Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge. Ja, ich saß hier jetzt ein paar Wochen nicht. Ich hatte mich so ein bisschen vorgedreht und bin dann nach Swakopmund gefahren. Ich lebe ja in Namibia. Ich lebe in Windhoek in der Hauptstadt, aber ich war zwei Wochen an der Küste. Das mache ich meistens, wenn mein Mann Max auf Geschäftsreise ist, weil dann habe ich keinen Bock, so alleine zu sein in diesem großen Haus und vor allen Dingen wohnen in Swakopmund Oma und Opa. Und das ist natürlich mit einem fast dreijährigen Kind Luxus pur, weil meine kleine Tochter ist total besessen von Oma und Opa. Und das bedeutet, ich habe super viel Freizeit und ich habe das so genossen. Also hier ist ja momentan Winter und da war es zwar so schweinekalt und ja, ganz oft neblig und so, aber es hat irgendwie mir so dieses Europa Feeling gegeben im Winter. Kennst du vielleicht, wenn du so in der Ostsee bist oder so was oder in der Nordsee im Winter? So ähnlich war das, also so diesig, bewölkt, kalt. Aber irgendwie ist die Luft auch frisch und das tut gut. Ja, und normalerweise, wenn ich ja nach Swakopmund fahre oder einfach ein paar Wochen, also ist ja ziemlich viel, so zwei Wochen bei meinen Eltern verbringe, habe ich immer viel Podcast Content, weil es irgendwelche Trigger gab, weil es irgendwelche Streits gab, weil ich irgendwelche Erkenntnisse hatte. Und diesmal muss ich sagen, habe ich nicht so viel zu berichten. Und da sieht man mal, oh mein Gott, alles, was wir hier machen im Podcast und drüber hinaus, ihr Lieben, wir heilen, weil ich habe es auch zu meinem Mann gesagt, als ich einmal mit ihm telefoniert habe und er mich gefragt hat, ja, wie ist es denn jetzt so eigentlich? Also wie ist so die Stimmung? Und ich habe gesagt, die ist einfach gut. Ich verstehe mich gut mit meinen Eltern inzwischen, weil ich sie nicht mehr versuche, zu verändern. Ich bin viel mehr in diesem Surrender-State. Also ich versuche nicht, alles zu kontrollieren, was die machen und wie die das machen, obwohl die das anders machen mit meiner Tochter, als ich es mache. Aber das ist so befreiend und es ist so, ja, schön, einfach zu sehen, wie diese Arbeit einen Effekt hat. Ja, und natürlich, wir heilen ja in Wellen. Also ich sage jetzt nicht, oh yeah, ich bin durchgeheilt und meine Eltern werden mich nie wieder triggern. Nein, also ich gehe davon aus, dass in irgendeiner Form meine Eltern mich eventuell in der Zukunft noch mal triggern werden. Aber ich finde auch, dass man diese Momente, wo man einfach eine schöne Zeit zusammen hatte, auch einfach mal zelebrieren kann und einfach mal anerkennen kann, so hey, I’ve come a long way. Ja, wo ich vorher irgendwie voll genervt und konstant irgendwie aktiviert da saß und mich aufgeregt habe über meine Mutter oder über meinen Vater, bin ich inzwischen so, okay, und obwohl die immer noch so Dinge tun, die mich total nerven oder die mich total raushauen oder so, ja. Das sind aber dann kurze Momente und schnell, ja, shifte ich irgendwie meine Perspektive, reguliere mein Nervensystem und schwupp, irgendwie versauen wir nicht uns den gesamten Tag. Und das ist einfach Progress, Progress, so. Aber ich habe trotzdem ein paar wichtige Erkenntnisse für dich. Trotzdem so ein paar Alltagssituationen, die mich einfach verwundert haben und mir einfach auch wieder gezeigt haben, wie krass einfach unsere Konditionierung wirkt und zwar immer und in jedem Moment und wie schnell wir auch wieder so in unsere Vergangenheit oder auch in unser Trauma aus der Vergangenheit rein katapultiert werden und wie wichtig es ist, dass wir Bewusstsein praktizieren, dass wir Metakognition praktizieren. Das heißt, wir machen uns Gedanken über unsere Gedanken. Dazu sage ich gleich noch was zu. Wie wichtig das ist, weil wir sonst wirklich so wie fremdgesteuert sind durch unsere Kindheitserfahrungen, durch unsere Traumata, durch die Dinge, die wir in unserem Leben erlebt haben, die unser Körper abgespeichert hat, als gefährlich. Und ich gebe dir ein Beispiel. Ich kam ja in Swakopmund an. Die Sonne hat geschehen, aber es war so kalt. Weißt du, kennst du das? Im Winter, wenn dann die Sonne scheint, aber es ist so kalt. Das ist so mein Lieblingswetter. Ich liebe das und bin dick eingeparkt und bin erstmal spazieren gegangen. Ich war eh abgeschrieben. Oma und Opa waren da und ich bin erstmal lange spazieren gegangen. Und auf diesem Spaziergang habe ich eine alte Mitarbeiterin getroffen, die hat überhaupt