Episode: 367

Wie du lernst, auch schwere Gefühle zu halten

Thema: Wie schaffe ich es mit Schmerz umzugehen

🔥 Verkörpern statt nur verstehen. Fühlen statt funktionieren.
Und lernen, wie man sich selbst und andere wirklich durch tiefe Prozesse begleitet.

Genau dafür habe ich meine Body-based Life & Beziehungscoaching-Ausbildung erschaffen.

Hier geht es nicht nur darum, ein guter Coach zu werden. Es geht darum, Menschen wirklich halten zu können. Weil du gelernt hast, dich selbst zu halten.

Mit deinem Körper. Mit deinem Nervensystem. Mit deiner Wahrheit.

Denn echte Transformation passiert nicht durch noch mehr Wissen. Sie passiert in den Momenten, in denen du präsent bleibst, statt wegzulaufen.

Das alles lernst du hier. 👉 Melde dich HIER an – wir starten am 30.05.2026!

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🎙️ Diese Folge ist für dich, wenn…

…du spürst, dass du ständig funktionieren musst.
…du merkst, dass du Gefühle oft lieber wegdrückst, statt sie wirklich zu fühlen.
…du gerade durch eine Phase gehst, die dich emotional herausfordert.

In dieser Folge nehme ich dich mit auf meine Reise nach Europa. Schottland. Berlin. Hamburg.
Zu Freundschaften, die mich tief berührt haben.
Und zu Momenten, die wehgetan haben.

In dieser Folge erfährst du:

  • warum wir oft versuchen, Schmerz zu vermeiden
  • weshalb echte Heilung bedeutet, Gefühle wirklich zu halten
  • warum Widerstand meistens genau dorthin zeigt, wo Wachstum liegt
  • wie Reisen dich aus dem Autopilot holen kann
  • warum Dankbarkeit oft erst in schweren Momenten entsteht

💥 Und ich spreche offen darüber, wie es war, eine enge Freundin schwer krank zu sehen und warum genau diese Erfahrung mich so tief verändert hat.

Wenn du manchmal das Gefühl hast, dass du einfach nur von allem weglaufen willst, dann hör unbedingt rein. Denn Heilung beginnt genau da, wo wir aufhören, wegzulaufen.

🎧 Hast du dich in dieser Folge wiedererkannt? Dann schreib mir sehr gerne. Mich interessiert immer, was meine Podcastfolgen bei dir auslösen.

Wenn dir mein Podcast gefällt, freue ich mich riesig über eine Bewertung auf Apple Podcast, Spotify oder dein Feedback auf Instagram.

The best is yet to come!

Much Love,
Deine Nicole

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Dein Nervensystem lernt, Fülle nicht nur zu empfangen – sondern zu halten.

