Ich freue mich riesig, dass du da bist und dass du hier jetzt mit mir Zeit verbringst an meinem Geburtstag, weil ja, wenn du diese Episode direkt zu Beginn hörst, am 8. Mai, am Freitag, wenn sie rauskommt, it’s my birthday. Ich werde 40 Jahre alt. Crazy shit. Und dachte mir, ich widme meinem Geburtstag eine Podcast Episode. Why not? Ich widme meinem 40. Geburtstag auch eine riesengroße Party, eine Reise nach Europa, die ich jetzt gerade mache. Also wenn du diese Podcast Episode hörst, dann werde ich nämlich in Berlin wach und war schon in Schottland und habe schon Kunden besucht in der Heidelberg Gegend und gehe jetzt noch für eine Weiterbildung nach Hamburg. Und ja, living my best life over here. Und wenn ich zurückkomme, dann werde ich noch mal eine fette Party feiern zu Hause. Also für mich sind immer diese großen Geburtstage, it’s a thing. Ich weiß noch genau vor zehn Jahren, da bin ich 30 geworden, obviously. Und da habe ich tatsächlich auch in Berlin gefeiert und das habe ich groß auch gefeiert. Da habe ich mir auch eine Venue gemietet und viele Menschen eingeladen. Und mein Gott, wenn ich die letzten zehn Jahre mir einfach anschaue, what a change in my life. Also obwohl ich eine große Party gefeiert habe, muss ich echt sagen, ich war nicht besonders glücklich mit meinem Leben. Also wenn ich wirklich mal zehn Jahre zurückdenke, also Ende April 2016. Also ich war definitiv heartbroken. Das war so das Ende gerade von einer Beziehung, in der ich drin war. Gerade das Ende, Ende, Ende. Und eigentlich war ich heartbroken. Aber ich habe das ganz gut kompensiert mit dem Feiern und mit dem Kiffen. Ich habe jeden Tag gekifft und ich war unglaublich viel feiern. Ich hatte so eine Clique in Berlin. Wir waren immer in den Berliner Clubs unterwegs und ich habe viel Alkohol getrunken, viele Kippen geraucht und war so gut auf lost. Also ich wusste nicht, was ich so beruflich machen will auf jeden Fall. Ich hatte da zwar schon mit so meiner ersten, nein, das kam ein bisschen später 2016, mit so meiner ersten Coaching-Richtung, Richtung Ausbildung angefangen. Also da hat es gestartet. Aber es war trotzdem noch weit weg von dem, was ich jetzt bin. Also vor allen Dingen hatte ich immer toxische, komische Beziehungen, die irgendwie on off waren. Und ja, ich hatte einfach ein extremes Problem noch mit meinem Körper. Das war auch noch heftig, heftig, weil das denke ich mir auch manchmal so. Es ist so crazy, wie verbunden ich mit meinem Körper heutzutage bin und wie sehr ich meinen Körper liebe. Und da kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie viel Zeit ich verplimpert habe darin, meinen Körper zu hassen und abzulehnen und Kalorien zu zählen und all diesen ganzen komischen Quatsch, den man dann damals gemacht hat. Aber so sah definitiv mein Leben aus in 2016. Und das Erste, was mir aufgefallen ist, als ich darüber so reflektiert habe gestern, war, es ist wirklich alles so möglich. Also es ist wirklich möglich zu heilen. Es ist wirklich möglich, sich zu verändern, weil der Kontrast ist einfach so immens zwischen 2016 und jetzt. Der ist so immens. Und da muss ich mir auch selbst für den Lob geben, weil das war wirklich auch Arbeit, hier jetzt hinzukommen und mit dir diesen Podcast zu teilen und wirklich mein Business, meine Beziehungen, mein Haus, alles, was ich mir irgendwie erschaffen habe, einfach zu feiern und zu zelebrieren und auch einfach so den Weg einmal so auch anzuerkennen. Wir können den Weg ja nur nach vorne leben und rückwärts verstehen. Da wirkt so ein bisschen dieser Spruch. Und das war schön für mich, zurückzublicken und zu sagen, okay, ich würde gerne zu dieser 30-jährigen Nicole gehen, die da völlig verstrahlt in irgendeinem Berliner Club steht, nicht wissend, wie, wo, was und wann. Und ihr einfach zu sagen, so Girl, geh los. So trifft die Entscheidung und mach einen Plan, dass du dein Leben nochmal anders gestaltest als jetzt, weil das ist wirklich ein Waste. Und das ist auch eine Verschwendung. Von köstlicher Lebenszeit