nicht lange bei mir gearbeitet. Sechs Monate. Also die hat die Probezeit gemacht und am Ende der Probezeit habe ich ihr gesagt, dass ich den Vertrag nicht verlängere. Das hat einfach vor allen Dingen auf einer menschlichen Ebene, auf einer, ich sag jetzt mal, unternehmenskulturellen Ebene überhaupt nicht gepasst. Und ja, ich habe ihr damals ein Feedback gegeben. Und seitdem hatte ich sie sogar auch das eine oder andere Mal gesehen. Aber diesmal war es super interessant, weil ich habe sie gesehen und ich habe sie gemeinsam mit ihrem Mann gesehen. Und ihr Mann, der war früher bei mir in der Nebenklasse. Also den kenne ich aus der Schulzeit noch. Ich war ja hier in Windhoek auf der deutschen Schule und den kenne ich von damals. Und seine Frau jetzt heute, die ist aus Deutschland quasi mitgekommen. Und durch ihn hat sie überhaupt den Job auch bei mir bekommen, weil er wusste, ich habe dieses Unternehmen und ich habe irgendwie nach deutschsprachigen Menschen gesucht. Und so kam das überhaupt. Das heißt, ich habe ihn gesehen und habe natürlich gewunken, weil ich ihn auch total mag. Ich mag sie auch total. Ja, also darum geht es jetzt gar nicht. Aber was dann passiert ist, ist, da war noch ein Kind dabei und noch die Cousine oder whatever. Also das war wirklich völlig in Ordnung. Aber was passiert ist, ist, dass sie, also diese Ex-Mitarbeiterin, mich so ganz kurz gegrüßt hat und dann mich so ignoriert hat. Also laut meiner Wahrnehmung, sie hat mich so ignoriert. Also sie hat sich eigentlich auf das Kind fokussiert, was da war. Und gleichzeitig hat mein Nervensystem, mein Verstand, das so interpretiert, wie ich werde hier gerade abgelehnt. Also ich habe das vor allen Dingen körperlich wahrgenommen, was in dem Moment passiert ist. Also ich wurde komplett ignoriert und mein Nervensystem, mein Körper wurde auf einmal so aktiviert in Form von, dass ich plötzlich auf einmal so festgestellt habe und wieso beobachtet habe, dass ich wieso ihre Aufmerksamkeit gesucht habe. Also ich kann mich ganz gut inzwischen, das ist eine super Fähigkeit meiner Meinung nach, die ich immer und immer wieder trainiere. Ich kann mich immer ganz gut so von außen wahrnehmen, wenn mein Körper, meine Konditionierung, meine Programmierung irgendwas macht, was ich wieso, wenn ich das von außen betrachte, so wieso interessant oder komisch finde. Also ich habe festgestellt, wie mich das in so eine Stressreaktion rein katapultiert hat in dem Moment. Das haben die alle nicht mitbekommen. Das war nur in mir. Ich war ganz normal, ganz bestimmt. Also ich habe in dem Moment nichts Komisches gemacht. Früher hätte ich wahrscheinlich irgendwas Komisches gemacht, weil früher ich das Bewusstsein darüber nicht hatte und dann hätte ich vielleicht extra nach der Aufmerksamkeit gesucht oder so was. Das mache ich ja ein Glück heute nicht mehr. Ich nehme das einfach nur wahr. Ich habe dann mit denen ein bisschen Smalltalk gemacht, also mit ihrem Mann und der Cousine und bin dann einfach weitergegangen. Ja, also ich war ja auf dem Spaziergang und habe aber wahrgenommen, wie krass mein System aktiviert ist und wie das ja dann Gedanken gesteuert hat. Warum ignoriert sie mich denn jetzt? Hallo? Also wie die unterwegs war, habe die voll abgewertet, wie die unterwegs war, die sechs Monate, als sie bei mir gearbeitet hat. So, kein Wunder habe ich die entlassen. So, jetzt kann sie nicht mal erst mal Augenkontakt mit mir machen. Das siehst du, das ist ja ganz klar. Also in der Exhibit A ganz klar, dass ich sie entlassen habe, weil das unterstreicht ja wieder ihren Charakter. Also mein Verstand war so was auf Hochtouren und hat die auch irgendwie so abgewertet. Also wieder, ich mache mir Gedanken über meine Gedanken. Also ich habe das hinterfragt, weil ich war so, okay, ich versuche mich ja offensichtlich durch mein Denken, durch diese abwertende Gedanken, versuche ich mich jetzt irgendwie zu schützen. Und dann habe ich natürlich das gemacht, was funktionaler ist. Und das ist, dass ich wirklich mal in den Körper reingegangen bin und festgestellt habe, dass da eine unglaubliche Aktivierung stattfindet, dass da wie so eine Stressreaktion stattfindet. Und konnte dann, während ich spazieren war, da mitarbeiten. Also ich habe dann körperbasierend gearbeitet. Das ist ja, wie ich ja auch in meinem Coaching arbeite, weil es bringt ja nichts, darüber nachzudenken. Und ich fand das einfach mega, mega, mega spannend, weil das Ding ist, ich