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Hallo und herzlich willkommen. Ich freue mich wahnsinnig, dass du da bist. Ich sitze hier mit Bademantel, nassen Haaren, Schlafanzug, ganz dicken Socken und Jogginghose auf meiner Couch. Also es gibt heute offensichtlich kein Video zu dieser Folge, aber ich wollte diese Folge aufnehmen für dich. Und es war jetzt meine letzte Chance, weil ab morgen meine großartige Assistentin in den Urlaub fährt. Und ich gedacht habe, okay, das schaffe ich auf gar keinen Fall, dann die Podcast Episode selbst rauszubringen und so weiter und so fort. Also entweder es gibt gar keine Podcast Episode oder ich nehme die Podcast Episode einfach ohne Video auf. Ja, ich folge hier einfach meiner Intuition und dem, was für mich gerade sich irgendwie gut anfühlt. Und das ist, das ohne Video zu machen. Und übrigens, wer weiß, vielleicht denkst du dir, Nicole, ich gucke sowieso nie deine Podcasts. Ich höre mir die immer nur an, weil das Gefühl bekomme ich manchmal. Hört jeder Mensch diesen Podcast? Oder werden damit die Videos geguckt? Und du kannst mir das ja super gerne mal kommentieren oder mir schreiben, Nicole, ich gucke nie deinen Podcast, ich höre ihn nur, weil vielleicht schaffe ich dann einfach den Videopodcast ab oder mache ihn wirklich nur dann, wenn es mir wirklich, wirklich passt. Weil das ist natürlich technisch einfach nochmal ein krasseren Aufwand. Und ich war ja gerade letzte Woche in Deutschland und ich hoste ja eine High Value Woman Mastermind und habe meine Kundinnen aus dieser Mastermind getroffen. Und eine von diesen wundervollen Kundinnen hat mir ehrliches Feedback gegeben und gesagt, wow, Nicole, du siehst echt ganz anders aus in real life wie auf dem Podcast. Das Licht ist überhaupt nicht geil. Du siehst ganz anders aus. Du siehst viel schöner aus, wenn man dich live sieht. Und ich so, ja, das hat so ein bisschen meinen Struggle bestätigt, weil das ist so, dass ich immer mit diesem Licht harter und also ich meine, ich bin Coach, ja, ich bin auch Podcasterin. Nach acht Jahren kann ich mich das tatsächlich auch nennen. Aber ich bin nicht Technikfreak und diese ganzen Einstellungen mit Kamera und so. Ja, aber darum soll es heute nicht gehen. Und eventuell mache ich auch immer mal ein Videopodcast. Also ich sage jetzt nicht, dass ich damit komplett aufhöre. Aber ja, ich freue mich hier zu sitzen. Das fühlt sich so ein bisschen an wie damals, als ich mit dem Podcast gestartet habe. Da habe ich auch oft im Bademantel das immer aufgenommen, oft im Bett. Ja, so gemütlich wie möglich quasi. Und heutzutage bin ich dann immer so geschminkt und fertig gemacht. Und ja, vielleicht ist das jetzt hier mal so back to the basics und das tut gut. So, worum geht es in dieser Folge? Ich nehme dich ein bisschen mit in meine letzte Woche. Ich war in Deutschland, ich war auch in Schottland. Ich nehme dich mit in meine Erkenntnisse, meine Erfahrungen, die ich da gemacht habe. Es war eine richtig, richtig herausfordernde Woche. Also das erstmal vorab. Ich habe viel lernen dürfen, viel erkennen dürfen, heilen dürfen. Und ja, ich glaube, dass du ganz viel mitnehmen kannst von dieser Folge, weil ich mache ja diese ganzen Learnings etc. nicht nur für mich, ich mache sie auch für dich. Also ich sehe das immer so, als ich stelle mich der Welt zur Verfügung und deswegen muss ich manchmal durch die Hölle, um auf der anderen Seite rauszukommen und zu sagen, okay Leute, ich hatte so ein paar Sachen, vielleicht dienen sie dir. Und oft, wenn ich das im Podcast teile, dann schreibt ihr mir und sagt, ja, das war wirklich hilfreich, das hat mir gedient. Also hoffe ich, dass es bei dieser Folge auch so ist. Ja, ich bin letzte Woche Samstag nach Europa geflogen. Also erstmal, ich habe, wenn du mich nicht so lange kennst, eine zweieinhalbjährige Tochter und das ist ein Riesenakt immer, die wirklich alleine zu, was heißt alleine, die ist mit Oma und mit Papa und mit Opa, also die ist fantastisch hier im Dorf aufgehoben. Aber ja, das ist natürlich fürs Nervensystem, ist es für mich herausfordernd. Wenn du selbst Mama bist, dann weißt du das. Vor allen Dingen, ich lebe ja in Namibia, das heißt, ich fliege wirklich einmal komplett über Kontinente und bin nicht einfach mal kurz eine halbe Stunde im Auto entfernt, sondern wirklich zehn Stunden im Flieger oder mehr. Und ich habe das ja im Januar schon das erste Mal gemacht, da war ich für eine Mastermind, wo ich Teilnehmerin war, war ich in Berlin und da war ich circa sechs Tage weg und das ging einfach super und ich hatte wirklich auch die Zeit meines Lebens. Das war so transformativ für mich und es war auch so leicht und einfach schön und ich habe herrlich gegessen und Freunde getroffen und war bei dieser geilen Mastermind und es war einfach alles sensationell. Und dieses Mal habe ich mich für eine Weiterbildung angemeldet gehabt und habe dann gesagt, okay, wenn ich jetzt schon mal nach Europa fliege für diese Weiterbildung, dann ist es wichtig oder das möchte ich auf jeden Fall, dass ich meine beste Freundin sehe. Und meine beste Freundin habe ich dreieinhalb Jahre nicht gesehen, weil die die letzten dreieinhalb Jahre oder fast vier Jahre in den Cayman Islands gewohnt hat. Diese Anwältin und ich und ihr Mann, die hatten da einen Job und dann war das einfach für mich, weil ich war ja dann auch schwanger und habe dann Lulu bekommen und so und das war einfach zu weit, so Namibia, Cayman Islands, also das ist wirklich auf der anderen Seite der Welt. Und die kommt aber aus Schottland, Leni, und die ist dann zurückgezogen, jetzt gerade nach Schottland. Und dann dachte ich so, okay, die hat inzwischen ihr zweites Kind bekommen. Das erste habe ich noch kennengelernt, aber das zweite natürlich noch nicht. Und dann dachte ich, okay, komm, lass mich so schnell mal nach Glasgow fliegen. Da wohnt sie, aber ich muss das ja alles in eine Woche rein proppen. Das heißt, ich kann nur zwei Tage bleiben, weil ich will unbedingt auch noch meine Kundinnen treffen. Ja, und