob man so eine Panikattacke bekommt oder sowas, wenn so diese Ursprungswunde so krass getriggert wird. Und ich habe mich dann quasi so zusammengerissen, ich habe Lulu geschnappt, ich bin wieder ins Auto, ich bin gefahren, ich habe sofort Max angerufen, der war ja mitten im CrossFit, aber wir haben da so auch die Regel, dass der einfach sein Handy in der Nähe hat, weil der halt, ja, der einfach, weißt du, mir zur Verfügung steht. Und ich habe nur gesagt, bitte komm sofort nach Hause, einfach, weil ich wusste, ich brauche einfach so einen Moment. Und dann kam Max sofort und dann habe ich einfach so krass geweint. Also ich habe einfach so krass geweint. Lulu hat das auch übrigens mitbekommen, auch ganz interessant, das war wirklich auch so das erste Mal, wie sie mich so krass weinen sehen hat. Und das war dann auch ganz spannend, weil das habe ich auch so repariert, nennt man das ja, weil das ist ganz, ganz wichtig, dass man danach mit dem Kind auch nochmal spricht und es dem auch erklärt. So, hey, du hast Mama weinen sehen und damit hast du gar nichts zu tun, das ist nicht deine Schuld etc., weil Kinder ja auch alles persönlich nehmen. Also es ist nicht geil, wenn man halt so einen totalen Weinanfall hat vor seinem Kind, aber das ist auch menschlich und es passiert. Und das finde ich auch wichtig. Also mir geht es nicht darum, dass ich jetzt die perfekte strahlende Mutter bin konstant um meine Tochter herum. Auf jeden Fall war es dann total wichtig, dass ich diesen Moment hatte, weil ich diese ganzen wundervollen Erkenntnisse daraus natürlich wiederziehen konnte. Also, weil ich festgestellt habe, wow, ich bin schon wieder voll drin in der Dynamik. Ich bin wieder voll drin in der Dynamik. Ich bin nur anders in der Dynamik gewesen, aber ich war in der Dynamik. Weil Dynamik ist, meine Mutter und meine Schwester, die haben da ihre Emeshment, also die haben da ihre Themen miteinander und ihre Art und Weise, wie die miteinander sind. Und meine Mutter, die halt meiner Schwester, also Geschichte von mir, Perspektive von mir, nicht so richtig Nein sagen kann oder ihr Schwerfeld der Grenzen zu setzen, weil sie das irgendwie nicht halten kann, wenn meine Schwester irgendwie Vorwürfe hat. Und ich bin da immer irgendwie am Navigaten, bin irgendwie für meine Mutter da und interpretiere aber auch ganz schnell, dass ich nicht wichtig genug bin, wenn meine Mutter halt so etwas macht. Ich habe da zehn Millionen Geschichten aus der Vergangenheit, die an ein ähnlicher Kontext, aber ähnliche Gefühle halt immer wieder, also das hat mir wirklich, also diese Erfahrung, die war so, so, so wichtig, weil als ich mich dann beruhigt habe und dann vielleicht, ja, ich glaube, ich habe ein bisschen meditiert und ich habe einfach gefühlt, da wurde mir auf einmal klar, dass die einzige Person, die sich weiterhin in dieser Dynamik aufhält und deswegen sie so ist, wie sie ist, bin ja auch ich. Also die machen ihr Ding, aber von meiner Perspektive heraus. Und deswegen war ich wirklich, obwohl es so ein schmerzhafter Nachmittag war, war ich der Situation letztendlich so dankbar, weil dieses konstante Interpretieren, dass ich dann doch irgendwie nicht wichtig genug bin, dass meine Schwester wichtiger ist als ich und deswegen ich leiden muss. Die Geschichte hatte ich keinen Bock mehr zu glauben und ich hatte keine Lust mehr, da mitzugehen. Weißt du, was ich meine? Also irgendwann reicht es ja auch mal, weil das Ding ist, ich habe dann auch nochmal reflektiert, wenn ich wirklich so nicht komplett abgerutscht wäre in mein verletztes inneres Kind, in meine Konditionierung, whatever you want to call it, und wirklich in meiner Erwachsenen gestandenen Nicole geblieben wäre, wie hätte ich dann auf die Situation reagiert? Dann hätte ich gesagt, Mama, okay, hier scheinen gerade alle so ein bisschen aufgewühlt zu sein. Ist das jetzt