kann dir erzählen, wo das herkommt. Dass es alles gelingt zu Momenten in meiner Kindheit, wo ich offensichtlich ignoriert worden bin. Ja, und vielleicht war das meine Mutter, die gerade busy war. Also das sind so kleines bisschen Erinnerungen, die da hochkamen. Ja, aber das ist auch nicht so wichtig, dass wir uns an alles erinnern. Wir erinnern uns oft an gar nichts mehr aus unserer Kindheit. Und das macht nichts. Wir können trotzdem eben hier und jetzt die Dinge heilen. Good News. Ja, musste ich nicht an alles erinnern können. Aber ich erinnere mich sogar an so ein paar kleine Momente in meinem Leben, wo ich ignoriert worden bin. Und da war ich sehr, sehr, sehr klein. Und das Ding ist einfach, als ich in dem Alter war, war das für mich lebensgefährlich, wenn mich meine Bezugsperson ignoriert. Weil, wenn sie mich konstant ignoriert hätte, also auch in Momenten, wo ich wirklich meine Grundbedürfnisse ja, gedeckt haben musste, wie zum Beispiel Essen und so was, ich hätte es nicht überlebt. Ja, weil du musst dir vorstellen, wenn du so aktiviert bist, wenn du so getriggert bist, dann geht ja dein Körper in wie so ein Überlebungsmodus, weil du literally Angst hast, dass du eine ganz bestimmte Situation nicht überlebst. Also und natürlich rational denkst du dir jetzt, okay, Nicole geht spazieren, trifft eine alte Mitarbeiterin, die sechs Monate bei ihr gearbeitet hat, die ihr nicht besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. Und also rational denkst du dir so, aber es geht nie einen Trigger, also ich sage zu 99 Prozent der Fälle, geht es nie ums Hier und Jetzt. Diese besagte Person ist nur eine Repräsentation von den Momenten, wo die drei- oder vieroder fünfjährige Nicole ignoriert worden ist und sie in dem Moment wie in so einer absoluten Überlebensstrategie abgedriftet ist, weil sie Angst hatte, wirklich zu sterben. Und dann angefangen hat, sich anzupassen. Das war dann in meinem Fall, war das dann so das People- Pleasing, das ganz freundlich sein, was mir schon so viel Energie gekostet hat in meinem Leben. Und im Endeffekt ist das ja alles nur Information. Also ich bin da dann letztendlich langgegangen. Es war anstrengend, das zu regulieren und besser gesagt, auch das zu fühlen und das so durchzufühlen und auch alles da sein zu lassen, was in dem Moment da ist. Es ist ja auch unbequem, aber so können sich ja diese Emotionen auch durch den Körper durchbewegen. Und das ist ja dann auch passiert. Und danach habe ich natürlich darüber reflektiert und konnte natürlich wieder auch mich selbst wieder so ein bisschen besser kennenlernen und auch wieder feststellen, so spannend, spannend. Also wie tatsächlich unsere Konditionierung nach wie vor wirkt, obwohl wir glauben, wir haben den Kram gelöst. Und gleichzeitig lösen wir ihn immer und immer wieder in den Momenten, wo das passiert. Weil das ist passiert und das Geile ist, dass ich inzwischen so viele Ressourcen habe, dass ich mich da sehr schnell wieder rausholen kann. Ich meine, ich war in dem Moment natürlich gerade spazieren, das war hilfreich. Dann hat die Sonne geschienen, das war hilfreich. Dann habe ich den Ozean gehört, das war extrem hilfreich. Danach konnte ich natürlich meinen Atem wahrnehmen, meine Füße wahrnehmen, meinen Körper spüren, meinen Herzschlag spüren. Das sind alles Dinge, die mich wieder reingebracht haben in diesen Moment. Und wenn wir uns wieder reinbringen in diesen Moment, dann geben wir uns wieder rein in die Sicherheit. Und das eine, was wir hier machen in diesem Podcast und in meiner Arbeit grundsätzlich, ist es wieder, Sicherheit zu verspüren. Weil wenn du eine erfüllte Beziehung willst, dann darfst du dich in dir sicher fühlen. Wenn du mehr Geld willst, dann darfst du dich in dir sicher fühlen. Wenn du schönere Beziehungen willst mit deinen Eltern, mit deinen Mitmenschen, mit deinen Freunden, mit deinem eigenen Körper, dann darfst du dich in dir sicher fühlen. Wir brauchen Sicherheit. Das ist der Hauptfokus in meiner Arbeit. Und das klingt immer so ein bisschen so platt, weil, ja, das ist nicht so sexy, aber es geht tatsächlich nur darum. Alles andere ist so die logische Konsequenz, weil Selbstsicherheit führt ja auch zu Selbstbewusstsein, zu Selbstvertrauen, zur Selbstführung. Das führt ja dazu, dass wir Dinge wagen, dass wir mutig sind, dass wir losgehen, dass wir drauf scheißen, was die ganze Welt über uns denkt und wir einfach mal machen. Und das war für mich einfach in dem