Episode: 361

Kontrolle vs. Rückzug: Die 2 Muster, die jede Beziehung zerstören

Thema: Beziehungsmuster und emotionale Abhängigkeiten erkennen

🔥 For the ones that are ready to embody who they truly are!

Wenn auch du merkst, dass du immer wieder in dieselben Muster rutschst, dich anpasst, kontrollierst oder dich selbst verlierst, obwohl du es eigentlich besser weißt…

Dann ist meine neue Masterclass ‚Frequency of Truth‘ genau für dich!
07.-10.04.2026 | immer 12 Uhr | inkl. Aufzeichnung

In Frequency of Truth zeige ich dir, wie du genau das lernst:
Raus aus dem Autopiloten – rein in deine Wahrheit!

👉Melde dich hier gleich an: https://nicole-davidow.com/coaching/frequency-of-truth


🎙️ Diese Folge ist für dich, wenn…

…du dich in Beziehungen immer wieder erschöpft fühlst.
…du entweder alles kontrollierst oder dich eher zurückziehst.
…du merkst, dass du immer wieder in denselben Dynamiken landest.

In dieser Folge nehme ich dich mit in meine eigene Beziehung und in einen Moment zwischen Kontrolle, Frust und echter Veränderung.

Denn die Wahrheit ist: Es geht nicht um den anderen. Es geht um deine Muster.

In dieser Folge erfährst du:

  • warum du zwischen Führungsmodus (Kontrolle) und Versorgungsmodus (Anpassung) wechselst
  • wie diese Muster entstanden sind und warum sie sich so „richtig“ anfühlen
  • warum beide Dynamiken deine Beziehungen sabotieren
  • wie du aussteigst und wieder in deine echte Power & auf Augenhöhe kommst

💥 Und ich teile mit dir, was sich verändert hat, als ich aufgehört habe zu kontrollieren und angefangen habe, wirklich zu fühlen.

🎧 Wenn du dich hier wiedererkennst, schreib mir sehr gerne. Mich interessiert immer, was die Folge bei dir ausgelöst hat.


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The best is yet to come!