und auch von deinem Privileg. Und das ist ja etwas, wenn du mich kennst, da spreche ich gerne und viel drüber, ist, dass ich glaube, dass wir Menschen vor allen Dingen in der westlichen Welt, wir sind super krass privilegiert. Und ich komme zwar aus Namibia, aber ich würde auch sagen, ich bin extrem privilegiert, obwohl ich aus Namibia komme. Ist wurschtig, aber auch von meiner Mutters Seite, deutsche Wurzeln. Und wir haben viel mehr Ressourcen etc. wie viele der Menschen auf dieser Erde. Und ich dachte mir damals schon, also hier jetzt in einem Berliner Club so meine Zeit vergeuden und die ganze Zeit mich zu betäuben mit irgendwelchen Substanzen, das kann doch nicht die Antwort sein. Das kann es doch nicht sein. Und da ihr das nochmal so zu sagen, hey, go for it und mach einfach diese, trifft diese Entscheidung, was ich ja auch getan habe. Ich glaube, damals war mein zukünftiges Ich auch schon sehr präsent. Und das ist auch immer das, wo wir hochschauen dürfen. Also wir dürfen immer auf unser zukünftiges Ich hochschauen. Und hat mir Max gestern gerade erzählt, dass er ein Interview gesehen hat mit Matthew McConaughey. Kennst ja vielleicht den Schauspieler. Und da hat er gerade einen Oscar gewonnen oder so. Und dann hatte die Reporterin ihn gefragt, so wer ist dein, da wäre es dein Idol. Also zu wem schaust du auf? Und dann hat er gesagt, zu dem Matthew McConaughey in 10 Jahren. Also ich schaue auf zu meinem zukünftigen Ich. Und ich fand das schön, weil ich war so, ja, darum geht das. Also wir schauen auf zu der Version unserer selbst, die wir noch werden. Und genauso wie ich jetzt mit 40 hier sitze und mir denke, ich schaue jetzt schon auf zu der Nicole, die Mitte 40 ist, die Ende 40 ist, die 60, 70, 80 ist. Weil die wird sich natürlich nochmal ganz anders entwickelt haben. Die werden auch mal noch krasser bewusster und wacher sein als die Nicole jetzt. Weil wenn ich jetzt noch mal zurückgehe, auch zu Nicole mit 30, ich war doch überhaupt nicht so bewusst wie heute. Das ist ja alles ne Evolution. Was wir hier machen, ist Bewusstseins-Evolution. Wir erweitern unser Bewusstsein mit jeder Erkenntnis. Mit jedem Mal, wo wir andere Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die mehr unserem zukünftigen Ich entsprechen als unserem jetzigen Ich. Mit jedem Mal, wo wir fühlen und unserem Körper ankommen, anstatt zu reagieren. Mit jedem Mal, wo wir wirklich wahrhaftig wir selbst sind. Mit jedem Mal erweitern wir dieses Bewusstsein. Und das hört auch nie auf. Ich glaube sogar, das hört nicht nach dem Tod auf. Und das ist einfach ein schöner Moment für mich gewesen. Ja, die letzten 10 Jahre, okay. Und auch die letzten 20. Oh mein Gott, wenn ich in meine 20er abdrifte mal kurz, da hatte ich ja noch krasser das Ess- Thema, also Essstörungen. Total verzerrtes Bild zu meinem Körper. War extremst unsicher. Ich hab Momente im Kopf, die mir kamen, wo es mir extrem schwer fiel, Menschen z.B. in die Augen zu schauen. Ich hab mich immer versucht, mich ein bisschen kleiner zu machen, weil ich ja sowieso ne große Frau bin. Hab ich in meinen 20ern immer versucht, mich kleiner zu machen. Jetzt bin ich 40 und ich bin so, Girl, ich liebe das, groß zu sein. Ich weiß, dass ich eine große Frau bin mit einer lauten Stimme. Und ich bin nicht petit und all das feiere ich heutzutage. Und das ist auch etwas, ich spring jetzt hier ein bisschen hin und her, aber das ist auch etwas, was ich mit dem Älterwerden echt merke, ist, dass man immer mehr das annimmt, was man ist, wer man ist. Und deswegen ist auch eine Frau in ihren 40ern so machtvoll. Weil da ist nicht mehr dieses, ich muss jetzt hier irgendwie anpassen und mich reinpassen. Und ich muss jetzt irgendwie gerichtig sein, weil sonst, keine Ahnung, lehnt mich Ursula oder Kathi oder Peter oder whoever. Ich nenne jetzt einfach random Namen. Sorry, wenn du Ursula heißt oder Peter. Aber wir scheißen viel mehr drauf, was diese Menschen denken könnten von uns. Gleichzeitig wissen wir aber auch, das merke ich