Moment wieder anstrengend und gleichzeitig schön, weil ich dachte, okay, ich habe diese ganzen Tools jetzt parat, um da wirklich ein Gefühl von Regulation und Sicherheit in meinen Körper reinzubringen. Und jetzt kommt noch eine Sache. Ich habe da eben schon drüber gesprochen, Metakognition. Ich kann mir Gedanken über meine eigenen Gedanken machen, weil was in dem Moment passiert ist, ist, dass natürlich mein Körper aktiviert war und meine Gedanken sofort losgingen, sofort sie abgewertet haben, sofort eine Geschichte sich ausgedacht haben, warum jetzt das Gefühl so ist, wie es ist in meinem Körper. Die Fähigkeit zu haben, das zu beobachten, zu hinterfragen und auch sich die Frage zu stellen, sind das gerade Fakten oder sind das einfach nur Geschichten? Das ist meiner Meinung nach die höchste Form von Intelligenz. Wir haben in der Schule gelernt, dass intelligente Menschen gut auswendig lernen können. Das ist nicht, was Intelligenz ist. Intelligenz ist, oh wow, das sind krasse Gedanken, wow, das sind intensive Gefühle. Okay, so verhalte ich mich gerade. Spannend, will ich das überhaupt? Kann ich hier gerade bewusst die Entscheidung treffen, dass ich das steuern will? Oder steuern diese Gedanken, diese Gefühle, steuern die mich, steuern die mein Verhalten? Wieder dieses bewusst wählen zu können, das ist die Power. Und das ist Metakognition. Ich mache mir Gedanken über diese Gedanken. Oh, stimmt es wirklich, dass die so und so eine Person ist? Stimmt es wirklich, dass die mich gerade ignoriert hat? Oder ist das nur die Story in meinem Kopf? Weil vielleicht, wenn ich sie fragen würde, dann würde sie sagen, ich war einfach nur beschäftigt mit diesem Kind. Und ehrlich gesagt, habe ich mir keine Gedanken gemacht darüber, dass du da bist oder nicht. Ich habe dich nicht absichtlich ignoriert. Die Chance, dass das so war, ist ziemlich groß. Und das ist eine Fähigkeit. Wenn du die trainierst, dann kann dir gar nichts mehr im Leben. Das heißt nicht, dass du nicht mehr getriggert sein wirst. Das heißt nicht, dass du nicht mehr aktiviert sein wirst. Dass Dinge dich nicht aus der Bahn reißen. Nein, aber wenn du das genug übst, dann kannst du superschnell aussteigen. Superschnell checken, stimmt das jetzt gerade alles wirklich? Oder ist das nur eine Story, die ich spinne, um irgendwie mir Sicherheit zu geben oder die Situation zu kontrollieren? Weil wir haben ja oft diese vielen Gedanken, weil wir versuchen, irgendetwas zu kontrollieren im Außen. Wir wollen ja unbedingt, dass die Menschen uns auf eine ganz bestimmte Art und Weise wahrnehmen, weil wir glauben, dass wir sonst nicht sicher sind. Und deswegen beginnen wir mit Kontrollieren. Und Kontrollieren beginnt immer bei den Gedanken. Und wenn du feststellst, wann du kontrollierst, weil mit der Kognition du dir bewusst wirst, was du denkst, du deine Gedanken hinterfragst, du dir die Frage stellst, ob dir diese Gedanken gerade dienen und ob sie ein Fakt sind oder nur eine Geschichte, dann kannst du aussteigen. Das ist meiner Meinung nach Personal Empowerment. Und ich kam zurück nach anderthalb Stunden Spaziergang oder sowas und ich kann dir eins sagen, ich habe mich empowered gefühlt. Ich war so, okay, das war anstrengend, weil ich war getriggert, ich musste alle möglichen Gefühle halten und Stoff wechseln und immer wieder Achtsamkeitsübungen machen und mit meinem Körper arbeiten. Aber ich kam zurück und ich war so, okay, this is the work. Und Nikol, solange du diese Fähigkeit immer wieder stärkst, dass du wahrnimmst, was da gerade passiert, anstatt das zu werden, was da gerade passiert, kannst du stolz auf dich sein und wirst weiterhin ein leichtes Leben leben. Genau, also, ja. Dann, zu der Geschichte, so. Dann habe ich eben erzählt, dass meine Eltern mich überhaupt nicht getriggert haben. Und das stimmt überhaupt nicht. Also, es gab einen sowas Ähnliches wie einen Streit. Und ich möchte mit dir auch darüber sprechen, weil jetzt machen wir so einen kleinen Schwung, aber es wird heute in der Podcast- Episode, wird es einfach so meine letzten Wochen mal durchgequatscht sein. Weil, was mir aufgefallen ist, in der Zeit, wo ich mit meinen Eltern wieder war, war, dass es meinen Eltern super schwerfällt. Die würden sagen, das ist nicht so, aber meine Wahrnehmung. Also, es fällt meinen Eltern laut meiner Wahrnehmung schwer, Gefühle zu halten in Form von vor allen Dingen meinem Toddler, also meinem Kleinkind. Weil, also wir waren jetzt