dann will ich auch unbedingt noch mal einen Tag nach Berlin. Frag mich nicht warum, da komme ich aber gleich zu. Da hat mich das Universum hingeführt. Und dann meine Weiterbildung in Hamburg. Also, das kannst du dir vorstellen, also Schottland, dann eine Heidelberg-Gegend, dann Berlin, Hamburg, Namibia, alles in einer Woche. Ja, und gesagt getan, ich bin dann Samstag geflogen. Ein Glück Business Class, also da sage ich auch nur Halleluja für Business Class. Erstmal waren da Flieger überbucht, da musste ich erst mal alle meine Manifestationskünste einsetzen. Also, ich bin da wirklich sehr entspannt geblieben, weil das ist das Einzige, was funktioniert, um in so Momenten erfolgreich zu manifestieren. Dass man wirklich im Moment ist, wirklich im Vertrauen ist, dass man wirklich sich dem hingebt. Weil ich wusste, wenn ich jetzt auf diesen Flieger nicht kann, dann schaffe ich es ja nicht nach Schottland, weil das ja alles so durchgetaktet war. Und das wäre wirklich schade gewesen. Und ja, nach langem Hin und Her und sehr viele gestresste Passagiere konnte ich mitfliegen in der Business Class. Mein Stuhl war aber kaputt. Aber das war wurscht, weil den konnte man trotzdem, also der hat ja nicht so diese ganzen krassen Funktionen, so ich lehne mich zurück und mache das so halbsitzend und so. Aber man konnte den irgendwie so mit den eigenen Händen, also das haben dann die Stuardesse gemacht, konnte man den so bewegen, so dass man den wirklich zum Bett machen konnte. Und das ist alles, was ich brauchte. Mir war das egal, auf einem kaputten Stuhl zu sitzen. Solange ich da ein Bett draus machen konnte und schlafen konnte, war das mir tatsächlich wurscht. Genau, also bin ich mit dem kaputten Business Class Stuhl, bin ich nach Frankfurt geflogen, dann bin ich weiter nach Glasgow geflogen. Dann hat mich Leni da abgeholt beim Flughafen und dann sind wir erst mal was essen gegangen. Ich habe schon gemerkt, die Energie ist so ein bisschen low. Ja, also, weil da war gerade ein Streit, der stattgefunden hat mit ihrem Partner. Das heißt, da war schon irgendwie so ein bisschen, ich sag jetzt mal eher so Dense Energy. Aber weißt du, Leni ist für mich wie eine Schwester und wir sind schon seit sehr vielen Jahren, 25 Jahren tatsächlich, sind wir wirklich ein Herz und eine Seele. Und das war eigentlich perfekt, dass ich genau in dem Moment da war, weil da war das einfach so in ihrem Leben gerade ganz viel Schwere. Einfach ihre Mama ist auch schwer krank. Dann wirklich die Beziehung, die halt wirklich eher so eine On-Off-Geschichte und nicht so einfach ist. Und es war dann perfekt, dass ich irgendwie da war, weil dann konnte ich halt irgendwie wirklich mal für sie da sein und nicht über das Telefon, sondern wirklich da da sein. Und wir hatten dann auch wirklich, ja, einen schönen Tag. Wir sind dann tatsächlich spazieren gegangen. Und ich habe ja mal in Schottland gelebt. Ich weiß nicht, ob du das weißt. Aber als ich 18 Jahre alt war, ich habe ja Namibia, die Schule fertig gemacht und bin dann, als ich 18 war, Lene besuchen gegangen. Und Lene hatte ich ein paar Jahre vorher in Deutschland kennengelernt. Da waren wir beide so auf dem Austausch-Ding. Ja, also ich war aus Namibia, in Bonn, auf dem Ernst-Kalkul-Gymnasium in Bonn. Und sie kam halt aus Schottland. Wir waren halt die zwei so Ausländer. Und wir haben uns halt in diesem Internat kennengelernt. Und da waren wir halt, ich meine, Lene ist ein bisschen älter als ich. Ich glaube, ich 15, sie war 16. Und seitdem waren wir halt, boom, wir waren Besties. Und ich habe sie dann halt in Glasgow besucht, als ich 18 war. Und ja, sollte eigentlich im Januar, weil in Namibia starten wir das im Januar immer mit dem Schuljahr. Ich sollte eigentlich im Januar mit dem deutschen Abitur starten. Also weil in Namibia ist das ganz kompliziert. Ich war ja hier auf einer deutschen Privatschule. Aber das ist so alles deutsch bis so ungefähr zur zehnten Klasse. Dann von der zehnten bis Ende der zwölften Klasse ist alles auf Englisch. Dann macht man so das GCSE, ich weiß nicht, ob dir das irgendwas sagt. Das ist so das englische System, aber nicht die A-Levels, sondern so das davor, so bis zur zwölften Klasse, das ist dann alles auf Englisch. Und dann kann man das 13. Jahr noch machen. Und das ist dann wieder das deutsche Abitur. Das kann man machen, weil es ja eine deutsche Privatschule ist. Also so war das in meiner Zeit. Und ich war schon immer ziemlich schlecht in der Schule. Ich hatte ja auch ADHS oder habe ADHS und habe dann auch in der Schulzeit immer Medikamente genommen für ADHS, Ritalin. Und dann wusste ich aber auch so, boah, wenn ich jetzt das deutsche Abitur mache, also ich bin da sowieso so knapp irgendwie, da bin ich durchgekommen, dass ich überhaupt die zwölfte Klasse, also die habe ich relativ okay geschafft letztendlich, ich glaube dreien, ich habe halt dreien gehabt. Und da dann dieser Gedanke, okay, ich werde das deutsche Abitur machen, boah, das wird Hardcore. Das war einfach wahrscheinlich zu schwer für mich, für auch meine Interesse, die halt einfach nicht zu 100 Prozent da war. Aber ich hatte mich angemeldet, weil ich irgendwie keine Ahnung hatte, was ich sonst machen soll oder will. Und dann habe ich aber Lehne besucht, als ich die zwölfte Klasse fertig gemacht habe. Nur so für zwei Wochen Urlaub quasi. Und da war ich ja dann in Glasgow. Und Surprise, Surprise, da habe ich mich verliebt in einen ganz wundervollen Mann. Tom hieß der. Und dann habe ich gesagt, ich mache das deutsche Abitur nicht. Ich ziehe nach Glasgow, Schottland. Da habe ich meinen Eltern das gesagt und die waren so, okay, ich meine, da war ich schon 18 und bin dann kurz nochmal nach Namibia zurück. Hab dann noch eine Freundin von mir, die damals auch hier in Namibia mit mir in der Schule war und so weiter. Die wusste auch nicht, was zu machen nach der Schule. Die wollte auch auf gar keinen Fall das deutsche Abitur machen. Also ich gesagt, komm mit, komm mit nach Glasgow. Wir suchen uns dann