super wichtig, weil ich habe tatsächlich einen Termin, den habe ich dann offensichtlich abgesagt, by the way, so schnell. Ich habe einen Termin und Max ist von CrossFit. Ich hatte dich gestern gefragt. Ich weiß, dass gerade irgendwas los ist da beim anderen Haus, also bei Tanja und denen, aber ist das jetzt gerade total wichtig oder kannst du das jetzt nochmal übernehmen? Weil das Ding ist, meine Mutter hat auch aus diesem totalen, also sie war gerade einfach gestresst und hat einfach dann diese Nachricht geschrieben und im Nachhinein hat sie auch gesagt, das war totaler Quatsch, weil mein Vater ist ja hingefahren und es war auch gar nicht so ein big deal. Meine Schwester hatte gar nicht gesagt, komm vorbei, all diese Sachen. Da hat halt einfach wirklich bei ihr so dieser Stress gewirkt von, oh, ich muss jetzt für die da sein, weil da ist irgendwas mit dem Hund oder whatever. Und wenn ich aber in so meiner erwachsen gestandenen Version meiner selbst gewesen wäre, dann hätte ich das erst mal kurz angesprochen, wäre ich so, okay, warte mal, ich stehe jetzt hier vor der Haustür, ich habe tatsächlich einen Termin. Ist das jetzt krass wichtig? Soll ich den Termin absagen? Aber dann wäre ich nicht total in diesen Modus gerutscht von, ich bin in so einem Schmerz und es ist alles unfair und ihr seid alle gegen mich und das kann auch nicht wahr sein und die Vorwürfe und das, das, das, das, sondern ich wäre einfach bei mir und an meiner Seite geblieben und nicht im, ich sage jetzt mal, totalen aggressiven Angreifermodus, ja, weil das ist ja dann die andere Seite vom Pferdrückzug angreifen, sondern ich wäre einfach bei mir gewesen, so wie ich jetzt in diesem Moment zum Beispiel bin oder so wie ich es auch diese Woche war. Ich habe ja noch mein Erfolgserlebnis, was ich mit dir teilen will, kommt gleich, okay. Ja, also wichtigste Erkenntnis ever, danach dachte ich auch wieder, okay und dann jetzt kommt es. Normalerweise ist die Dynamik dann auch, weil ich so, mich so verletzt fühle, gefühlt habe von meiner Mutter, normalerweise habe ich dann total den Gräuel gegen meine Schwester, dann hasse ich die, dann bin ich so, das ist alles wegen dir, dass ich mich jetzt so fühle. Es ist wegen dir, dass Mama mich ablehnt, das ist wegen dir und das habe ich dann nicht gemacht nach dieser Erfahrung, sondern ich habe erkannt, dass die ihr Ding haben, aber dass das nichts mit mir zu tun hat und dass ich auf jeden Fall geliebt bin von meinen Eltern, von meiner Schwester, von meiner Familie und habe trotzdem danach weiterhin in Nähe investiert mit meiner Schwester, also in Form von, dass ich trotzdem ihr geschrieben habe und wirklich in Anführungsstrichen so getan, als ob gar nichts war, aber aus so einer Haltung heraus, dass ich wirklich die Nähe weiterhin will und normalerweise am Ende der Dezemberferien haben wir erstmal keinen Kontakt, weil wir uns gestritten haben und weil ich dann normalerweise, hätte ich dann eine Nachricht, früher hätte ich dann ihr eine Nachricht geschickt, vielleicht eine Sprachnachricht oder eine Whatsapp oder whatever und hätte ihr Vorwürfe gemacht und das habe ich nicht gemacht, sondern ich habe das Gegenteil gemacht, ich habe eher sogar noch in Nähe investiert und auch mit meiner Mutter in Nähe investiert. Meine Mutter tat das natürlich dann auch total leid, sie tat das mega leid, weil sie wusste, scheiße, ich hätte diese Absage, ich habe Nicole zugesagt und dann habe ich, weißt du, diese Whatsapp, die war total doof. Das hat sie auch hundertmal sich entschuldigt, aber ich habe die Entschuldigung angenommen und gesagt, Mama, es ist okay, weil hier geht es wieder darum, die Menschen so sein zu lassen, wie sie sind. Und dann bin ich so happy und grandios ins neue Jahr gestartet, mit diesen neuen Erkenntnissen schon wieder und mit dieser neuen Power und auch mit dieser Energie von, also