auch, ihr Eltern, ich werde, dass Ursula und Peter und Co. nie wirklich über uns nachgedacht haben. In the first place. Das ist nämlich auch etwas, das habe ich, glaube ich, gelesen von Jimmy Kimmel, der gesagt hat, in deinen 20ern machst du dir die ganze Zeit eine Platte darüber, was irgendjemand denkt. In deinen 30ern sagst du, ach, ist mir egal, was irgendjemand denkt. Und in deinen 40ern bist du dann so, oh shit, niemand hat über mich nachgedacht. Und das war ich so, oh Gott, das stimmt total. Also Menschen, die denken nicht so viel über uns nach, wie wir glauben, wie wir über uns nachdenken. Weil sie haben einfach ihre eigenen Themen und ihre eigenen Dinge. Und daraufhin nimmt man, glaube ich, im Alter immer weniger die Dinge persönlich. Weil ich habe in meinen 20ern und auch in meinen 30ern und es passiert mir auch jetzt noch, ich bin ja noch 39, vielleicht ist das dann jetzt, wenn die Podcast-Episode rauskommt, vorbei. Aber ich nehme die Dinge auch ganz gerne mal persönlich. Let’s rather say mine, mein inneres Kind, mein verletztes inneres Kind, welches dazugehören will, welches nicht ausgerenzt werden will. Da merke ich, dass mich das schon noch körperlich echt triggert, wenn ich auch so abgelehnt werde oder so. Und ich denke aber auch, dass das normal ist. Ich glaube, dass das auch evolutionär bedingt ein Teil ist vom Menschsein, weil wir halt einfach ein Teil sein wollen von der Gruppe. Wir wollen ein Teil sein vom Tribe. Und so sind wir einfach wired, so funktioniert einfach unser Gehirn, so funktioniert auch unser Verstand. Das heißt, es ist wirklich abnormal, wie manche Menschen rausgehen und so krass abgelehnt werden und das so halten können. Und das macht auch wirklich einen erfolgreichen Menschen aus. Weil wenn du dir jetzt Idioten wie Donald Trump etc. anschaust, also was die an Ablehnung auch halten müssen, also natürlich auch Befürworter gibt es ja auch, man glaubt es nicht, aber es gibt ja auch Befürworter von Trump, aber der wird ja auch extremst abgelehnt. Und das musst du ja auch erst mal halten können als Mensch. Und das ist meiner Meinung nach der große Unterschied zu Menschen, die erfolgreich sind und nicht erfolgreich sind. Ich meine, Erfolg, ich spreche jetzt von finanziellen Erfolg, macht in der Form von Donald Trump, das ist halt so ein Beispiel, was mir jetzt gerade kam. Aber der kann offensichtlich super viel Shitstorms und Ablehnungen halten. Also das ist jetzt das negative Beispiel, aber Nelson Mandela hat da auch drüber gesprochen. Ja, also je mehr er rausgegangen ist mit dem, was für ihn wichtig ist, desto mehr Ablehnung hat er kassiert. Ich habe gesehen, es gibt ganze Accounts bei YouTube gegen Mel Robbins. Wer sich so Mel Robbins kennt, der hat ein Buch geschrieben, kennt es wahrscheinlich, lebt da ein riesengroßer Bestseller. Und ich habe das noch nicht, irgendwie habe ich das gesehen auf YouTube, da hat eine Person einen ganzen Account gemacht, nur um Menschen wie, ich glaube es sind Jay Shetty und Mel Robbins, nur um die abzulehnen. Also wirklich, der hat dann so eine Stunde YouTube-Videos und hat ihre Videos analysiert, was sie macht, um andere zu manipulieren und dass sie gefährlich ist und dass sie schlecht ist und dass sie das ist und das ist und das ist. Und da war ich so crazy, das muss man ja auch alles halten können, weil mit Erfolg kommt halt auch die Ablehnung. Obwohl man so denken würde, ja, es ist Mel Robbins, die schreibt mega gute Bücher, das muss man ja nicht so interpretieren, als dass es gefährlich ist und dass es irgendwie falsch ist. Aber es gibt Menschen da draußen, die werden das so interpretieren. Und was mir aufgefallen ist, ist, dass ich mich daraufhin super oft klein gehalten habe. Ich habe oft nicht online über die Dinge gesprochen, die kontrovers sind. Ich habe das hier im Podcast eher gemacht, weil hier im Podcast fühle ich mich irgendwie sicherer. Weil im Podcast, da drückst du auf Play und irgendwie vielleicht kennst du mich oder irgendwas hat mit dir resoniert, aber