Much Love,
Deine Nicole

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Heute geht es um Beziehungsmuster bzw. Beziehungsdynamiken. Ich nehme dich ja hier in diesem Podcast immer mit in meinen Alltag, in mein Leben, in die Dinge, die mich gerade bewegen und beschäftigen. Und im Moment beschäftige ich mich viel mit den Beziehungsmustern, in denen wir uns alle befinden und die unser Leben dominieren und die unsere Beziehungen entweder zerstören oder wirklich schwer machen, weil wir uns dessen nicht bewusst sind. Und ich habe einfach in den letzten Monaten meine Beziehung, vor allem zu meinem Mann, so krass verändert. Da ist so eine, ich kann es gerade mit Worten fassen, es ist so eine Leidenschaft wieder. Also ich fühle mich so, obwohl wir jetzt in unserem zehnten Beziehungsjahr sind, so als ob ich so frisch verliebt bin. Ja, ich gucke Max an und ich denke mir so, that’s my man. Und das hat sich einfach krass verändert, weil ich mich mit diesen Beziehungsdynamiken und mit den Mustern, in die ich mich so gerne hineinbewege, auseinandergesetzt habe. Ich habe da so eine krasse Nähe geschaffen und deswegen, ich habe einfach so wirklich so dieses Gefühl, dass dir das so krass helfen kann in deiner Beziehung. Wenn du gerade Single bist, auch geil, weil dann kannst du deine Ex-Beziehungen, kannst du einfach mal anschauen und da mal so ein bisschen analysieren und reflektieren. Und du kannst natürlich auch mit diesem Bewusstsein anders daten. Und dann auch, wenn du dir eine Beziehung in der Zukunft erschaffen wirst, willst oder wirst, dann wird dich das auch unterstützen. Und das Ding ist, weißt du, wenn ich jetzt mal so zurückgehe in die letzten zwei Jahre, das war zum Teil echt hart für mich und Max. Das habe ich ja auch schon so ein bisschen erzählt, als es um die weibliche Energie ging, im Podcast vor ein paar Wochen auch, dass ich unglaublich in meiner männlichen Energie war. Und die männliche weibliche Energie ist auch so ein bisschen Ausdruck für diese Muster. Aber das war mir natürlich nicht bewusst. Auch nachdem unsere Tochter geboren ist, hatte ich auf einmal das Gefühl, ich habe nicht nur ein Kind geboren, sondern ich habe auch noch ein zweites Kind. Und das war mein Mann. Ich wollte, dass er mehr Verantwortung übernimmt und dass er mehr macht. Und ich habe so viel gemeckert und habe so viel mich aufgeregt über ihn. Und er soll es irgendwie besser machen. Und ich entwickle mich hier die ganze Zeit persönlich weiter. Und ich mache und ich tue und er tut nix. Und er kriegt es nicht mal gebacken, irgendwie ein Regal aufzuhängen oder irgendwie einkaufen zu gehen. Und ich muss immer alles nachfragen. Und das ist so viel Mental Load. Das ist so anstrengend. Und jetzt habe ich zwei Kinder und nicht nur eins. Und das ist irgendwie anstrengend. Und ich war irgendwie immer in diesem Modus von es ist irgendwie nicht geil. Es ist irgendwie nicht geil. Und das ist ja ganz oft so, vor allen Dingen, wenn Frauen Kinder bekommen haben oder wenn da wirklich dieser Schiff in der Beziehung von Wir sind irgendwie allein und dann ist da halt dieses dritte Wesen dabei. Das schifftet natürlich die Dynamik unglaublich. Und Max und ich hatten da einfach genau wie die meisten Paare nicht so das Bewusstsein für, wie wir da mit umgehen. Und ich glaube, die Muster, an die wir sowieso einsteigen in zwischenmenschlichen Beziehungen, über die ich gleich spreche. Die wirken noch mal krasser, wenn wir natürlich im Außen große Veränderungen haben, wenn wir im Außen viele Herausforderungen haben, wenn das Nervensystem desreguliert ist aufgrund dessen, dass wir wenig schlafen und nicht normal unseren Tagesablauf machen können, wie z.B. wenn wir Mamas werden. Und weil ich das Bewusstsein nicht hatte, dachte ich einfach Okay, der ist schuld. Ich mache alles richtig und er muss sich mehr anstrengen und er muss mehr machen und er muss sich mehr kümmern und habe daraufhin ihn immer mehr in den Rückzug gesteuert. Bis irgendwann die Erkenntnis kam Ich muss aufhören, darauf zu warten, bis sich mein Mann verändert. Und ich darf auf meiner Straßenseite schauen, was ich damit zu tun habe, dass er sich immer mehr zurückzieht und immer weniger die Dinge tut, die ich ja eigentlich von ihm will. Weil je mehr ich genörgelt, gemeckert und einen von oben herabgemacht habe, desto weniger wurde er zu dem Mann, den ich mir gewünscht habe und den ich auch wusste, zu haben