zwei Wochen da und Lulu, also meine Tochter, die ist gerade in einem Alter, die ist fast drei, wo die unglaubliche Wutausbrüche hat. Also wirklich. Zum Teil ist es intens. Die ist einfach ein deeply feeling child. Die hat viele Gefühle, die lässt es raus. Ich liebe es, ehrlich gesagt. Ich bin da überhaupt nicht, also mit mir macht das nicht viel. Also klar, das aktiviert auch irgendwo, aber ich kann das extrem gut halten. Extrem gut halten. Meine Eltern natürlich nicht so. Und es war ein Abend, also da war Lulu den Tag vorher ein bisschen krank, hatte irgendwas mit dem Magen. Dann ist sie mega früh eingeschlafen. Dann ist sie irgendwie um 10 Uhr abends wach geworden und wollte halt irgendwie Brotti, also Flasche, und wollte auch nicht wieder einschlafen, wollte aber auch, dass ich sie rumtrage. Aber die ist jetzt auch irgendwie 15 Kilo und ich hatte keinen Bock, sie rumzutragen. Ich war auch selbst ein bisschen erkältet und hab halt einfach gesagt, nein, aber hab nur den Raum für sie gehalten. Und sie hat natürlich geschrien wie am Spieß. Sie hat mit mir gekämpft. Sie wollte unbedingt, dass ich sie rumtrage. Hatte halt einen Wutanfall. Ich hab das einfach gehalten. Und das ist unsere Aufgabe, wenn wir, ich sag jetzt mal, bewusste Eltern sind, dass wir lernen, das zu halten. Und dann, wenn der Wutausbruch durch ist, dann gehen wir ins Nebenzimmer und halten uns. Weil das intensiv ist und dann kommen wir in die innere Kinderarbeit und so weiter. Aber in dem Moment hab ich das einfach gehalten. Meine Mutter kam zweimal oder so rein. Also die waren ja im Nebenzimmer, haben das alles mitbekommen. Und hat mich gefragt, brauchst du Hilfe? Und ich habe jedes Mal gesagt, nein, ist alles gut. Und das Ding war, für meine Mutter ist das sowieso superschwierig, wenn ich nicht Ja und Amen sage zu allem, was meine kleine Tochter von mir will. Also wenn meine kleine Tochter mit dreckigen Händen mir ins Gesicht batschen will und ich das nicht zulasse, sagt meine Mutter, ach es ist doch nicht so schlimm, die Hände sind doch nicht so dreckig. Und ich bin so, ich will trotzdem nicht, dass sie mir ins Gesicht batscht. Für sie ist das extrem schwierig, meiner kleinen Tochter Grenzen zu setzen. Und es hat mal eine ganz wundervolle Frau zu mir gesagt, Nicole, wenn du deine Kinder liebst, dann setzt du Grenzen. Und es hat mit mir gesessen, weil es ist so, Kinder brauchen Leadership. Sie brauchen quasi eine Mama oder einen Papa, die wirklich die Führung übernehmen. Die Grenzen setzen, auf eine liebevolle Art und Weise und diese Grenzen da belassen, wo sie gesetzt worden sind. Die weichen davon nicht ab. Also auf eine liebevolle Art und Weise natürlich. Es geht nicht darum, rigide zu sein. Natürlich gibt es Flexibilität und sowas. Aber mir ist das extrem wichtig, weil, surprise, surprise, ich bin nicht mit besonders vielen Grenzen groß geworden. Für meine Mutter war das extrem schwer, als ich ein kleines Kind war. Ich war auch ein deeply feeling child. Das heißt, ich habe auch Wutausbrüche vom Feinsten gehabt. Und meine Mutter hat mir dann das Eis gekauft, natürlich, weil sie diese Gefühle nicht halten konnte. Und das ist nichts gegen meine Mutter oder gegen diese Generation, die das oft nicht konnte. Die hatten die Ressourcen überhaupt nicht, wie wir sie heute haben. Das Wissen hatten sie überhaupt nicht, wie wir es heute haben. Aber für mich ist das extrem wichtig. Ich sitze da, ich bleibe da und ich lasse sie einfach alles fühlen, was sie fühlt. Aber meine Mutter kam zweimal rein, fand ich schon grenzüberschreitend. Okay. Sie ist aber dann wieder rausgegangen und weiter ging es. Das Ding ist, natürlich hatte Lulu das auch so mitbekommen, weil ich glaube, meine Mutter wollte einfach Lulu von mir nehmen und wollte mir halt helfen. Und ich sehe die Absicht. Es ist okay. Aber A, in so Momenten möchte Lulu auch nicht zu Oma die Müll bei Mama bleiben, weil sie weiß, dass Mama alles das halten kann, was sie in dem Moment durchfühlt. Und in dem Moment, es war einfach so, nein, du kannst mir jetzt hier nicht abnehmen, weil hier geht es nicht darum, dass sie mir abgenommen werden muss. Sondern es geht einfach darum, dass sie etwas durchfühlt, dass sie gerade richtig viele große Gefühle hat und dass wir hier einfach als erwachsene, gestandene Menschen den Raum halten. That is it. So, dann ihr Lieben. Nummer 3. Auf einmal kommt nicht nur meine Mutter ins Zimmer, sondern auch mein Vater. Das ist jetzt