du begibst dich so in meine Welt und ich bin immer so der Meinung, die Menschen, die es wirklich scheiße finden, die sind einfach schnell auch wieder weg. Aber Menschen, die sich halt so in Long-Form-Content reinziehen, also so eine halbe, dreiviertel Stunde Podcast-Episode, die sind schon irgendwo auf meiner Seite, die sind schon irgendwo ein Teil von meiner Welt. Auch wenn du ganz neu bist. Aber wenn du jetzt gerade hier noch immer zuhörst, dann gehe ich davon aus, dass das, was ich mit dir teile, resoniert und dass vor allem meine Energie mit dir resoniert. Das heißt, im Podcast habe ich mich viel eher getraut, zum Beispiel darüber zu sprechen, dass ich ein Problem habe mit dem Geburtssystem in der Welt. Und dass ich deswegen mein Kind zu Hause geboren habe. Und dass ich ein Problem habe mit vielen der verschiedenen Dinge, die halt einfach gesellschaftlich integriert werden. Jetzt gerade ist das Männerthema ja ganz, ganz, ganz groß. Oh, difficult subject. Da gehen die Feministinnen, also ich sag jetzt mal, ich würde mich auch als Feministin, by the way, würde ich mich auch betiteln. Aber es gibt ja irgendwo diese ganz radikalen Feministen. Alle nehmen das ja entweder an die eine Seite oder an die andere Seite. Es gibt ja immer zwei Seiten der Medaille. Da muss man ganz doll aufpassen, wenn man da irgendwas online sagt. Da ist man gleich ein Teil des Problems, ein Teil des Patriarchs. Und es wird auf jeden Fall nicht mehr in irgendeiner Form gesprochen oder diskutiert. Es wird direkt so gecancelt. Man ist dann in so einer Cancel Culture. Und ich hatte das heute Morgen ganz interessanterweise. Ich habe letzte Woche einen Post gemacht, weil ich habe ein Karussell gesehen von einer sehr bekannten Autorin. Und auch Content Creatorin und Psychologin. Also die hat auch auf Instagram ein riesen Following. Und die hat einen Post rausgebracht. Ich werde jetzt den Namen nicht nennen, weil es wurscht. Aber die hat einen Post rausgebracht, wo sie darüber spricht. Vielleicht hast du es auch gesehen auf Instagram. Da habe ich den Post quasi in mein Reel reingepackt. Und mich hat einfach dieser Post, den sie da gepostet hat, einfach bewegt, weil es ging darum, dass es nicht mehr, also so habe ich das aufgenommen und interpretiert. Alles ist eine Interpretation. Aber es kam bei mir so an, dass sie sagt, also sie als starke, selbstbewusste, unabhängige Frau wünscht sich einen Partner, der ihr auf Augenhöhe begegnet, der Verantwortung übernimmt. Aber sie hat irgendwie die Hoffnung aufgegeben. Das waren so weinende Bilder. Und sie hat von einem Film erzählt, den sie gesehen hat. Und das macht sie zutiefst traurig, weil sie nicht mehr daran glaubt, dass sie jemals ihren Soulmate finden wird. Und das macht sie traurig. Und gleichzeitig war es kein Wunder, weil die Männer uns nicht auf Augenhöhe begegnen usw. Die Kommentare waren krass, weil da haben, ich weiß nicht wie viele, hunderte von Menschen kommentiert mit Ja, geht mir genauso und Männer sind verantwortungslos. Und es gibt so gut wie keine mehr da draußen. Und ich ziehe jetzt mit meinen Freundinnen ein Frauenhaus und dann hole ich mir halt einen Hund. Und ich fand den Post einfach dysfunktional, wie er bei mir ankam. Ich finde übrigens ihre Arbeit sonst geil, aber einfach den Post fand ich dysfunktional. Und habe halt daraufhin meine Meinung dazu geäußert. Und daraufhin, das habe ich gerade heute Morgen gelesen, weil ich habe mir die Kommentare gar nicht mehr angeschaut. Weil hauptsächlich habe ich mit meiner Community darüber gesprochen. Da waren ein paar, die das kommentiert haben, die das doof fanden und die gesagt haben, die nicht mir zugestimmt haben. Aber ich fand es, ehrlich gesagt, das war alles respektvoll, weil es muss ja nicht jeder mit mir zustimmen. Es muss ja nicht jeder sagen, ja, das ist richtig, Nikolaj. Darum geht es ja nicht. Es geht ja nur darum, eine andere Perspektive aufzuzeigen und auch darüber zu sprechen, was ich problematisch finde an so einem Post auf einem riesengroßen