einen Job und machen halt irgendwie so ein Auslandsjahr und finden uns, whatever. Und das haben wir dann auch gemacht. Und ich bin dann mit Lene den Tag, wo ich angekommen bin, mal wieder zu dieser Wohnung, in der wir gewohnt haben. Das war unsere erste Wohnung und es war so ein geiles Gefühl. Es ist so richtig abgeranzt. Also witzig auch, diese Wohnung, meine Güte. Ich dachte damals mit 18, ich war eine Queen. Ich meine, erste Wohnung. Wir hatten dann auch schnell Jobs. Erst habe ich so Street Fundraising gemacht. Also weißt du, diese Leute, die dich anhalten auf der Straße und dir irgendwie, ja, dich zuquatschen und sagen, dass du hier irgendwie eine Stiftung unterstützen solltest oder sowas. Das war ich im Regen in Glasgow. Das habe ich aber nur zwei Monate ausgehalten. Und dann habe ich im Callcenter gearbeitet und habe tatsächlich Sky TV übers Telefon verkauft. Wow, das war eine Hardcore-Zeit. Glaub mir, ruf du mal irgendwie Briten, also wir haben ja viel auch England und so angerufen, an einem Sonntagmorgen an und versuch den wirklich Sky TV zu verkaufen. Glaub mir, da erfährst du Ablehnung auf einem ganz neuen Level. Aber ich, ja, ich habe es geschafft. Und ich muss echt sagen, dass mir mein Charakter und ich glaube, meine Persönlichkeit und alles so geformt hat. Also es war wichtig, eine wichtige Zeit in meinem Leben. Naja, auf jeden Fall waren dann die zwei Tage in Glasgow, die waren schön, weil ich einfach Lene wiedergesehen habe. Aber es war auch super schwer für mich, weil Lene halt auch diese zwei kleinen Kinder hat. Und ich bin ja gerade weg von Lulu gewesen. Und dann war da halt auch irgendwo so diese Ehrschwere, die da geherrscht hat. Einfach aufgrund von Konflikten, aufgrund von Lenes Mama, der es nicht gut geht. Und das war so scheiß schwer für mich, weil ich natürlich auch viel einfach mit Lenes total niedlichen Kindern unterwegs war und gleichzeitig aber daraufhin einfach mein Kind vermisst habe. Und das ist so komisch. Das ist dann so, als ob man wie so eine… Also man fühlt sich fast so schlecht, dass man so mit einem anderen Kind abhängt. So ich habe dann die kleine Bonnie auch mal aufgepasst, während Lene joggen gegangen ist. Und dann hat man fast so ein schlechtes Gewissen, so ich bin nicht für mein Kind da, aber ich bin hier irgendwie für ein anderes Kind da. Also total strange, wenn ich das so jetzt mir überlege. Aber ich glaube, das ist wahrscheinlich ganz normal. I don’t know. Naja, dann zwei Tage später, also ich bin ja Sonntagmorgen angekommen. Dienstag bin ich schon wieder abgereist. Wir waren dann sogar noch in Edenburg auch, also sind dann von Glasgow nach Edenburg gefahren am Montag, haben da eine Nacht übernachtet. Ich habe beide Tage in Schottland Reforma Pilates gemacht. Und also so Gruppenklassen, das ist so der neueste Trend, hat mega Spaß gemacht. Also ja, wir hatten da auch ganz schönes Wetter. Also es war wenigstens trocken und es war zwar arschkalt, aber es war trocken und die Sonne hat auch ab und zu geschieden. Also ja. Und dann bin ich mit dem Flieger von Edenburg nach Frankfurt geflogen und der Flieger hatte erst mal zwei Stunden Verspätung. Aber das macht ja nichts, weil ich habe den geilsten Job der Welt. Das heißt, ich saß die ganze Zeit auf dem Flieger. Also wir saßen auf dem Flieger und der konnte irgendwie nicht losfliegen aus irgendwelchen Gründen. Und ich habe eigentlich die ganze Zeit gearbeitet. Und da denke ich mir auch immer wieder so, ich liebe meinen Job. Also ich liebe ihn, weil ich mit den geilsten Menschen zusammenarbeiten kann, weil dieser Job einfach sinnstiftend ist. Und ich liebe diesen Job, weil ich den einfach überall ausüben kann. Es ist piepegal, ob der Flieger gerade ist. Ich habe immer, ja, einfach ein Handy und über dieses Handy kann ich E-Mails schreiben. Ich kann mit Kunden kommunizieren. Ich kann Fragen beantworten. Ich kann whatever, alles Mögliche machen. Das Einzige, was ich vielleicht in so einem Setting nicht machen würde, das ist eigentlich ein Coaching-Call. Aber alles drumherum in meinem Business kann ich tatsächlich so machen. Ich bin dafür extrem dankbar. Für mich ist der Beruf Coach sein einer, also für mich ist das einfach der schönste Beruf auf der Welt. Und ich glaube auch, jetzt Sidetrack ist das ein Beruf, was den KI nicht einfach so, ja, nicht einfach so ersetzen wird, weil das ist so eine Mensch-zu- Mensch-Beziehung, die man da hat. Und diese Energie, die einfach zwischen Menschen entsteht, zwischen Coach und Coachee, ist etwas ganz, ganz Besonderes. Und das habe ich live und in Farbe dann erlebt an dem Tag, weil dort, dann bin ich gelandet in Frankfurt. Dann habe ich einen Zug nach Mannheim genommen und da hat mich meine wundervolle Kundin abgeholt, die ich schon länger kenne, die auch schon bei mir 1 zu 1 gemacht hat und auch das Gruppencoaching und auch schon unterschiedliche Container. Und bei der habe ich die Nacht übernachtet und die ist jetzt auch bei mir in der Mastermind. Und dort bei ihr haben wir dann die anderen Ladies quasi getroffen, weil, das ist ja auch so krass, die Mastermind, da wohnen, also die Frauen leben alle relativ nahe einander. Also es ist nicht irgendwie so Berlin oder irgendwie Hamburg, nicht die Seite von Deutschland, sondern es ist halt eher so Heidelberg-Gegend oder Freiburg-Gegend oder das Weiteste ist irgendwie Köln. Also das ist, ja, oder Bonn. Und das finde ich auch wieder so sehr magic. Und dann haben wir uns da getroffen. Und das muss ich echt sagen, war mein Highlight. Also wieder diese zwischenmenschlichen Beziehungen von Coach und Coachee. Das ist einfach magisch. Das sind einfach unglaublich tolle Frauen, so inspirierend, die losgehen, die geiles Bewegen in der Welt, die mutig sind. Und das war einfach so ein Ball an Energie, diese Menschen, diese Frauen alle zusammen. Und wir am Frühstücken zusammen und waren dann noch im Pool. Und das war wirklich, das war mein Highlight von der ganzen Woche, weil es war auch leicht und es war inspirierend und es hat Spaß