irgendwo ganz tief drinne. Weil irgendwann war ich ja mal extremst verliebt und er hat alles in Anführungsstrichen richtig gemacht. Das ist zum Beispiel die Honeymoon-Phase, die Anfangsphase. Inzwischen bin ich der Meinung, dass die Anfangsphase tatsächlich die reale Welt ist und dass Menschen tatsächlich genauso sind, wie wir sie in der Anfangsphase sehen, weil da können sie ja nicht so viel falsch machen. Und dann aber die Konditionierung unserer Beziehungs- Blueprint beginnt zu wirken und quasi wie so eine Wolke sich darüber legt und wir dann anfangen wieder die Fehler zu suchen. Wir einsteigen in unsere Muster, weil unsere Muster, die wir leben uns Sicherheit geben, weil wir da eingestiegen sind, vor allen Dingen in den ersten sieben Jahren unseres Lebens. Und damals war das für uns existenziell, dass wir diese Muster leben, weil wir daraufhin das bekommen haben, was wir brauchten und die Bindung gesichert haben zu unseren Bezugspersonen. Okay, welche Muster gibt es hier ganz genau? Ich habe da in den letzten Wochen auch immer mal wieder darüber gesprochen. Wir plustern uns entweder auf, wir werden groß, wir machen irgendwie einen von oben herab oder wir machen uns klein und wir ziehen uns zurück und wir generieren uns als überfordert und hilfsbedürftig und sind nicht in unserer Power. Wir sind in beiden Muster nicht in unserer Power. So, ich möchte dem Ganzen einen Namen geben, dieser zwei Muster. Momentan bin ich ja viel in Danas Welt, das ist meine Mentorin. Die nennt das Ganze den Führungsanspruch und den Versorgungsanspruch. Ich finde auch ganz gut den Führungsmodus und den Versorgungsmodus. Es ist auch so aus der Psychologie. Kennst du das vielleicht aus den Bindungsstilen? Gibt es so ein bisschen die Attachment Theory? Kennst du vielleicht? Ja, also in Form von ängstlich oder vermeidend. Oder vielleicht kennst du auch so Dreiecke, wie sie oft genutzt werden von Täter, Opfer oder so eine Mischung. Ja, also ich werde heute über den Führungsmodus und den Versorgungsmodus sprechen und eventuell werde ich auch mal andere Begriffe nennen. Aber ja, im Endeffekt haben wir nicht so den einen perfekten Begriff oder ich habe ihn noch nicht gefunden. Ich finde den von Dana richtig cool und ja, auch in anderen verschiedenen psychologisch coaching Bereichen finde ich auch ganz, ganz passend. So auch Opfer, Täter finde ich ganz gut. Aber gut, you know what I mean. So, ich habe mich mit diesen Beziehungs Dynamiken angefangen auseinanderzusetzen in den letzten Monaten, vor allen Dingen, weil ich gesagt habe, 2026 wird auch das Jahr, wo ich wieder mit Max so eine krasse Nähe verspüre. Also ich habe wirklich rein investiert, auch in meine Beziehung mit dem Gedanke, ich mache das vor allen Dingen, weil ich immer auf meiner Straßenseite schaue und ich weiß, dass nicht nur er schuld ist an allem, was gerade nicht so wirklich funktioniert, weil so lebe ich mein Leben nicht. Das ist nicht meine Ansicht aufs Leben. Ich lebe immer mein Leben aus meiner Verantwortung heraus. Das dient mir einfach, weil ich finde es einfach dysfunktional, wenn wir den Finger auf den anderen zeigen und sagen Okay, du musst dich verändern, damit ich mich anders fühle. Damit gebe ich zu viel Power. Dafür ist es einfach einer meiner höchsten Werte Empowerment und ich will einfach meine Power nicht so abgeben. So mir ist aufgefallen, dass dieses oben herab, welches ich diesen Führungsmodus nenne, dass ich das gerne mache bei Max und aber auch in anderen Beziehungen. Und ich möchte mit dir einfach mal dieses Muster anschauen, weil ich bin total gespannt. Das kannst du mir auch danach schreiben, wo du dich wieder findest. Menschen, die im Führungsmodus sind, und das bin ich, sind Menschen, die gerne die Verantwortung an sich reißen, die alles übernehmen, die ihre Bedürfnisse gerne vergessen, die keine Grenzen setzen, sondern die machen und tun und immer über ihre Grenzen hinausschießen, aber dann im Endeffekt sagen Oh, alles bleibt an mir hängen. Boah, das ist so viel. Oh Gott, keiner nimmt mir irgendwas ab. Aber interessanterweise ist das so ein Kontrollmodus, weil Menschen, die im Führungsmodus sind, die kontrollieren gerne. Die kontrollieren auch gern, was die anderen über sie denken und so weiter, indem sie alles machen, indem sie alles übernehmen und verfallen dann aber in so ein Ding von Oh mein Gott, ich bin so fertig. Und das kenne ich halt von mir. Also