Account, wo dann viele Frauen, die sich vielleicht wirklich eine erfüllte Beziehung wünschen, wie so die Hoffnung verlieren, weil sie denken, ja gut, es gibt ja eh keine Männer mehr und auch gar nicht mehr auf ihrer Straßenseite kehren und auch gar nicht mehr schauen, okay, was kann ich an mir auch machen? Also wieder in ihre Macht auch kommen. Ich finde es halt entmächtigend, wenn wir sagen, die Frauen sind alle Opfer und die Männer sind die bösen Täter und wir ziehen jetzt alle zusammen in ein Frauenhaus. Und so kam es halt einfach bei mir an. Auf jeden Fall war es ganz interessant, weil ich habe es heute erst gesehen, aber sie hatte tatsächlich darauf kommentiert, also diese besagte Psychologin und hat tatsächlich geschrieben und das war krass, sie hat mich auch blockiert. Ich habe das Kommentar tatsächlich gelöscht. Ich habe lange hin und her überlegt, aber dann dachte ich so, nee, das ist für mich so ein, ja, wie sagt man das, ein, es ist ein dysfunktionales und total bewertendes, abwertendes Kommentar gegen mich und das finde ich nicht konstruktiv. Und das hat einfach mir in dem Moment gut getan, das einfach zu löschen, weil ich denke, du kannst definitiv sagen, I don’t agree with you, aber sie hat mich gefährlich genannt. Sie meinte, du bist gefährlich und dein Denken ist falsch. Du bist gefährlich und dein Denken ist falsch und du nutzt offensichtlich oder willst offensichtlich nur meine Reichweite nutzen. Also du hast offensichtlich diesen Post nur gemacht, um meine Reichweite weiterzunutzen. Und wow, das fand ich spannend, okay, dass da auch das so was mit mir gemacht hat. Ich denke, da spielen verschiedene Dinge mit rein. Also das hat mich nämlich, also mein Nervensystem war definitiv aktiviert, weil ich glaube, hier wirken ein paar Dinge. Das Erste ist, ich glaube, dass wenn man so das Gefühl hat, missverstanden zu sein und auch wenn dir jemand sagt, du bist gefährlich und falsch, das macht einfach was. Also mit mir macht das was. Man kann sagen, dass das mit dir nichts macht, aber mit mir macht das was. Natürlich hat sie auch einen krassen Standing in der, ich sage es mal, ich meine, sie ist Psychotherapeutin. Wir haben ganz und gar nicht in irgendeiner Form eine ähnliche Zielgruppe. Sie fokussiert sich auf ganz andere, ganz spezifische Themen in der Psychotherapie. Also ich habe tatsächlich nicht die Absicht gehabt, ihre Reichweite zu nutzen. Ich weiß gar nicht, was genau sie damit meint. Aber ich fand es halt so krass, so eine Aussage zu tätigen, mich falsch und gefährlich zu nennen, mich dann zu blockieren. Und da war, da hat sich die Sache so. Worauf ich aber hinaus will, ist also, dass mich das, also ehrlich gesagt, ich habe danach auch mit meiner besten Freundin darüber gesprochen, das war interessant für mich, dass das was mit mir gemacht hat. Und gleichzeitig habe ich auch festgestellt, ah ja, das ist aber auch da, wo ich mich so limitiere. Warum ich auch vor allen Dingen schon früher, auch vor zehn Jahren oder vor sogar fünf Jahren, oft die Dinge nicht geteilt habe, wie ich sie einfach gefühlt habe, weil ich Angst hatte vor so einer Ausgrenzung. Weil das ist ja eine Ausgrenzung. Wenn jemand sagt, dein Denken ist falsch und du bist gefährlich, da ist ja keine Unterhaltung mehr. Das ist ja einfach so ein, das ist ja Cancel Culture. Das ist so, ja, also du wirst jetzt einfach gecancelt und du willst ja nur von mir irgendwas oder was auch immer. Das ist, das macht ja was mit einem. Und gleichzeitig habe ich mich auch empowert gefühlt, weil ich war so, fuck off. Like, ja, ich will aber auch einfach meine Meinung äußern online. Und wenn ich so ein Post auf so einem massiven Account dysfunktional finde und Frauen empowern will, auch bei sich zu schauen, wenn sie immer wieder eine ganz bestimmte Erfahrung machen mit Männern. Und nein, das hat nix mit Schuld zu tun. Keine Frau ist schuld oder Mensch ist schuld daran. Wenn ihnen etwas Schlimmes zustößt, das hat nix damit zu tun. Wenn du in einer schwer