hier abends. Macht das Licht an. Ich glaube, alle Mamas, ihr werdet jetzt erstmal gemeinsam mit mir eine Sekunde leiden. Weil mein Vater kommt rein, er macht das Licht an und sagt zu mir Nicole, du brauchst Hilfe. Ich so, what? Ich mach das Licht wieder aus. Ich so, nein. Und meine Mutter steht da und sagt, doch Nicole, du brauchst Hilfe. Und ich so, oh mein Gott. Lulu in dem Moment, mucksmäuschenstill. Und ich so, Mama, Lulu möchte nicht mal, sie möchte gerade nicht zu euch, wir sind okay hier. Und Lulu hat dann auch gesagt, nee, nee, bei Mama bleiben. Ich hätte sie nicht sagen müssen. Das Ding war, sie war dann mucksmäuschenstill. Und sie war danach auch mucksmäuschenstill. Was passiert ist, auch wieder, hier ist kein Vorwurf oder sowas, aber was passiert ist, nur um Bewusstsein zu kreieren, ihr Prozess wurde unterbrochen. Ihr Prozess von diesen großen Gefühlen wurde unterbrochen. Und natürlich war ich sauer. Ich habe aber auch wieder hier schnell Gedanken über meine Gedanken gemacht und bin dann nicht so eingestiegen in das Sauersein, weil wir dürfen auch verstehen, und das habe ich in den Momenten, daran habe ich mich auch erinnert, also ich habe den Anteil, der laut wurde und sich aufgerichtet über meine Eltern, den Anteil habe ich innerlich erinnert, hey, die meint das gut, die wollten gerade wirklich helfen, die dachten gerade wirklich, ich kann das nicht und vor allen Dingen haben die das nicht gekonnt mit den Gefühlen halten. Die Schafe haben es nicht geschafft, diese großen Gefühle zu halten, weil für die ist, und das ist, was sie schon gelernt haben in ihrer Kindheit, so etwas Großes, das ist gefährlich, das ist falsch, das ist irgendwie, ja, das kann doch nicht normal sein, so ungefähr. Und ich bin halt so, doch, total normal, ich kann ja das sogar erklären, was in dem Moment in einem Gehirn von einem zweieinhalbjährigen Kind passiert, ja, das entwickelt gerade das emotionale Gehirn, da sind unglaublich viele Emotionen, die durch den Körper durchflattern und noch nicht die Möglichkeit, das selbst zu regulieren, deswegen braucht ein Kind ein reguliertes Nervensystem von dem Elternteil, um da zu koregulieren. So funktioniert das, kann ich sogar neurowissenschaftlich, neurobiologisch alles erklären, aber dieses Wissen haben ja die Eltern nicht, haben ja meine Eltern nicht, ja, und deswegen, ja, ich war jetzt auch nicht sauer, ja, also Lulu wurde in ihrem Prozess wirklich gestoppt, ja, danach ist sie auch mucksmäuschenstill gewesen und ist dann auch eingeschlafen, ja, alles okay. Den nächsten Tag habe ich auf jeden Fall meinen Eltern da noch mal eine Grenze gesetzt, indem ich ihnen noch mal klar gemacht habe, dass sie meine Grenze überschritten sind, wenn du ein paar Mal ins Zimmer reinkommst und ich jedes Mal sage, ist okay, ich frage nach Hilfe, wenn ich Hilfe brauche, dann ist es für mich klar, aber das war für sie offensichtlich nicht klar, dann gab es so ein bisschen Konflikt, aber auch wieder da, also so schnell gelöst, ihr Lieben, so schnell gelöst. Früher hätte mich das, ich weiß nicht, wie viel Energie gekostet, ich kann’s ja gar nicht sagen, ich glaube, ich hätte einfach wirklich den ganzen Tag und den Tag danach und die ganze Zeit, die ich noch da hätte, einfach versaut durch schlechte Laune und Vorwurf. Und da schnell auszusteigen ist auch, finde ich, das Einzige, was funktioniert, weil wenn wir uns dann immer wieder so streiten über so eine ganz bestimmte Sache und nicht loslassen, nachdem man so den Punkt gemacht hat, ja, dann finde ich, passiert das ja immer wieder, weil wir den Fokus nicht mehr bei der Grenze haben, die so klar gesetzt ist, sondern eher bei dem Streiten mit den Eltern, wenn das für dich gerade Sinn macht. Als ich es ausgesprochen habe, war ich selbst kurz so am Überlegen, macht das gerade Sinn? Also für mich persönlich ist gerade der Fokus da drauf, dass ich eine Grenze setze und dann loslasse und darauf vertraue, dass die Grenze eingehalten wird. Weil hier sprechen wir jetzt einmal kurz über Vertrauen. Es gibt ja hier intrinsisches Vertrauen und situatives Vertrauen. Und situatives Vertrauen ist, wenn wir die Menschen in unserem Umfeld dazu bringen müssen, dass sie uns irgendwie das beweisen sollten, dass wir ihnen vertrauen können. Also in Form von, ja, ich muss erstmal meinen Eltern vertrauen, indem sie sich nicht mehr äußern zu meinem Erziehungsstil und das müssen sie dann ganz, ganz oft gemacht haben und dann vertraue