bei Max war das halt so, ich habe extrem viel kontrolliert. Und das habe ich wirklich mal beobachtet. Also ich habe angefangen, mich selbst im Alltag zu beobachten und habe festgestellt, krass, ich bin oft in diesem Führungsmodus. Das fängt an bei so kleinen Dingen. Ich sage zum Beispiel, ich will gerne zum Yoga. Und das war vor allen Dingen, als Lolo noch sehr, sehr klein war, als sie vielleicht gerade angefangen hat, irgendwie mit Essen. Ja, also dass wir angefangen haben, Brei und so weiter zu geben. Und dann war ich okay, ich gehe zum Yoga. Aber warte mal, sie braucht ja noch was zu essen. Und anstatt die Verantwortung bei Max zu lassen und zu sagen und oder es gar nicht zu sagen, der weiß ja, dass sie was essen muss. Und habe ich tatsächlich alles schon vorbereitet, habe ihm dann ganz genau erklärt, wie er es machen muss, wann er es machen muss, wie viel sie davon haben soll. So als ob er dumm ist. Ja, und bin dann zu spät gekommen zum Yoga und habe dann gesagt Ja, siehst du? Also ist ja klar. Also ich habe hier schon wieder nicht genug Zeit für mich, weil ich muss, ich muss mich ja um alles kümmern, sonst kriegt mein Kind nichts zu essen, was ja total Bullshit ist. Der hätte ihr einfach was zu essen gemacht. Aber ich wollte kontrollieren, wie und wann und was und so weiter sie isst. Und das ist ganz klar. Dieser Führungsmodus. Ich reise die Verantwortung an mich, nur um danach zu sagen Keiner hilft mir. Ja, wichtig, wichtig, wichtig. Und mir fällt es so krass jeden Tag auf. Ich beobachte mich jetzt immer. Ich bin ja immer noch nicht durch und fertig geheilt. Aber krasses Bewusstsein inzwischen dafür. Und dieses Bewusstsein hilft mir und unserer Beziehung unglaublich, weil das geht ja so schnell, dass man wirklich. Also Max hat mich, macht mich darauf auch aufmerksam. Dann ist es so, wir haben ein Gästezimmer hier zum Beispiel. Und vor ein paar Wochen kam eine Freundin besuchen und Max nutzt oft das Gästezimmer, um da zu duschen und so weiter nach dem Sport, wenn wir noch schlafen oben. Und das ist dann unser Gäste, unser Gästebadezimmer. Aber da hat er dann den ganzen Kram. Und ich wusste halt, dass Franzi kommt. Und dann habe ich, ich weiß nicht, wie oft gefragt, hast du dein Zeug da rausgeräumt? Und am Ersten hat er gesagt, nee, mach ich noch. Aber da hätte ich ja auch bei belassen können. Aber ich habe immer wieder gefragt. Und irgendwann hat er mich eingeguckt. Jetzt so, ich räume mein Kram schon raus. Aber das ist, das war so diese, du brauchst mir die Sachen nicht 500 Mal sagen. Und ich war so, oh, I am so sorry, weil das ist so typisch für diesen Führungsmodus. Ist es so, die Sachen 100 Mal zu sagen, weil wir eigentlich kontrollieren wollen. Du musst dir vorstellen, der Führungsmodus, der geht immer rein. Der überschreitet immer die Grenzen und auch die eigenen Grenzen. Und daraufhin hat die Person auf der anderen Seite keine andere Wahl fasst, als sich zurückzuziehen. Weil das ist bei mir Max passiert. Er hat sich immer mehr zurückgezogen. Er hat immer mehr so diese Rolle eingenommen von so, du kannst mich mal. Ich kann ja sowieso nichts. Ich kann ja sowieso nichts gut machen. Ich kann ja sowieso nichts dir irgendwie recht machen. Ja, alles ist ja falsch, weil ich immer auch genörgelt habe. Menschen, die in diesem Führungsmodus sind, die nörgeln viel und die kritisieren auch viel. Alles war immer ein bisschen off. Oh nee, also das hätte ich doch irgendwie besser machen können. Also ja, danke. Irgendwie jetzt hast du doch das Essen vorbereitet, aber hast du da Salz reingemacht? Was ist da Salz drin? So und immer direkt in diesen Kritikmodus vorfallen. Und dann geht es gar nicht anders, als ob die Person, mit der du diese Zwischenmenschlichkeit in dem Moment hast, sich zurückzuziehen und zu sagen, kannst mich mal, also lass mich doch in Ruhe. Mach es doch dann selbst. Du kannst es doch sowieso besser. Und dann boom, boom geht der Mann. Also in dem Fall Max hat sich immer mehr zurückgezogen. Und dann ja, dann hatte ich immer mehr zu tun. Aber das ist ja, weil auch ich als erstes quasi übernommen habe, diese Kontrolle übernommen habe und wirklich gesagt habe, ich muss dich kontrollieren, damit du das machst, wie ich dich haben will, damit ich die Gefühle nicht halten muss, die hochkommen, wenn die Dinge anders laufen, als wie ich sie mir vorgestellt habe, weil ich muss ja kontrollieren. Und übrigens mal