gestörten, toxischen, narzisstischen Beziehung bist und dein Partner gewalttätig ist, dann sage ich ganz bestimmt nicht geh und schau bei dir in genau dem Moment, sondern gehe und verlasse die Beziehung. Und gleichzeitig Verantwortung heißt eine Antwort finden. Das heißt, wir geben den schmerzhaften Erfahrungen auch einen Sinn. Wir schauen bei uns, was überhaupt in uns gewirkt hat, dass wir uns in so eine Beziehung hineinbegeben haben, dass wir so lange in so einer Beziehung geblieben sind und können dann daraufhin da rauswachsen, so dass wir uns nicht dasselbe in grün in der nächsten Beziehung manifestieren. Und das ist mein Punkt dahinter. Und das ist empowering. Es ist empowering, zu sagen, du bist das arme Opfer. Der Mann ist das dumme Arschloch und du als armes Opfer hast jetzt überhaupt keine Möglichkeit mehr, außer zu erkennen, dass du das arme Opfer bist. Und das ist natürlich meiner Meinung nach einfach entmächtigend für Menschen, für Frauen vor allen Dingen. Und da gehe ich nicht mit, weil ich teache ja auch viel rund um Feminine Frequency und um Masculine Frequency und ich weiß, es hat auch manchmal so ein Bad Rap, weil das irgendwie so manchmal so zu esoterisch klingt und so weiter und so fort. Und fair enough. Das kann ich auch verstehen. Gleichzeitig glaube ich auch, dass wir trotzdem, dass das Nuance ist. Wir können die Dinge nicht so schwarz und weiß denken. Und das passiert einfach oft mit diesem toxischen Feminismus. Das passiert oft, weil wir einfach nicht Verantwortung übernehmen wollen für die Art und Weise, wie wir auch Menschen begegnen, ob es Männer oder Frauen ist oder Chefs oder Eltern oder Angestellte oder deinen Freunden. Wir müssen auch Verantwortung nehmen dafür, dass wenn uns Männer zum Beispiel nicht auf Augenhöhe begegnen, dass wenn Männer nie Verantwortung übernehmen in unserem in unserer Realität, dass eventuell wir auch damit was zu tun haben. Und das fühlt sich gut an, einfach fucking darüber zu sprechen, wenn ich das Bedürfnis habe, über etwas zu sprechen. Das hat nichtsdestotrotz was mit mir gemacht, als ich da so gecancelt worden bin heute, ja, von dieser Person und mit dieser Vorwürfe und einfach wieder. Also es ist einfach eine hammerkrasse Aussage von einer Psychologin, die dann so schreibt, du bist falsch und dein Denken ist falsch und du bist gefährlich. Finde ich, ja, interessant. Aber nichtsdestotrotz, I’m happy, dass ich, wie gesagt, hab mir den Postzugang nochmal angeschaut. Ich so, ne ne Nicole, it’s all good. Es ist einfach deine Meinung. Und wie gesagt, Mel Robbins hat ganze Accounts, die viel Energie, Zeit, Geld daran aufwenden, um sie zu bashen oder Jay Shetty und so Menschen, die ich tatsächlich sehr für ihre Arbeit respektiere und die einfach in meinem Leben viel bewirkt haben. Und ich denke, es ist wichtig, dass wir Stellung nehmen, dass wir Stellung nehmen zu gewissen Themen. Und ich glaube, das werde ich jetzt, wo ich 40 bin, noch viel mehr mich trauen, weil da ist einfach in mir auch oft eine Meinung und ich habe diese oft unterdrückt. Und das hat auch viel mit diesem Phone Response zu tun. Also dieses Ich unterwerfe mich, ich passe mich an. Bloß nichts falsch sagen. Bloß nicht irgendwie negativ auffallen. Bloß nicht irgendjemanden nicht recht geben, sondern Nicole, du hast recht. Und wenn die Masse sagt, die Männer sind das Problem, so ungefähr, und du aber eine andere Meinung bist, dann dazu zu stehen, auch wenn das nicht die Masse ist. Weil ehrlich gesagt habe ich in sehr, sehr, sehr vielen Lebensbereichen eine andere Meinung als die Masse tatsächlich. Also das ist wirklich etwas, was ich auch viel mehr leben werde und da nicht so sehr Angst haben werde. Also das ist die Angst nach wie vor da. Aber ich werde trotzdem aussprechen, ansprechen, was meine Wahrheit halt einfach ist. Hier geht es ja wieder um die Frequenz der Wahrheit, meine Wahrheit. Und meine Wahrheit ist halt vielleicht eine andere als diese Person, auch wenn die einen riesen Following hat und so weiter und so fort. Genau. Das