gemacht. Und ich habe es einfach so genossen. Und hier wieder, das kann doch KI nicht, das kann KI ja niemals ersetzen. Also das war einfach unglaublich schön. Genau. Und dann den nächsten Tag nach unserem Tag quasi von nach unserem Treffen von der Mastermind bin ich dann von Mannheim, also erst mal mit dem Auto wieder bestimmt fast eine ganze Stunde wieder nach Mannheim gefahren, dann in Mannheim den Zug genommen nach Berlin. Ja, nach Berlin. Und da frage ich mich immer noch, also das war in dem Moment, war ich so, warum fährst du eigentlich nach Berlin? Weil das ist jetzt Mittwoch und Freitag startet meine Weiterbildung in Hamburg. Und ich so, was mache ich eigentlich in Berlin? Weil das ist eigentlich so totaler Stress. Dann kann ich doch eigentlich in Hamburg ankommen und da mich so setteln, weil ich muss ja eben mal den Koffer packen und den Koffer wieder auspacken oder aus dem Koffer leben. Und ja, anyway. Und dann habe ich aber irgendwie gedacht, okay, es wird schon alles seinen Grund haben und bin dann nach Berlin gekommen. Berlin war so richtig, richtig Hardcore Wetter, also so richtig, als ob es November war oder sowas. So richtig düster und so eiskalter Wind und so richtig Berlin. Wenn du Berlin kennst, dann weißt du, es ist so geil im Sommer und so im Winter. Ich meine, ich weiß, es ist Mai, aber so dieser Winter-Vibe ist einfach so Hardcore in Berlin. Und dazu kam noch, dass es mir nicht so ganz perfekt ging. Also ich hatte so mit meinem Magen ein bisschen zu kämpfen. Das heißt, ich konnte mich auch nicht so einfach in einen Kaffee setzen und einfach essen den ganzen Tag, so wie ich das normalerweise machen würde in Berlin, wenn schlechtes Wetter ist. Ich würde einfach von Restaurant zu Restaurant gehen und würde einfach essen, weil ich liebe das Essen in Berlin. Man hat so geile Auswahl. Vor allem, wenn man in Namibia ist, dann ist man so ein bisschen ausgehungert, weil es hier einfach nicht so viele Möglichkeiten gibt wie in so einer Großstadt. Aber ich hatte mit meinem Magen zu kämpfen. Das heißt, ich musste aufpassen, was ich esse. Ich durfte oder wollte keinen Kaffee trinken, weil das einfach für den Magen natürlich nicht gut ist. Und deswegen war Berlin einfach nicht so geil. Und gleichzeitig, ich habe eine richtig, richtig gute Freundin aus Berlin, Lesange, einer meiner längsten, engsten Freundinnen aus Berlin. Wir kennen uns seit 2011 aus der Filmbranche. Und Lesange hat seit ein paar Jahren Krebs. Und das ist ganz spannend. Aber ich habe das so ein bisschen verdrängt die letzten drei Jahre. Das kann man auch ganz gut verdrängen, weil sie einfach weit weg ist. Sie ist in Berlin, ich bin in Namibia. Und ja, wir haben Kontakt, aber auch jetzt nicht so unglaublich viel. Auch hier wieder. Ich glaube, ich bin vor drei Jahren Mama geworden fast. Sie hat diese Diagnose bekommen. Und das waren so unterschiedliche Welten. Und da muss ich auch ehrlich sagen, oft war ich so im Rückzug. Und gleichzeitig war ich aber auch so, ja, sie ist ja sowieso okay. Es wird schon alles gut. Und wir hatten natürlich Kontakt, aber wir haben nicht oft telefoniert oder sowas. Und dann wollten wir uns im Januar eigentlich treffen, als ich in Berlin war. Aber da kam sie gerade aus der Chemo und ihr ging es überhaupt nicht gut. Und dann hat es nicht geklappt. Und dieses Mal haben wir gesagt, wir treffen uns. Aber dann wurde sie kurz bevor ich kam nach Berlin aus dem Krankenhaus entlassen und ist dann raus zu ihren Eltern, weil ihre Eltern da in Brandenburg wohnen. Und dann habe ich gesagt, dann war wie so, oh ja, okay, dann schaffen wir das vielleicht nicht. Dann mache ich das im November, weil ich im November wieder wegen meiner Ausbildung auch, die ich hoste, in Berlin bin. Ich habe ja so ein Ausbildungswochenende, was ich anbiete. Und dann habe ich gesagt, ja, machen wir das vielleicht im November. Aber dann hatte ich eigentlich auch geplant, ja, ich könnte ja auch rausfahren nach Brandenburg. Könnte ich ja auch irgendwie machen. Ich müsste dann halt ein Auto mieten. Und hier in Amoeba fahren wir auf der anderen Straßenseite. Also das ist so aus meiner Kampfposition. Aber irgendwie, ja, war ich dann, war ich voll im Widerstand, weil mein Bauch tat irgendwie weh. Es war so dunkel, es war kalt. Ich dachte so, ich habe irgendwie, ich will da jetzt nicht irgendwie rausfahren. Ich habe irgendwie Schiss. Und vielleicht bringt das auch Lisanne dann gar nichts, wenn ich da rausfahre. Und eigentlich bin ich gar nicht in meiner Energie. Und all die Storys, voll der Widerstand, voll der Quatschi am Start. Weil eigentlich hatte ich dann ihr schon zugesagt, weil sie gesagt hat, sie würde sich so krass freuen, wenn ich rausfahren würde. Das ist ungefähr eine Stunde Fahrt, Autofahrt. Und ich, ja, ich hatte dann auch schon das Auto rausgesucht und wie ich das mache mit dem Auto mieten und bla, bla, bla. Und ich war so im Widerstand. Also wirklich. Und dann habe ich Lisanne darauf gesprochen und habe ihr meinen Widerstand, von meinem Widerstand berichtet. War so, ja, vielleicht brauchst du das auch gar nicht. Und so, vielleicht machen wir das einfach im November. Dann machen wir das länger. Und also wirklich. Und das war so gut, dass sie zu mir gesagt hat, Nicole, ich würde das einfach richtig gut finden, wenn du rauskommst. Also ich brauche das wirklich. Und das war so gut, weil sie war einfach so ehrlich. Und das ist auch so richtig so ein Spiegel für mein Bullshit gewesen, weil ja, das ist richtig, richtig unbequem. Also deine wirklich enge Freundin so zu sehen, wie ich sie dann auch gesehen habe. Aber es ist wichtig, dass ich dahin gehe und dass ich das, dass ich das mich dem auch stelle und dass ich mich damit auseinandersetze, dass sie wirklich krank ist. Weil ja, das hat mir Lena, also meine Freundin aus Schottland, die hat mir das auch mal so als Feedback gegeben, weil sie hat mir auch gesagt, du gehst Lausanne besuchen. Da hatte ich das mit ihr schon in Schottland besprochen, als ich mit ihr über Berlin gesprochen