ganz kurz, bevor ich in diesen Versorgungsmodus gehe, also die andere, die Kerrseite mit dir bespreche. Woher kommt das überhaupt? Das wird uns aufplustern, uns klein machen. Das kommt natürlich aus unserer Kindheit. Wir sind diese Muster eingestiegen im Alter von 0 bis 7 circa. Ja, und das hat tatsächlich uns gedient für eine sehr lange Zeit. Und meistens tatsächlich haben wir als Kinder diesen Versorgungsmodus angenommen oder eingenommen. Warum? Weil es ist meistens ja so, dass unsere Eltern ja eher die sind, die kontrollieren, die dominieren, die von oben herab sind. Weil das ist ja irgendwie einfach hierarchisch. Macht es ja Sinn, weil unsere Eltern ja so über uns sind schon. Das heißt, sie übernehmen Verantwortung für uns quasi. Aber weil unsere Eltern nicht alle erleuchtet waren, war das nicht immer funktional, die Art und Weise, wie sie das gemacht haben. Das heißt, in der Regel hatten wir die Tendenz als Kinder, eher in diesen Versorgungsmodus abzurutschen. Aber wir haben gelernt von unseren Eltern, wie das ist, wie man führt, also wie man diesen Führungsmodus ist. Und haben dann tatsächlich diesen Führungsmodus auch schon geübt in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, vielleicht mit Freunden oder mit Geschwistern. Oder dann später, als wir älter waren, dann vielleicht in unserem ersten Job oder in der Uni oder wo auch immer. Und das Spannende ist, dass jetzt wir oftmals ja genau so sind mit unseren Kindern, wie unsere Eltern mit uns waren. Und das ist ja so spannend, weil wir wollen es ja eigentlich anders machen. Aber die meisten Menschen, die gehen wirklich den Weg, wie die Eltern es gemacht haben, obwohl sie das dysfunktional fanden. Aber da wachsen wir jetzt gerade raus, wir wachsen da raus. Weil du musst dir auch vorstellen, wir mussten, wenn du dir das mal energetisch anschaust, wenn unsere Eltern so dominieren von oben herab und kontrolliert haben, dann hatten wir fast gar keine andere Wahl, als uns zurückzuziehen. Weil das ist, wie diese Muster funktionieren. Ich stelle mir das immer in so zwei Räumen vor, wie die Energien, ich ziehe mich zurück, das heißt, ich zwinge dich reinzukommen und für mich die Verantwortung zu übernehmen. Oder ich mache einen von oben herab und zwinge dich, dich zurückzuziehen. Also das geht quasi auf beiden Seiten. Ich weiß, das ist ziemlich komplex, aber es ist ein Eye-Opener und ein Game-Changer, wenn du da einmal bewusst dein schaust und vor allen Dingen, wenn du dich beobachtest, wann du in welchem Modus dich aufhältst und wenn du dann bewusst da raus wächst, ist geil. So, lasst uns mal über diesen Versorgungsmodus sprechen. Da kann ich nicht so sehr von Erfahrung sprechen, weil das ist nicht so sehr meiner. Aber es ist trotzdem super wichtig und interessant, da mal reinzugehen. Der Versorgungsmodus sind Menschen, die sich oft als hilflos generieren, die sich oft als unfähig generieren, die gerne die Verantwortung abgeben. Das hatten wir gerade in der Money Manifestation Membership. Menschen, die in diesem Versorgungsmodus sind, sind Menschen, die nicht unbedingt, nicht immer, aber oft nicht gerne Geld generieren. Viel Geld, weil Geld ist Macht. Und Menschen, die in diesem Versorgungsmodus sind, die wollen nicht so die Macht haben, die wollen nicht machtvoll sein. Und die sind dann mehr so, oh nee, damit habe ich irgendwie nicht zu fühlen, das kann ich nicht und das überfordert mich. Und das ist auch so ein bisschen, wenn du dir überlegst, so Kinder, habe ich ja eben schon gesagt, die sind ja oft in diesem Versorgungsmodus, das ist dann dieses, aber nein, aber das schaffe ich nicht und das kann ich nicht. Also das ist dann auch oft so fast so aufgesetzte Emotionen. Das hast du vielleicht als Kind auch oft gemacht, wenn jetzt zum Beispiel die Hausaufgaben gemacht werden muss, das kann ich nicht, das ist so schwer und da bin ich zu doof für. Und das machen halt auch gerne Menschen in diesem Versorgungsmodus. Die tun dann so, als ob sie nichts können, als ob das zu anstrengend ist oder packen immer ein Aber daran. Ich habe eine Freundin, die ich extrem liebe, aber die ich oft, vor allem seitdem ich mich so mit diesen Versorgungs- und Führungsmoden auseinandersetze, ist mir aufgefallen, dass sie immer ein Aber ranpackt an alles. Also man erklärt ihr jetzt irgendwie was, wo sie vielleicht ein Rat braucht und dann nimmst du das auf, aber dann gibt es immer dieses