ich komme hier immer weiter, es sind Baby-Steps, aber es sind wenigstens Steps. Und dann, ihr Lieben, diese Woche, jetzt kommt es. Und zwar kommt mich nächste Woche, nein, diese Woche, nein, nächste Woche, nächste Woche eine richtig, richtig gute Freundin besuchen, aus Köln, die wundervolle Chrissy. Und Chrissy ist auch Coach und sie hat auch ziemlich viele Online-Räume und so weiter, die hat Calls, genau wie ich, also sehr ähnlich wie ich, sie hat Business auch aufgebaut und dann habe ich ihr gesagt, sie kommt vor eine Woche, habe ich gesagt, hey, wir haben hier noch ein weiteres Townhouse, also das gehört meinen Eltern, das ist hier in Windhoek, meine Eltern leben hier an der Küste, das sind so 400 Kilometer weit weg. Und dieses Townhouse ist halt meistens leer, aber es ist auch total schön, ein richtig, richtig schönes Townhouse. Und oftmals bringen wir da auch so Freunde oder so unter, dann haben die ja komplett ihren eigenen Space und ich habe mir halt so gedacht, warte mal, wenn Chrissy halt auch so viele Calls hat und so und ich hier im Büro, das ist ziemlich so Open Space, es kann sein, dass das dann ja nicht ganz so passend ist oder so und dann, ich meine, ich habe auch ein geiles Gästezimmer mit On-Suite und alles, aber ja, ich dachte mir halt, wäre doch irgendwie schön, wenn sie auch ihren eigenen Space hat, weil dieses Townhouse ist auch nur fünf Minuten zu Fuß weg und so weiter. Und dann habe ich meine Mutter letztes Jahr schon gefragt, ob sie bitte, ja, ob wir das haben können, weil manchmal nutzen wir das einfach so für Freunde und so, also meine Eltern, wenn die hier in Bindung sind, wohnen die da, aber sonst steht das quasi leer und deren Freunde wohnen manchmal da, unsere Freunde wohnen manchmal da und ich hatte halt letztes Jahr schon angefragt, ist das okay, dem und dem Datum, kann da Chrissy wohnen und dann haben sie ihren eigenen Space und kann da auch ihre Coaching-Calls machen und das ist super. So und dann hat meine Mutter gesagt, ja, ja, ja, klar, ich habe das mehrere Male kommuniziert, sogar noch zu Beginn des Jahres einmal, hey, dann kommt Chrissy, nur dass du Bescheid weißt, also dass da jetzt niemand anders eingebucht wird und so weiter und dann, ja, war alles klar. So, ihr Lieben, jetzt vor so fünf Tagen oder so, was bekomme ich auf einmal? Ein WhatsApp von meiner Mutter, hi Nicole, achso und übrigens, dazu kommt noch, also mein Subtext war die ganze Zeit, Mama, also Chrissy wohnt da, bitte, also haltet das frei, aber mein Subtext war die ganze Zeit, lass da vor allen Dingen nicht Tanjas Freunde wohnen, weil Tanja nutzt das tatsächlich auch am meisten, also ich habe das tatsächlich, glaube ich, einmal oder so genutzt, aber sie nutzt das tatsächlich für sehr, sehr viele Menschen und da hatte mein Verstand auch immer mal wieder eine Meinung zu, weil ich dachte mir so, das sind halt so, keine Ahnung, Bekannte und Freunde von Freunden, irgendwie so, da dachte ich, da hat mein Verstand auch immer mal wieder eine Meinung zu gehabt und deswegen, in dem Fall dachte ich so, okay, das ist wirklich einer meiner engsten Freundinnen, also das ist wichtig, dass das Townhouse halt irgendwie für sie zur Verfügung steht und jetzt kommt diese Nachricht vor ein paar Tagen und auf einmal so, hey Nicole, nur dass du weißt, also dann und dann kommt auch irgendwie die Freundin von deiner Schwester aus Holland und das überschneidet sich ein bisschen, aber das Townhouse hat ja auch zwei Zimmer und dann kann ja auch Chrissy im großen Zimmer wohnen und die im kleinen. So, ihr Lieben, mein Körper direkt wieder, weil wieder dieses, ich kriege ein Ja, also dieses Unvorhersehbare, dieses, ich kriege ein Ja, bis deine Schwester, das ist die Geschichte, die ich quasi an diese Gefühle connecte, bis deine Schwester es anders will und dann kriegst du halt ein halbes Ja in dem Fall oder ein