ist mein Plan. Jetzt, wo ich 40 bin, dann noch eine Sache, worauf ich mich extrem freue. Ja, jetzt, wo ich 40 bin. Also es entwickelt sich ja jetzt schon die letzten Jahre. Aber was ich noch, wo ich noch mehr Fokus drauf legen werde, ist mein Körper und natürlich auch meine Beziehung. Aber ich starte jetzt erstmal mit meinem Körper. Ich will einfach noch vitaler, gesünder, attraktiver werden mit dem Alter. Und daraufhin mache ich Sport nochmal auf einen ganz anderen Level und vor allen Dingen mit einer ganz anderen Absicht. Ich glaube, als ich so in meinen 20ern und 30ern, also Anfang 30er vor allen Dingen war, habe ich Sport gemacht, um abzunehmen, um irgendwie nach außen irgendwie zu wirken und gut auszusehen. Und jetzt geht es eher darum, mich gut zu fühlen. Und das ist so ein krasser Game Changer, finde ich, mit dem Alter. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde, das ist so das ist so dieses Gefühl von Ich bin stark. Ja, also ich kann richtig so Gewichte heben. Und das mache ich ja jetzt schon seit einer Weile, mache ich Krafttraining und bin einfach viel am Bewegen, am Tanzen, am Fühlen, am Meditieren. Ich achte auf meinen Körper nochmal auf eine ganz andere Art und Weise. Und das hat mir diese Verbindung nochmal ja, hat sich nochmal gestärkt zu meinem Körper. Und daraufhin spüre ich mehr und bin bei mir ein Präsenter und habe ein offeneres Herz und freue mich über das Leben und über Menschen. Und es ist einfach es ist einfach richtig, richtig schön. Und ich glaube, dass das sich ausbaut, je älter wir werden. Das ist ja auch oft so, dass die Gesellschaft sagt, ja, wenn du 40 bist und hast ein Kind. Ich sage dir ganz ehrlich, also in Bikini sehe ich hotter aus heute als vor zehn Jahren zum Beispiel. Ich habe mir neulich mal Fotos angeguckt, die sind so crazy. Und das ist einfach, weil ich mit einer anderen Absicht meinen Körper behandle und mit meinem Körper bin. Das hat mir einfach einen riesengroßen Unterschied gemacht. So, jetzt war da noch eine Sache. Ah ja, Beziehung, genau. Und zwar, das schließt ganz gut den Kreis zu dem, was ich jetzt eben gerade auch gesagt habe über das Männerbild und so weiter und so fort. Ich habe in meinen 20ern und 30ern das nie als so wichtig gesehen wirklich an der Beziehung zu meinem Partner zu arbeiten, also zu meinen Partnern auch. Also ich hatte verschiedene, viele Partner, vor allem in meinen 20ern. Ich bin ja so von Beziehung zu Beziehung gehotzt. Und ich wollte ehrlich gesagt immer, wenn es schwer war, einfach einen neuen Freund und bin dann auch oft fremd gegangen und habe dann irgendwie den einen mit dem anderen irgendwann ausgetauscht. Und ja, es war einfach total dysfunctional und toxisch. Und jetzt bin ich eher so, dass ich vorerst wirklich an meiner Beziehung arbeiten will, vor allen Dingen, weil ich immer mehr an mir arbeite. Also ich warte jetzt nicht die ganze Zeit darauf, dass Max sich verändert, sondern ich stelle auch fest, dass je mehr ich mich verändere und so mehr ich in meine so, ich sag jetzt mal, feminine Frequenz komme, auch wenn das Wort ja im Moment so in vielen in vielen Bereichen so ein bisschen ja so ein bisschen schlecht bewertet wird oder was auch immer. Aber ich weiß nicht, wie ich es anders benennen soll, weil das ist ja irgendwie diese feminine Macht. Das ist dieses Ich lehne mich zurück auch ins Vertrauen in mein Sein. Und ich merke, so mehr ich das schaffe, in dieser Power mich aufzuhalten, desto mehr kommt mein Partner und trifft mich da, wo ich bin. I rise and receive. Da gibt es bald eine kostenlose Masterclass zu, die heißt sogar Rise and Receive. Das heißt, Dinge kommen zu mir, ich empfange viel leichter. Und meine Beziehung, habe ich ja jetzt in den letzten Podcast-Episoden auch gesagt, hat sich dadurch krass verändert. Also ich habe viel mehr den Mann an meiner Seite, den ich mir gewünscht habe, vor allem nachdem wir ein Kind bekommen haben, wo mir mein Verstand die ganze Zeit erzählt hat Jetzt hast du nicht nur ein Kind, sondern du