Aber und dann geht es wieder eher so in diese Opferhaltung, eher in dieses so, das ist doch aber irgendwie dann doch nicht genau so, wie ich es wollte und das funktioniert nicht. Ich weiß noch, da habe ich auch mal ein Coaching empfohlen bei einer Kollegin, ein großartiges Coaching und da sind sehr viele Menschen durchlaufen und haben supergeile Ergebnisse erzielt. Ich habe mich so gefreut, dass sie das gemacht hat, weil bei mir kann sie ja nicht in die Räume, also ich mache das nicht so gerne, wenn Freunde in meine Räume kommen, weil es einfach zu nah ist. Aber ich habe mich so gefreut, dass sie sich da angemeldet hat, aber da war auch dann immer, es hilft mir so ein bisschen, aber. Und das ist so dieses, ich mache mich dann doch wieder irgendwie klein und doch irgendwie hilft mir nicht so richtig irgendwas und doch irgendwo gebe ich dann auch die Verantwortung ab, weil das sollte der Coach dann doch besser machen. Also der Coach sollte doch besser irgendwie mir da noch einen Leitfaden geben und nee, das mit den Meditationen, das kann ich nicht. Also nee, das schaffe ich nicht, weil das ist mein Geist zu laut und nee, da sollten die noch was anderes haben. Man sollte nicht meditieren. Also es gibt immer irgendwie so ein Aber. Das heißt auch hier für dich, also weißt du, keiner dieser Moden, ich weiß nicht, ob das ein Wort ist, aber Modus 1, Modus 2, es ist wurscht, da gibt es nicht einer, der besser ist als der andere. Also nicht so, dass ich jetzt sage, der Führungsmodus ist besser als der Versorgungsmodus. Nein, die sind beide fucking dysfunktional und wenn du dir dessen bewusst bist, darfst du einfach rauswachsen. Und ganz wichtig, wir sind natürlich in beiden, ganz wichtig. Wir haben eine Vorliebe, davon bin ich überzeugt, aber wir befinden uns in beiden dieser Moden, Modusse, Moden, ja, auch im Laufe des Tages immer wieder. Es kommt immer darauf an, wie wir die Beziehung, in der wir uns gerade aufhalten, ob es jetzt die Liebesbeziehung ist oder auch andere Beziehungen, wie wir die bestmöglichst kontrollieren können. Ob wir sie bestmöglich mit diesem Führungsmodus kontrollieren können oder mit dem Versorgungsmodus kontrollieren können. Weil beides dient dazu, dass wir kontrollieren. Wir wollen den anderen Menschen durch unser Verhalten kontrollieren. Das heißt unmanipulieren. Ja, ich weiß, das ist hart zu hören, aber that’s it. Indem ich die ganze Zeit nörgel und mecker und einen von oben herabtue und sag, Max, mach doch mal irgendwie mehr und die Verantwortung an mich reiße und meine eigenen Bedürfnisse vergesse und keine Grenzen setze und so weiter und so fort, will ich kontrollieren, was die andere Person auch über mich denkt und über mich fühlt. Ich möchte wirklich die sein, die immer die Kontrolle hat und alles übernimmt. Ich bin auch immer die, noch mal kurz zum Führungsmodus zurückzugehen, die immer vorläuft, die die ganzen Pläne macht. Die sagt, nee, lass mich mal übernehmen, weil wenn ich das mache, dann weiß ich ja, dann funktioniert es am besten so ungefähr. Und das Gleiche mit dem Versorgungsmodus ist dieses, okay, ich kann das nicht und das ist mir alles zu anstrengend. Und aber bei jeder Lösung und ich gebe die Verantwortung lieber ab, das macht lieber mein Mann oder das machen meine Freunde. Ja, und damit habe ich nichts zu tun und lalalala. Ich bin so hilfsbedürftig. Im Endeffekt ist es all about dysfunctionality, also es ist dysfunktional. Beide dieser Dynamiken und Bewusstsein ist hier einfach alles. So, jetzt bin ich ein bisschen abgedriftet. Wir gehen noch mal kurz zu dem Versorgungsmodus. Ich glaube, da könnte man wahrscheinlich viel länger drüber sprechen. Ich überlege auch da ein bisschen was in meiner kostenlosen Masterclass, was so zu machen, weil ich glaube, da können wir noch tiefer reingehen. Ich werde definitiv in diesem Jahr noch mal einen gesamten Kurs geben, der nennt sich A Sacred Union, der findet aber im Juni statt. Da geht es wirklich um Partnerschaft und so weiter und wie wir quasi diese Muster leben und vor allem daraus wachsen und dann wieder Lebendigkeit und Leidenschaft und Liebe in unseren Partnerschaften kreieren. I can’t wait. Aber let’s get back. Noch mal zu dem Versorgungsmodus. Warum das so wichtig ist, dass du dir dessen auch bewusst bist, ist in dem Moment, wo du dir bewusst wirst, dass du in diesem Versorgungsmodus steckst, also dass du dich gerade klein machst, dass