Nein oder whatever und ich so, boom, direkt getriggert, direkt getriggert, weil ich war so, what the fuck, hallo, ich kommuniziere das, ich weiß nicht wie oft, warum nicht einfach meine Schwester sagen, sorry, passt in den Zeitraum nicht, kann deine Freundin sich irgendwo anders einbuchen. So, das war literally mein Gedanke, jetzt schreibe ich eine WhatsApp zurück, sofort, weil das war direkt morgens, ich habe die Nachricht gelesen und ich so, Mama, jetzt wieder, ich glaube, ich bin voll in meiner Mitte und schreibe jetzt diese Nachricht aus meiner Mitte, hallo Mama, ich habe das angefragt vor sechs Monaten und noch mal vor drei und noch mal vor zwei und deswegen, die Antwort ist nein, ich weiß, euch gehört das Townhouse, nicht mir, aber trotzdem, du kannst bitte Tanja sagen, dass sie die Freundin woanders einbuchen soll oder die Freundin soll sich woanders selber buchen. So, ihr Lieben, ich habe diese Nachricht geschrieben und dann habe ich die gelöscht, weil, okay, das ist so freedom, ich habe die gelöscht, ich habe reingefühlt in meinen Körper, ich habe das gehalten, was gerade da ist, ich habe die Gefühle gehalten, die gerade da waren und nicht, bin nicht mit den Geschichten im Kopf mitgegangen, weil die Geschichten im Kopf waren, war ja klar, das ist ja immer so, oh mein Gott, ich komme ja immer kürzer, alles ist in Ordnung, ich kann mich auf niemanden verlassen, blablabla. Ich habe gesessen und ich habe gehalten und das war fucking unbequem, ich kann es dir gar nicht anders sagen als, ach, das war wirklich schrecklich in Form von Fühlen. Es war so viel irgendwie Wut und auch ein bisschen Schuld und Scham und Trauer und Ärger und the whole thing, das ganze Spektrum, ich saß und ich saß damit und ich saß damit und ich saß damit, weil ich war so, das ist wieder das Muster, das ist wieder das Muster, da sind wir wieder in der Dynamik. Meine Mutter macht irgendwas, setzt irgendeine Grenze nicht und ich bin meine Schwester dafür scheiße. So, das ist die Dynamik, I have to stop this. Und je mehr ich das gefühlt habe und je mehr ich damit gesessen habe, desto ruhiger wurde mein Körper und desto andere Gedanken kamen. Und plötzlich habe ich mich dabei beobachtet, wie ich mein Handy rausgeholt habe, meiner Mutter nur geschrieben habe, hey Mama, kein Problem, ich habe mir eh überlegt, das ist viel schöner, wenn Chrissy bei mir wohnt, weil dann haben wir viel mehr Zeit zusammen. Dann hat die Freundin von meiner Schwester ihren Space und Chrissy und ich machen uns hier eine schöne Zeit. Dann habe ich Chrissy eine Sprachnachricht geschickt und gesagt, Chrissy, mein Schatz, ich finde das eh viel schöner, wenn du bei mir wohnst, weil wir sind beide super busy. Ich habe sowieso ein großes Haus, da kann man sich frei bewegen und das sind diese kleinen Momente, wo wir uns zum Kaffee am Pool treffen oder im Garten abhängen zusammen mit Lulu, wenn wir Zwischenterminen sind oder so, weil sie ist ja auch in einer ganz normalen Arbeitswoche hier quasi, die wir dann zusammen haben und dann sind wir nicht in zwei unterschiedlichen Häusern. Das Leben ist immer für mich und ich glaube, das ist der Grund, warum das jetzt gerade stattfindet, ist, dass ich nicht nur meine Familiendynamik damit nochmal ein Stückchen mehr heile, mehr Konditionierung heile, sondern es ist auch die Einladung, einfach diese Qualitätszeit mit der engen Freundin zu verbringen, die ich einfach viel zu wenig habe, weil die meistens irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs ist. Ihr Lieben, ich habe in dem Moment, und das ist ein ganz wichtiger Punkt, den ich jetzt mache, in dem Moment, als ich nicht in meinem Autopilot, in meinem Default Mode, in meine Konditionierung abgerutscht bin, also bin ich ja fast, habe die Nachricht geschrieben und sie wieder gelöscht. In dem Moment, als ich einfach gefühlt habe, was in dem Moment