ich darauf, dass sie nicht mehr in mein Zimmer reinkommen und das Licht anmachen. Oder so situatives Vertrauen ist auch irgendwie, also Ende des Monats bekommst du dein Gehalt, da vertraust du irgendwie drauf. Das ist auch alles schön und gut und darauf basieren die meisten Menschen Vertrauen, aber das ist nicht das Vertrauen, was es braucht, um ein glückliches Leben zu leben. Das Vertrauen, was es braucht, um ein glückliches Leben zu leben, ist intrinsisches Vertrauen. Das ist, ich wähle Vertrauen. Immer und immer wieder, auch wenn mir mein Verstand sagt, das macht überhaupt gar keinen Sinn zu vertrauen. Schau mal, der hat dein Vertrauen missbraucht. Bist du bekloppt, da jetzt wieder rein zu investieren, ins Vertrauen? Ja, so bekloppt bin ich, weil glaub mir, das führt immer dazu, dass ich ein geileres und geileres und noch geileres Leben lebe. Daher, wenn wir Vertrauen wählen, dann zeigt uns das Leben im Außen, hey, super, super Idee, dass du vertraust. Hier, komm, ich schick dir noch ein paar wundervolle Dinge, die dir zeigen, dass das sinnvoll ist zu vertrauen. Deswegen, vielleicht kennst du meinen Mantra, I choose trust. Ich wähle Vertrauen. I choose trust. Und das habe ich in dem Moment gemacht. Ich so, ja, ich weiß nicht, kann sein, dass morgen Lulu wieder einen Mutanfall hat und jetzt will mein Verstand kontrollieren, dass die nie wieder diesen Prozess in irgendeiner Form unterbrechen. Und deswegen bin ich jetzt sauer und angenervt und angepisst und versaue mir hier mein Workation komplett. Oder ich sag einfach, ich will vertrauen, dass das jetzt angekommen ist. Und genau so war es. Also der Rest der Zeit, wir waren auch noch eine ganze Woche da, hatte Lulu ihre Wutausbrüche und sie haben es sogar auch besser halten können. Es war auch für sie leichter, das zu halten. Weil, weißt du, natürlich habe ich in diesen Momenten auch so Mitgefühl gehabt, weil ich auch festgestellt habe, oh mein Gott, ich kann mir nur vorstellen, meine Oma und Opa, also meine Eltern, Eltern, also die konnten das bestimmt nicht halten, wenn meine Mutter, als sie ein kleines Kind war, irgendwie ausgerastet ist und einen Wutanfall hatte. Die hatte das ja auch schon. Das muss ja so schwer gewesen sein in dieser Generation. Und weißt du, ich bin ja in meiner Feminine Era, ich mache viel zu Feminine Energy und weißt du, das Ding ist, dass wenn wir in unserer femininen Frequenz unterwegs sind, dann sind wir auch unglaublich doll im Mitgefühl. Dann können wir auf einmal sehen, wie unsere Eltern vielleicht groß geworden sind. Was die für Prägungen, für eine Konditionierung mitbekommen haben. Dass es für die so unaushaltbar ist, wenn ein Kind große Gefühle hatte, weil sie als Kinder große Gefühle hatten, wurde das höchstwahrscheinlich weggesperrt, wurde das bestraft, wurde das geschämt, wurde das so in die letzte Ecke gedrückt und gesagt, du bist schlecht dafür, dass du diese Gefühle hast. Und wenn wir wieder so im Mitgefühl sind, dann können wir die Perspektive wechseln. Ach ihr Lieben, ist es nicht, um was es geht hier. Das Einzige, was wir hier machen, auch im Podcast in meiner Arbeit, ist die Perspektive zu wechseln, die Möglichkeit zu haben, die Perspektive zu wechseln und auch das Leben aus unterschiedlichen Wahrheiten heraus zu betrachten. Ich habe eben darüber gesprochen, was Intelligenz ist, Metakognition, ich kann mir Gedanken über meine eigenen Gedanken machen. Intelligenz ist aber auch viele Wahrheiten gleichzeitig halten zu können. Uff, den Paradox dieser Welt halten zu können. Dieses, hey, du bist gut, so wie du bist, aber entwickle dich auch persönlich weiter. Diesen Schmerz zu sehen auf dieser Erde und gleichzeitig unglaublich dankbar zu sein für diese Wunder, die uns in jedem Moment umgeben. Das ist Next Level Intelligence, wenn du mich fragst. Das ist Next Level Intelligence, dass wir erkennen, ich habe meine Wahrheit, ich habe meine Perspektive, meine Eltern, die haben ihre Wahrheit, ihre Perspektive, alles geprägt durch unsere Erfahrungen, durch unsere Konditionierung, durch unsere Gesellschaft, durch unsere Kultur und wenn wir erkennen, dass es nicht nur meine Wahrheit ist, die die Wahrheit ist und die die richtige Wahrheit ist, wenn wir aufhören, in so schwarz-weiß zu denken, moral zu denken, dann schaffen wir Nähe. Das heißt nicht, dass wir mit allem übereinstimmen, das heißt nicht, dass wir sagen Ja und Amen zu jedem Kack. Nein, darum geht es nicht. Es geht darum, zu