du dich gerade als hilflos generierst und nörgelst in Form von, ich kann das nicht. Da in dem Moment übernimmst du ja schon Verantwortung und in dem Moment wächst du schon raus aus diesem Muster, weil, jetzt fragst du dich vielleicht, Kenny, kann ich erkennen, dass ich z.B. mit meinem Mann gerne in diesem Führungsmodus bin und mit meinem Chef gerne in dem Versorgungsmodus. Aber wie komme ich da raus? Und erst mal Bewusstsein, wie immer. Aber dann auch, es ist mir wichtig, dass du die Dinge anders tust. Also wir sprechen ja oft von be, do, have. Also wir sind erst etwas und dann tun wir etwas und dann haben wir etwas. Das ist auch wichtig, das ist ganz wichtig. Die meisten Menschen, die machen das ja erst mal andersrum und das ist ja dysfunktional. Aber in diesem Fall möchte ich auch mit dir das Ganze noch einmal umdrehen. Und das ist, dass du do, also als erstes etwas tust and then be and then have. Also dass wir quasi die ersten zwei einmal umdrehen, weil oftmals wir auch handeln dürfen in Alignment mit der Identität, die wir gerade werden. Deswegen do, be, have. Also ich handele in Alignment mit der Identität, nicht die ich jetzt gerade bin, sondern mit der Identität, in die ich gerade hineinwachse, um etwas zu haben, wie zum Beispiel eine glückliche Beziehung, die wir uns wünschen. Das heißt, was kannst du tun oder auch unterlassen? Also wie verhält sich quasi die Version deiner selbst, die diese glückliche Beziehung hat oder die mehr Erfolg hat im Business oder whatever your thing is? Wie verhält die sich? Und jetzt wieder einfach nur ein Beispiel aus meinem Leben, weil ich ja gerade da mittendrin bin. Ich habe tatsächlich, nachdem ich ein Bewusstsein geschaffen habe für die ganze Mauer, dass ich so von oben herab und kontrollieren will, habe ich es einfach unterlassen. Ich habe es gelassen. I stopped that shit. Ich habe festgestellt, oh, da will ich wieder reingrätschen und die Verantwortung an mich reißen. Ich lasse das. Ich lasse das jetzt einfach. Nicole, du sitzt jetzt mit der Unbequemlichkeit, die gerade hochkommt, mit den Gefühlen, die du nicht fühlen willst, aufgrund dessen, dass du glaubst, du kannst diese Gefühle nicht fühlen, du kannst sie nicht halten. Well, I’m going to try. Ich setze mich hin und ich fühle diese Gefühle, weil wir versuchen, die ganze Zeit Gefühle zu vermeiden. Deswegen leben wir in diesen Mustern. Wir wollen kontrollieren oder wir machen uns klein, weil wir Gefühle vermeiden wollen. Deswegen wollen wir die anderen Menschen manipulieren, weil wir glauben, dass die Gefühle, die hochkommen, wenn wir sie nicht manipulieren, dass wir dann etwas fühlen, was in unserer Kindheit einfach zu weh tat. Und wir damals uns selbst versprochen haben, das fühle ich nie wieder. Und deswegen steigen wir überhaupt erst mal in diese Muster ein. Und deswegen geht es jetzt auch darum, ganz viel Gefühle zu fühlen, die unbequem sind. Aber du wirst dein System damit klar machen, it is safe, ich überlebe das, es ist okay. Und das habe ich ganz bewusst gemacht. Also ich habe die Verantwortung bewusst nicht an mich gerissen. Ich habe bewusst entschieden, ich lasse den jetzt ganz in seiner Energie. Der darf machen, was er möchte. Er darf kochen, was er möchte für unser Kind. Er darf den Einkauf machen, wie er möchte. Er darf, wann er will und wie er will und was auch immer, ins Bett gehen und er darf das auf dem Handy schauen oder das kaufen, was er will. Weil das ist auch so interessant einfach gewesen, wie aus dem Versorgungs-, auch aus dem Führungsmodus ist es ja immer so, diese Sache, wir wissen es ja immer besser. Menschen aus dem Führungsmodus wissen es ja immer alles besser. Das heißt, ich habe es auch manchmal so bewertet, was er, so viel Proteinpulver gekauft hat oder dass er Kaffee auf dem leeren Magen getrunken hat. Und das ist ja voll schlecht und das ist so typisch Führungsmodus. Aber das habe ich alles unterlassen. Habe ich alles unterlassen, einfach losgelassen. Und dann im Umkehrschluss hat das bei ihm ganz viel bewirkt. Ist ja auch, ich bin mehr in meine feminine Frequenz, habe mich zurückgelehnt in dieses feminine Fire und war so, ich fühle das jetzt alles. Und das tut richtig, richtig weh, weil ich will kontrollieren, aber ich bin auch sicher, wenn ich es nicht tue. Und das hat unsere Beziehung auf ein Level gebracht. Halleluja. Oh, Girl, es ist einfach, es ist unglaublich schön. So, das heißt, ich