habe. Und da hat sie mir auch so gespiegelt, so Nicole, du bist da oft, wenn das zu so Sachen kommen, wenn Menschen krank sind oder ja, wenn irgendwie etwas so richtig unbequem wird, dann bist du oft, also so, ja, dann gehst du lieber, also dann versteckst du dich oder dann packst du gerne den Kopf in den Sand. Und das hat mir Lena, wir haben ja auch eine sehr, sehr ehrliche Freundschaft und das fand ich auch gut. Also ich finde das auch gut, wenn meine Freunde mir so ehrlich mir meinen Bullshit vorzeigen und trotzdem war ich im Widerstand. Und dann war es so gut, dass Lausanne gesagt hat, es ist schon wichtig irgendwie, dass du kommst. Und ja, das war wichtig. Ich bin dann da rausgefahren. Und ja, das war für mich ein riesen Schock, meine unglaublich tolle Freundin, diese wunderschöne Frau mit so viel Schmerzen zu sehen, einfach unglaublich viel Schmerzen. Sie hat einfach überall Krebs am ganzen Körper fast, der ist überall hingewandert. Und es war einfach extremst schmerzhaft, das zu sehen. Es war extrem schmerzhaft, das zu halten. Es war extremst herausfordernd. Ich kann eigentlich dazu eigentlich gar keine Worte finden. Das Ding ist, bevor ich zu Lausanne gefahren bin, kam noch eine andere Nachricht, die davor kam. Das war auch einer der Gründe, warum ich zu Lausanne gesagt habe, ich weiß nicht, ob ich rauskommen kann, weil ich bin nicht in der besten Verfassung. Weil tatsächlich meine Cousine auch an dem Tag verstorben ist. Und meine Cousine Laura, die lebte in Australien und hatte von Geburt an schon MS. Und die Ärzte hatten damals ihr eigentlich nur 12 Jahre zu leben gegeben. Sie hat jetzt im Endeffekt wirklich, ist sie über 30 geworden. Sie saß natürlich von ganz, ganz, ganz früh an im Rollstuhl. Und das habe ich auch, also die Nachricht kam rein von Laura. Wir wussten, dass sie in der Intensivstation ist, also dass die letzten Tage waren, weil sie gerade am Kämpfen war. Und gleichzeitig, also es kam so rein und das hat mich so geschockt. Und ich habe dann auch kurz so geweint. Aber dann habe ich auch das wieder verdrängt irgendwie. Und dann habe ich das so verdrängt, aber wollte auch irgendwie nicht zu Lisanne fahren. Dann hat aber Lisanne gesagt, komm mal her, weil irgendwie wichtig, weil, komm mal einfach her. Und dann war ich bei Lisanne. Dann habe ich diese Zeit mit ihr verbracht. Dann habe ich mich wieder ins Auto gesetzt und bin zurück nach Berlin gefahren. Und dann kam ich im Hotel an und dann war es vorbei. Und dann habe ich, ich glaube, also ich habe mich ins Schlaf geweint und dann den nächsten Morgen bin ich wach geworden. Da war mein 40. Geburtstag, das war der 8. Mai. Und ich bin wach geworden, ich habe einfach weiter geweint. Also ich habe einfach durchgehend geheult. Und ich glaube, das war genau das, was ich halt einfach musste. Und ich musste halt einfach das alles da in dem Moment fühlen. Laura, dann Lisanne, diesen Schmerz. Ich habe dann sogar noch ein Musikvideo angeschaut, von Lisanne, weil Lisanne Tänzerin ist. Und so ein Musikvideo von früher. Und ich weiß noch ganz genau, wo sie das gedreht hat und so. Da waren wir zusammen in Berlin ganz viel unterwegs und wie sie da tanzt und springt. Und dann der Unterschied zu jetzt, wo sie nicht laufen kann. Und das ist, ja, das war so, ja, es war einfach, ich habe da auch nicht so viele Worte für, weil das einfach, das muss ich erst mal, das muss ich alles noch verarbeiten, integrieren, was auch immer man das nennen will, halten. Das ist halt auch einfach das fucking Leben. Also das ist halt der unglaubliche Schmerz dieses Lebens. Ich habe auch so für meine Onkel und Tante mitgefühlt, einfach weil sie haben einfach eine Tochter gerade verloren. Und dann, Lisanne, wie viel Schmerzen sie gerade hat, dass irgendwie die Chemo nicht funktioniert, die Zehnte, dass sie irgendwie gerade die letzten vier Monate im Krankenhaus verbracht hat und die sich jetzt gerade nach Hause geschickt haben und keiner so richtig weiß, was als Nächstes passiert, wie es weitergeht. Oh, es ist, boah, ja, ja, so bin ich auf jeden Fall meinen 40. Geburtstag gestartet, also ganz anders als erwartet. Wenn du die Folge letzte Woche gehört hast, dann weißt du, ich habe mich so gefreut und dann werde ich in Berlin wach und mache ich was Geiles in Berlin am Morgen von meinem Geburtstag und gehe lecker essen. Nein, ich hatte Bauchschmerzen. Ich habe konstant geheult wegen Laura und Lisanne und wollte einfach nur nach Hause. Das ist, was ich wollte. Ich habe meine Tochter und Max extrem vermisst. Ich war einfach over it, also ich war so angepisst, dass ich in Deutschland war und scheiß Wetter, es war arschkalt und ich musste so richtig mich üben, darin, das zu halten und loszulassen und reinzufühlen und das alles einfach zu akzeptieren, wie es gerade ist. Also hier auch wirklich in die Akzeptanz zu kommen. Das bringt ja dann die Freiheit. Und wenn wir dann diese Freiheit wieder spüren, dann geht es auch wieder bergauf so ungefähr. Aber wir dürfen uns immer in der Freiheit, in der Akzeptanz üben, immer. Und ich habe also viel einfach in mich, in meinen Körper verankert, so meine eigene Arbeit angewendet an mir quasi. Also wirklich einfach diesen Moment, diesen gegenwärtigen Moment zu 100 Prozent angenommen. Wissend auch, das geht vorüber. Wissend auch dieses Gefühl, diese Hilflosigkeit, diese Trauer, dieser Schmerz. Wissend auch, das geht vorüber. Genauso wie die Freude, die Dankbarkeit und die Ekstase, die manchmal da ist, auch vorüber geht. Wir dürfen halt lernen, uns nicht an all diese Dinge anzuhaften, sondern wir dürfen lernen, uns all dem hinzugeben. Und Leni, also genau meine beste Freundin, die hat dann auch zu mir gesagt, also ich habe ihr da natürlich eine lange Sprachnachricht gelassen an dem Tag von meinem Geburtstag. Und sie meinte, ja, vielleicht ist es, aber ich habe ihr gesagt, der letzte Tag von meinen Dreißigern war Hardcore. Und dann meinte sie, ja, vielleicht ist es wirklich, um dir nochmal zu zeigen, wie sehr du alles das schätzen kannst, was du hast. Und dass wir die Dinge nicht einfach so für granted nehmen, also dass wir sie nicht für selbstverständlich nehmen, sondern dass wir das so sehr schätzen, dass Gesundheit und ja, all die Fülle und so weiter, ja, dieses Leben schätzen, dass wir älter werden dürfen, dass wir, ja, dass wir weiterhin Erfahrungen machen dürfen. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist und dass es so eine Dankbarkeit auch braucht dafür und eine bestimmte Demut auch fürs Leben und für diese Erfahrungen, die wir ja machen dürfen. Und das, ja, das war für mich auf jeden Fall absolut essenziell, da nochmal reinzugehen und das zu spüren und zu sagen, ja, Nicole, also du bist ein Glückskeks, du bist ein Glückskeks, du bist gesund, du hast eine unglaublich tolle Familie. Du liebst das, was du jeden Tag tust in Form von deinem Beruf. Es ist unglaublich und es ist so wichtig, da Fokus drauf zu legen und immer und immer wieder. Und nicht diese kleinen ganzen Kack-Dinge, ja, die irgendwie in den Fokus zu packen. Also Dinge, die einfach unwichtig sind, dass man das immer mal wieder in Relation rückt. Und da habe ich auch mit Lisanne drüber gesprochen, weil sie meinte, wenn man halt nicht mehr gehen kann und so schwer krank ist, wie sie ist, dann werden andere Dinge wichtig. Dann sind diese Momente, wo sie einfach am Fenster sitzt und rausschaut und die Bäume anschaut und ihr Tee oder ihren Kaffee trinkt und den genießt, das ist so goldwert. Und das hat sie vorher gar nicht so schätzen können, weil alles immer so schnelllebig und so weiter ist. Und ja, genau. Okay, es ist gar nicht so einfach, das alles zu erzählen. Einfach weil, ja, es macht auch manchmal Spaß, nicht mehr dran zu denken. Aber offensichtlich kann da noch irgendwie was durchgefühlt werden. Und für mich ist mein Podcast auch wie mein Tagebuch und ich verarbeite unglaublich viel durch diesen Podcast und immer und immer wieder. Von daher, ja, it has to be done. Dann bin ich nach Hamburg für die Ausbildung für, ja, für mich ist das keine Ausbildung, weil ich ja schon ausgebildet bin quasi. Deswegen nenne ich es eine Weiterbildung. Aber eigentlich ist es wie eine Coaching-Ausbildung. Also viele machen das erste Mal diese Ausbildung. Und das war ganz spannend, weil ich mache das bei Dana, Dana Schwandt, bei der ich ja auch in der Mastermind bin. Die ich ja, also wenn du da die Podcast-Episode im Januar oder so gehört hast, oder war es Ende Januar oder so, zu der bin ich ja so total random gekommen. Also das Universum hat mich ja so absolut zu ihr geleitet, mitgeführt und dann habe ich bei ihr die Mastermind gebucht. Das war dieser große Invest, ne, von 40.000 Euro, den ich so innerhalb von zwei Sekunden quasi entschieden habe und mein Mann und so alle mich angeguckt haben. What? Aber beste Entscheidung ever. Beste Entscheidung ever, ja. Intuition lässt grüßen. Und dann bietet sie auch eine Ausbildung an und ich bin ja so im Human Design auch eine Einserlinie. Übrigens, ich war ja immer so ein bisschen anti-Human Design und jetzt auf einmal sechs Jahre später, ich kenne sechs Jahre Human Design, plötzlich macht es bei mir auch Klick dann übrigens. Und ich fühle mich gesehen und finde Human Design cool. Hat ein bisschen gedauert, aber ja. Ich habe auf jeden Fall eine Einserlinie und anscheinend ist die Einserlinie auch so, dass wir immer alles tief verstehen müssen. Und das macht total Sinn für mich, weil ich liebe es, mich ja weiterzubilden. Ich bilde mich ja andauernd weiter und immer wieder. Ich mache jedes Jahr irgendwelche Ausbildungen, Weiterbildungen und ich liebe das. Und ich liebe das halt, die Art und Weise, wie Dana arbeitet, die Art und Weise, wie Dana auch das Leben sieht und auch wie sie coacht. Und dann habe ich diesen Impuls gehabt, bei der noch mal die Ausbildung zu machen, also die Weiterbildung in dem Fall. Und das war auch aber trotzdem mein Verstand so komisch, weil ich war so, okay Nicole, also noch mal so eine Coaching-Ausbildung. Also das ist irgendwie eine interessante Entscheidung. Also du machst eine Körperarbeit und somatische Arbeit und also in ganz vielen verschiedenen Gebieten, Achtsamkeit und Meditation und was es nicht alles gibt, hast du weiter und Ausbildungen gemacht. Aber jetzt noch mal so ein Coaching hast du ja auch. Also ich habe auch schon im NLP eine Ausbildung. Dann habe ich natürlich eine klassische Live-Coaching-Ausbildung. Das ist aber alles Jahre, Jahre her. So, ich hatte den Impuls aber. Und eins habe ich gelernt in meinem Leben, wir folgen unseren Impulsen. Und dann habe ich diesen Impuls gefolgt und ich weiß jetzt auch warum. Also das ist keine klassische Ausbildung, Coaching-Ausbildung. Also ich würde wirklich das irgendwas anderes nennen, aber ich habe leider kein Wort dafür. Es war für mich viel eher wie so ein Persönlichkeitsentfaltungs oder Persönlichkeitsentdeckungs- Seminar. Und das war richtig, richtig schön. Also einfach im Raum zu sein mit so vielen Menschen, die auch alle Bock haben, sich weiterzuentwickeln. Ich glaube, viele machen die Ausbildung auch gar nicht unbedingt, Coach zu werden. Einige schon bestimmt und andere auch wieder nicht. Und gleichzeitig, das ist auch total egal. Und ich merke auch gerade, wie mir das total schwerfällt, dieses Wochenende zu erklären, weil es war ziemlich tiefgehend. Und was ich viel gemacht habe an diesem Wochenende, war einfach fühlen. Ich glaube, es war einfach die perfekte Medizin für die Woche vorher, dass ich so richtig einmal das so durchgefühlt habe, was so die letzten Tage war. Und es gab auch ein kleines Konzert von Darius. Und Darius Freud, das muss ich dir mitgeben, weil der kannst du auf Instagram folgen, der spielt so schöne Mantra-Musik. Ich will jetzt nur ganz kurz schauen, dass ich den Namen, ja, dass ich den richtig sage. Darius Freud, genau, das kann man, den kannst du mal auf Instagram suchen. Der macht so schöne, also der singt so Mantren und einfach total schön. Und das hat auch noch mal geholfen, weil es war am ersten Abend