da war, habe ich ein bisschen meine Konditionierung verstoffwechselt. Ich habe sie wie so verdaut. Ich habe etwas losgelassen, was einfach immer in meinem Leben vorhanden ist und das ist diese Dynamik von ich fühle mich nicht gesehen und ich bin nicht so wichtig wie meine Schwester, also wenn ich jetzt nur meine Familiendynamik mir anschaue. Und wir haben das alle. Und das kannst du auf jede einzelne Beziehung übertragen. Dieses Ding von, so reagiere ich immer, davon gehe ich immer aus. Da ist dann immer dieses siehste, siehste, siehste ist wie immer. Das kannst du auf deine Beziehung mit deinem Partner, die Beziehung mit deinen Kollegen, die Beziehung zu deinen Geschwistern, die Beziehung zu deiner Tante, Onkel, whoever you are close with. Du kannst es übertragen und es ist so essentiell, dorthin zu schauen. Es ist so essentiell, auf der eigenen Straßenseite zu schauen und die Entscheidung zu treffen, mich weiterhin in einer Dynamik festzusetzen, zu sitzen, die das Funktional ist, um Nähe zu kreieren. Weil eins ist klar, ich will mit meiner Schwester nähe. Ich liebe meine Schwester über alles. Ich will mit meiner Mutter, ich will mit meinem Vater nähe. Ich will mit Max nähe. Ich will mit meinen besten Freundinnen oder anderen auch Freundinnen möchte ich nähe. Und dafür braucht es die Verantwortung bei den eigenen Gefühlen, der eigenen Straßenseite, mit der eigenen Ist-Situation erstmal zu sitzen, anstatt immer die anderen dafür verantwortlich zu machen, wie wir uns fühlen. Warum ein ganz bestimmter Zustand herrscht, das ist nicht funktional und das ist nicht mal fair, wenn du mich fragst. Weil das Ding ist, ich möchte Menschen so sein lassen, wie sie sind. Du kennst wahrscheinlich das Buch von Mel Robbins, Let Them. Geiles Buch, wenn du es noch nicht gehört hast oder gelesen hast, bitte lese es, bitte höre es, es ist ein geiles Buch. Da geht es ja darum, lass sie einfach. Lass sie. Lass sie ihr Ding machen. Lass sie so sein, wie sie sein wollen. Lass sie in ihren Dynamiken, aber begebe dich nicht rein in die Dynamik. Lass sie. Lass sie dir kurz vorher absagen. Lass sie die Wohnung jemand anders dann doch noch mitvermieten, geben, whatever. Lass sie. Das ist personal power und das ist wahre persönliche Weiterentwicklung. Für mich persönlich. Ja, das wollte ich mit dir teilen heute, also mein Erfolg. Ich hoffe, es hat dir die Folge gedient. Bitte schreib mir, weil manchmal, wenn ich so richtig aushole und meine ganzen Geschichten da auf den Tisch packe, interessiert mich das umso mehr, ob das dir gedient hat. Mir hat es definitiv gedient, sage ich dir ganz ehrlich. Also diese ganze Situation, es ist nicht vorbei. Also so ist es nicht. Es ist nicht so, als ob ich nie wieder jetzt vom Pferd fallen werde, was meine Familie angeht, aber ich fühle mich so einen krassen Schritt weiter und ich kann so viel schneller aussteigen und wahrnehmen. Und das ist so schön. Es ist einfach nur schön. Ja, genau, ihr Lieben, ich wollte noch ein paar Sachen ankündigen, aber ich frage mich gerade, ist das jetzt überhaupt schon die Zeit? Also es gibt auf jeden Fall so Geiles, was auf dich wartet. Also es gibt einen ganz komplett neuen Kurs, also einen Kurs, den es noch nie vorher gab. Es gibt eine Live- und Beziehungscoaching-Ausbildung, eine Body-Based-Live- und Beziehungscoaching-Ausbildung, die Ende Mai startet, die so hammerschön wird. Die geht circa acht Monate, acht, neun Monate und der Launch dafür ist im April. Also stay connected, stay connected, stay connected. Aber wenn du hier den Podcast regelmäßig hörst und vor allen Dingen vielleicht Newsletter und so Instagram connected bist, dann kriegst du das definitiv mit, weil es wird gigantisch, bombastisch. I can’t wait. Okay, ihr Lieben, ich schicke euch so viel Liebe in deinen Tag, in deine Nacht. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.