erkennen, du siehst das Leben aus deiner Brille. Ich sehe das Leben aus meiner Brille. Ja, wir sehen das Leben nicht, wie es ist. Wir sehen das Leben, wie wir sind. Ja, wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen sie, wie wir sind. Und das ist meiner Meinung nach, das ist das Wichtigste, was wir lernen dürfen. Das sollten wir in den Schulen lernen. Das sollten wir unseren Kindern beibringen und das sollten wir jeden einzelnen Tag trainieren. Genau. Und deswegen geht es mir gerade tatsächlich richtig gut, obwohl es diese Triggermomente gibt, obwohl es Sachen gibt, wo ich denke, oh, echt hart zu halten manchmal. Aber ich begebe mich immer wieder rein und ich vertraue darauf, dass auch das vorüber geht. Und ich vertraue darauf, dass das Leben immer für mich ist. Und das führt dann dazu, dass das Leben mir immer wieder Beweise schickt, dass das wirklich sinnvoll ist, zu vertrauen und die Dinge auch zu hinterfragen. Und auch, das bringt so eine Demut in mein Leben, dass nicht nur ich recht habe, dass nicht nur ich es richtig mache, vor allem mein Verstand, mein Ego, sondern dass andere ihre Perspektive haben. Und ja, meiner Meinung nach schafft das unglaublich viel Freiheit und Gefühl von Freiheit. Genau. So, jetzt wollte ich nochmal einmal in meinen Notizen schauen, ob ich nochmal irgendwas vergessen habe. Aber ich glaube nicht. Ich glaube nicht, ich glaube nicht. Ich glaube, das war es. Ja, ich werde jetzt nochmal ein bisschen Werbung darauf sprechen, weil morgen wir in meine zweite Immersion starten. Die kannst du aber, wenn du die Podcast Episode noch später hörst, die kannst du auch in der Aufzeichnung dir anschauen. Aber wenn du jetzt gehen willst, dir die Werbung nicht anhören willst, dann C’est la vie, C’est la vie, Baby. Wir sehen uns nächste Woche. Danke, dass du da warst. Wenn es dich interessiert, morgen startet meine zweite Immersion von diesem Jahr, Sacred Union. All about relationships. All about your blueprint, also deine Konditionierung rund um Beziehungen. Wir machen einen deep dive rein, um zu schauen, was du über Beziehungen gelernt hast. Wir gehen tief in das Elternthema rein, weil ich bin der festen Überzeugung, dass deine Vaterwunde dein Männerbild geprägt hat und die Art und Weise, wie du in, wenn du ein Mann-Frau Beziehung bist, deine Mann-Frau Beziehung prägt. Und wie da aufgrund der Wunde, die du in Bezug zu deinem Vater hast, du entweder eine sehr glückliche Beziehung lebst oder auch nicht. Das gleiche gilt für die Mutterwunde, die da einen sehr starken Einfluss drauf hat. Dann schauen wir uns unterschiedliche Beziehungsdynamiken an, unterschiedliche Beziehungsmuster, dass wir in unserer Kindheit bestimmte Rollen eingenommen haben, die heute unser Liebesleben prägen. Ob du Millennial bist oder Gen Z, du wirst unterschiedlich an Dating und an Beziehungen rangehen. Und auch da darfst du dich weiterbilden, meiner Meinung nach, damit du wieder Leichtigkeit in deine Beziehung reinbringst, mal wieder Nähe, Intimität. Wir schauen uns auch wirklich die Unterschiede zwischen Mann und Frau und warum der Mann oft einfach die Dinge nicht so versteht, wie wir sie doch meinen. Warum das ganze Reden keinen Sinn macht. Wir schauen uns auch natürlich wieder Feminine Energetics an in Beziehungen. Auch hier wieder das Thema Feminine Energy wird auch in Beziehungen untersucht. Das ganze läuft über acht Module, es gibt aber auch noch Q&As dazu und wir starten am Samstag oder du holst dir einfach die Aufzeichnung. Es ist auch super easy, in so Selbststudy-Kurs zu machen, weil es geht wirklich darum, deine Perspektive zu shiften, es geht darum, dein Bewusstsein zu erweitern, damit du dir einen neuen Blueprint erschaffen kannst, eine neue Landkarte, dass du für deine Kinder, wenn sie schon vorhanden sind, dass du denen ein anderes Bild vermitteln kannst, wie du es vielleicht vermittelt bekommen hast. Es wird sensationell, ich freue mich riesig, wenn du dabei bist. Natürlich bekommst du alle Infos in den Shownotes, wie immer. Ich danke dir von Herzen, dass du hier heute dabei warst und freue mich, dich auf all den verschiedenen Plattformen zu sehen. Also wenn du bei Instagram mir noch nicht folgst, dann tu das sehr, sehr gerne. Lass mir gerne einen Kommentar bei Spotify oder bei YouTube da, immer so schön von dir zu lesen. Und jetzt wünsche ich dir erstmal ganz viel Liebe in den Tag oder in deine Nacht. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.