und es war ja mein Geburtstag und da einfach so eineinhalb Stunden Mantren zu singen. Ich so, oh mein Gott, Halleluja, wie schön. Genau, und dann noch eine kleine Manifestations-Story nebenbei. Ich sollte Montagabend nach Hause fliegen. Warum? Frag mich nicht. Ich habe irgendwie diesen Flug gebucht, dass ich Montagabend fliege und nicht Sonntagabend. Und eigentlich, ich glaube, ich denke, ich habe das so gebucht, weil ich dachte, dass die Ausbildung bis Sonntagabend geht. Aber sie ging nur bis Sonntagmittag. Und da dachte ich, hallo, dann kann ich ja locker irgendwie fliegen am Sonntagabend, weil die meistens gehen die Flüge, wenn ich jetzt von Hamburg nach Frankfurt oder München fliege, also von da gehen dann die direkten Flüge nach Windhoek. Das ist ja eher nur eine Stunde. Und also es ist so leicht. Und ich hatte aber schon zu Beginn der Woche, weil ich eigentlich schon seit Beginn der Woche nach Hause wollte, hatte ich meine Reiseagentur, also die Sonja, die das immer alles für mich bucht. Da habe ich schon mal gefragt, wie wäre das mit Umbuchen? Und da war der Preis, also der war so crazy, wirklich. Der war irgendwie so bei 3500 Euro oder sowas Umbuchen für Business Class. Und sorry, aber das ist nicht in Alignment. Also da war ich so hell no. Aber ich wusste in dem Moment schon, ich werde mir das manifestieren. Ich habe mir überlegt, okay, was wäre der Preis, den ich bezahlen wollen würde für ein Upgrade, nicht ein Upgrade, besser gesagt eine Umbuchung. Und habe da auch losgelassen. Und am Tag meines Geburtstags kam genau der Preis so rein. Also ich konnte umbuchen über, dann bin ich nicht mehr über Frankfurt geflogen, sondern über München. Und ja, es ist tatsächlich genauso. Es ist genau so gekommen, wie ich es wollte zu Beginn der Woche. Beste Geschenk auf der Welt. Beste Geschenk. Du kannst dir nicht vorstellen, wie ich mich gefreut habe, dass ich schon Sonntag geflogen bin und nicht Montag, weil es hat Montag, also laut Wettervorhersage, sagt man das so genau, hat das sowieso gepisst in Hamburg. Ich musste ja dann sowieso aus dem Hotel schon raus mittags. Also es wäre alles. Nee, nein. Und ja, also von daher habe ich umgebucht und bin dann Sonntagabend schon nach Hause geflogen, bin hier Montag angekommen. Bin so happy gewesen, hier zu sein, einfach mit meiner Tochter auch wieder zu sein. Oh mein Gott, es war so ein schönes Wiedersehen. Und ja, so war jetzt die Woche. Das war meine letzte Woche. Das hört sich, wie lange war das jetzt? Das war 37 Minuten. Ja, ach, meine Güte. Also hier hast du meinen Live Update. Ich hoffe, da waren jetzt so ganz konkrete Erkenntnisse bei. Ich glaube, die habe ich immer mal wieder so zwischenzeitlich gedroppt. Ich fühle mich auf jeden Fall gerade wie so eine neue Nicole mal wieder. Also ich bin froh, dass ich wieder hier bin. Und gleichzeitig, ich weiß einfach, wie wichtig es war, dass ich diese Reise gemacht habe. Dieses Alleine-Reisen, das dient mir einfach extremst. Also das würde ich dir auch einfach so sehr empfehlen. So Alleine-Reisen zu gehen, ist einfach für die persönliche Weiterentwicklung oder für die persönliche Weiterentdeckung, das ist jetzt das neueste Wort, ist das einfach so hilfreich, weil man ist so gezwungen, aus seinem Trott rauszukommen. Man ist gezwungen, andere Gedanken zu denken. Man ist gezwungen, einfach präsent zu sein in diesem Moment, weil man einfach seine Umgebung nicht so kennt. Man ist viel leichter im Autopilot, wenn man die Umgebung kennt, weil dann fährt man so wie im Autopilot den Arbeitsweg oder man putzt sich die Zähne im Autopilot oder man macht sich das Frühstück im Autopilot, wenn man alleine am Reisen ist und vielleicht in Airbnbs oder Hotels runter muss, muss man sich überlegen. Wie komme ich denn jetzt wohin? Wo kann ich überhaupt essen? Sprechen hier die Menschen die Sprache, die ich spreche? Also da sind so viele Gedanken und ich denke, das ist extremst gut fürs Gehirn. Also alleine reisen ist extremst gut fürs Gehirn. Davon bin ich überzeugt. Ja, und deswegen will ich es auch immer wieder machen. Aber jetzt stehen erst mal ganz viele Dinge an. Meine Ausbildung startet, meine Body-Based Life und Beziehungscoaching Ausbildung startet Ende Mai. Oh yes, du kannst noch dabei sein, wenn du dich gerufen fühlst. Dann hoste ich am 6.6. eine kostenlose Masterclass zum Thema Feminine Energy, I Rise and Receive in my Feminine Energy. Ja, stay tuned. Am 6.6. ist eine kostenlose Masterclass. Danach öffnen die Türen zu Feminine Fire. Das ist meine erste Immersion. Das ist wie so ein kleiner Online-Kurs. Und da geht es auch all about Female Frequency, Feminine Frequency. Da geht es wirklich um diese Yin-Energie. Ich freue mich da auch wahnsinnig drauf, weil ich glaube, dass wir das alle brauchen in unserem Leben, dass wir viel mehr Yin brauchen, dass wir viel mehr uns verankern dürfen, uns vertrauen, uns zurücklehnen dürfen in diese weibliche Frequenz, dass wir wirklich auch erkennen, wie fühlt sich überhaupt die weibliche Frequenz in unserem Körper an und auch wie fühlt sich die männliche Frequenz an? Weil ohne Yang kein Yin, ohne Yin kein Yang. Es gehört zusammen. Ich glaube, ich habe mich lange nicht so sehr auf so einen Kurs gefreut, weil das natürlich auch für mich in den letzten Monaten einen unglaublichen Fokus hatte. Und ich mich da so rein verankere in diese Feminine Frequenz und ich da auch sehr viel rein investiere. Und dass meine Partnerschaft mit Max so sehr verändert hat, dass so viel mehr Nähe, so viel mehr Vertrauen, so viel mehr Ekstase, Leidenschaft, Inspiration, Abenteuer. Und ich freue mich, das weiterzugeben. Genau, aber darüber wollte ich jetzt gar nicht so viel sprechen, sondern ich freue mich einfach wirklich auf alles, was kommt. Und gleichzeitig gehen wir manchmal durch wirklich schwierige Phasen und das ist völlig in Ordnung. Ich schicke dir jetzt aber erst mal ganz viel Liebe, eine dicke, fette Umarmung in deinen Tag oder in deine Nacht. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.