tue die Dinge anders und ich sitze mit der Unbequemlichkeit, die hochkommt. Aus dem Versorgungsmodus genau dasselbe. Wenn ich feststelle, dass ich mich als hilflos generiere, dass ich mich als überfordert generiere, dass ich mich klein mache, dass ich stopp. Also hier geht es mit diesem do be have so viel um not do be have. Ich sitze damit, ich bleibe damit. Ich spreche das gar nicht erst aus, das Aber. Ja, Aber. Ja, Aber wird jetzt gestrichen, wenn du dich in diesem Versorgungsmodus immer wieder findest. Weil Menschen, die im Versorgungsmodus sind, die sind auch unglaublich doll im Mangel. Und hier geht es ja immer darum, die Frage zu stellen, wie muss ich sein, wie muss ich sein, damit du manipulierbar bist? Und im Führungsmodus ist das ja so, wie musst du sein? Also ich versuche, dich zu kontrollieren. Im Versorgungsmodus ist es eher so, wie muss ich sein, damit du so reagierst auf mich, wie ich dich gerne hätte. Führungsmodus, ich kontrolliere dich, sodass du so bist, wie ich dich gerne hätte. Das heißt, wenn du feststellst, dass du dich anpasst, dass du dich verstellst, nur um die Reaktion des anderen Menschen zu manipulieren, dann stoppst du es. Dann lehnst du dich zurück in deinen Feminine Fire und sagst, das ist wirklich hart, aber ich sehe das und ich spüre das und ich sitze damit und ich unterlasse das. Ich lasse jetzt hier die Verantwortung bei mir. Ich bin zu 100% verantwortlich. Hier auch Menschen, die im Versorgungsmodus sind, die entschuldigen sich sehr, sehr, sehr gern. Aber das ist dann oft so, ich weiß, ich mache das immer alles falsch und du machst das irgendwie so viel besser als ich. Das ist dann irgendwie so eine Entschuldigung. Das ist nicht eine, ich bin in der hundertprozentigen Verantwortung, jetzt tust du mir leider fucked up. Hätte ich besser machen sollen, Entschuldigung. Das heißt, bitte check deine Entschuldigung. Nimm wahr, wie du dich entschuldigst. Oh nein, ja, ich weiß, ich bin so doof. Oh Mann, ich hätte es echt besser machen sollen. Das ist oft auch so in Beziehungen mit dem Chef zum Beispiel. Und bleib in deiner Power, in deiner Personal Power, in deiner Frequenz der Wahrheit bei dir im gegenwärtigen Moment. Bitte schreib mir, in welchen der Moden du dich befinden. Wie gesagt, wir haben eine Vorliebe, aber wir kennen beide. Und bitte, bitte, bitte geh in deinen Alltag und nimm wahr, wann du welcher dieser Moden aufnimmst, annimmst, lebst und wie das dann in dem Moment deine Beziehung beeinflusst. Machst du dich groß, machst du dich klein. Back to Augenhöhe. Back to Augenhöhe. Genau. So ein krasses Thema. Also ich bin ja auch noch gerade ganz am Anfang. Ich glaube, dazu gibt es noch einige Kurse und Podcast-Episoden. Da werde ich noch einiges zu machen. I promise. Weil ich glaube, dass wir da nicht drum rum kommen. Und es hat so viel verändert. Und natürlich laufe ich jetzt gerade durch mein ganzes Leben und mit jeder zwischenmenschlichen Beziehung merke ich so, verfällst du da in Führungsmodus oder eher in den Versorgungsmodus? Okay, Nicole, wie bist du da drauf? Übernimmst du da gerade zu viel Verantwortung? Weil das Ding ist mit dem Führungsanspruch, dann sieht es immer so aus, als ob wir wirklich in der Verantwortung sind. Aber es ist eine Überverantwortung, es ist total dysfunktional. Wenn wir so die Verantwortung an uns reißen, total useless. Oder in wessem Modus befindet sich gerade die Person oder die Person? Also es ist ja nur einfach interessant, sich das mal so anzuschauen. Und ja, ich merke das einfach gerade in jeder Beziehung, die ich habe. Vor allen Dingen mit meinem Mann, dass das eine geile Sache ist, wenn wir aus diesen Mustern herauswachsen und da auch heilen. Und ja, dass wir auch unserem System klarmachen, ich muss das ja gar nicht mehr, ich brauche das gar nicht mehr. Also ich bin sicher, auch ohne der Kontrolle und ohne dem Kleinmachen. Ich bin sicher. Das ist total schön. Das gibt ein sehr viel Freiheit und innere Gelassenheit. Und ja, von daher, ich freue mich sehr, von dir zu lesen, wie immer. Wenn du noch nicht bei der Frequency of Truth Masterclass dabei bist, die am 7. April startet, girl, what are you even doing? Melde dich an, es wird sensationell. Und ja, du kannst dich anmelden und findest alles in den Show Notes. Jetzt wünsche ich dir aber erstmal einen wunderschönen Tag oder eine gute Nacht. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.