hast zwei. Ja, und wo ich quasi aufgrund von meiner Überkontrolle ihn auch so krass in die in den Rückzug gesteuert habe, dass es wie ich das benennen würde. Und ich merke, dass je mehr ich wirklich reininvestiere in eine glückliche Beziehung, das tue ich, indem ich als erstes in die Beziehung bei mir, in mich investiere. Und das habe ich viel zu wenig gemacht in meinen 20ern und meinen 30ern. Und ich glaube tatsächlich, ab jetzt und das ist schon in den letzten Jahren oder vor allem in den letzten sechs Monaten habe ich da sehr viel Fokus drauf gelegt. Ich freue mich, das noch mehr auszubauen. Ich freue mich dann noch mehr Energie reinzupacken. Ich will diese Beziehung einfach noch lebendiger, noch leidenschaftlicher, noch geiler machen mit Max, dass wir wirklich als Team, als Paar, als Freunde, dass wir einfach noch ein tieferes Level erreichen. Und wir sind da tatsächlich, ja, wir sind da so auf einem guten Weg. Das ist unglaublich schön. Und ich bin so, so, so dankbar, dass ich da auch immer wieder für losgehe und immer wieder die Entscheidung treffe, da rein zu investieren, in meine Partnerschaft rein zu investieren. Genau. So, ich glaube, ich glaube, das war es. Es war eine sehr unbereitete Podcast Episode. Aber ich glaube, ich glaube, ich glaube, ich glaube, ich habe alles gesagt, was sich so gestern Abend beim vorm Einschlafen mir durch den Kopf gegangen ist. Ich werde jetzt noch einmal Werbung machen. Kurz, kurze Werbepause. Wenn du gehen willst, I love you. Und dann sehen wir uns eventuell hoffentlich nächste Woche. Jetzt aber noch einmal möchte ich mit dir teilen, dass meine Body-Based Live- und Beziehungscoaching-Ausbildung jetzt gerade noch die Tore geöffnet hat. Wir starten nämlich Ende Mai eventuell in dein neues Leben als Coach. Ich freue mich wahnsinnig, mit dir fast neun Monate, ich glaube, es sind ungefähr acht, achteinhalb Monate zu verbringen und dich auf diese Journey in diesem Beruf zu begleiten. Vielleicht bist du auch schon Coach, dann wirst du Coach und es ist vielleicht auch nur eine Weiterbildung. Aber für mich ist diese Ausbildung so special, weil wir deinen Körper in den Vordergrund packen, weil du vielleicht schon viel weißt, verstanden hast, erkannt hast, aber es dir noch schwerfällt, die Dinge wirklich zu leben. Das heißt, hier geht es nicht nur grandioses Wissen dir anzueignen. Es geht vor allen Dingen um Embodiment. Ich habe das gerade letzte Woche wieder gehabt, wo ich irgendwie mir meine Angst und meine Scham und meine Trauer wegdenken wollte und mich reindenken wollte ins Vertrauen. It never works. Wir dürfen mit dem Nervensystem arbeiten, mit unserem Körper zusammenarbeiten. Wir dürfen uns wieder in unseren Körper hinein verankern. Und das bringt uns zurück in unsere Wahrheit, in unsere Essenz. Das lässt uns empfangen. Ja, wir können nur mit einem Soft Body erfolgreich erschaffen. Und diese Energie nimmst du mit in deine Zwischenmenschlichkeit, ob das jetzt mit deinen Kunden ist, ob das mit deinen Kollegen ist, ob das mit deinem Partner ist. Das ist das, was du lehrst, weil du das bist. Das ist das, was du verkörperst. Das ist, wie du Räume halten kannst als Coach oder wenn du die Coaching Ausbildung nutzen willst, einfach für deinen jetzigen Beruf. Dann wirst du in der Hinsicht Räume halten, ob es zu Hause ist, mit deiner Familie oder einfach in deinem Daily Business. Ich kann es wirklich nicht erwarten, mit dir in diese transformative Reise einzutauchen. Diese Reise, wo du dich erkennst hinter deinen gesamten Geschichten und du daraufhin andere dabei unterstützen kannst, sich zu erkennen, wer sie sind, ohne diese ganzen Geschichten. Die Türen sind jetzt noch geöffnet für die Body Based Life und Beziehungs Coaching Ausbildung. Schau dir alles an auf der Internetseite. Und wenn du Fragen hast, dann schreib mir jederzeit. Ich freue mich jedenfalls riesig auf dich. Jetzt aber erst mal wünsche ich dir einen wunderschönen Tag oder eine gute Nacht. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.