Bevor ich heute los starte, möchte ich einmal Danke sagen. Danke dir von Herzen, dass du hier bist, dass du Kommentare da lässt, dass du den Podcast weiter empfiehlst, dass du mir Nachrichten schreibst bei Instagram oder per Email. Es ist so eine Ehre für mich, hier zu sitzen, Woche nach Woche und mit dir zu sprechen, meine ganzen Themen mit dir zu teilen, dich reinzuholen in meine Welt, in meine Gedanken, in meine Träger. Und ja, es ist einfach für mich keine Selbstverständlichkeit. Ich glaube, ich sage das nicht oft genug. Danke, danke, danke, danke, dass du da bist. Okay, heute möchte ich mit dir über Vertrauen reden. Ich möchte mit dir über den Kontrolletti sprechen, der sich so gerne zu Wort meldet, der uns immer wieder sagt, es macht keinen Sinn zu vertrauen. Was bist du bekloppt? Warum willst du denn vertrauen? Spinnst doch. Vertrauen muss man sich erst mal erarbeiten. Das müssen sich die Menschen erarbeiten. Das muss sich das Universum erarbeiten. Und gleichzeitig möchte ich dich heute einladen in meine Perspektive und dir zeigen, wie schön es ist, wenn wir vertrauen und wie wichtig es ist, dass wir lernen zu vertrauen, dass wir Vertrauen wählen und dass wir das wie so eine tägliche Praxis sehen, uns immer wieder rein zu verankern ins Vertrauen. So, ich nehme dich erst mal mit in meinen aktuellen Ist-Standpunkt, mein Leben und wie und warum ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, eine Folge zu machen zum Thema Vertrauen und zum Thema Kontrolle und so weiter. Und zwar in meinem eigenen Leben ist es gerade so, dass ich die Entscheidung getroffen habe, jetzt so langsam, aber sicher das zweite Mal schwanger zu werden. Und ich weiß, das Thema Schwangerschaft manifestieren ist ein sehr, ja, ich sage jetzt mal ein sehr verletzliches Thema. Und ich teile hier wirklich nur mit dir, so wie ich das gerade mache und wie ich dem Thema mich hingebe und wie meine Meinung und meine Perspektive ist und wie diese Meinung, diese Perspektive mir dienen, damit du vielleicht auch was mitnehmen kannst für dich. Und vor allen Dingen vielleicht deinen Weg hin zu dem, was du dir wünschst. Also es muss ja nicht unbedingt die Schwangerschaft sein, weil wir dürfen für alles, was wir uns wünschen, unglaublich viel Vertrauen haben, dass es genauso kommt oder anders. Aber wenn es anders kommt, dass wir es halten können, dass wir, egal was kommt, an unserer Seite stehen. Und ich bin einfach jetzt gerade so ganz frisch in dieses Baby-Number-Two- Journey reingestartet, so dass ich da dich wirklich mitnehmen kann und mit dir teilen kann, wie ich das Ganze sehe und wie ich auch mit dieser unglaublichen Verletzlichkeit umgehe, ja, die auch so etwas wie zum Beispiel das zweite Kind manifestieren mit sich bringt. Und ja, ich hoffe einfach sehr, dass dir das dient, mit egal, was du gerade in deinem Leben erreichen, erfahren, manifestieren willst. Okay, also erst mal mein Mann, der will eigentlich schon viel länger das zweite Kind. Ich habe jetzt die letzten Monate, das letzte halbe Jahr eigentlich, er damit beschäftigt, das zu halten, dass ich ihn immer wieder enttäuschen muss, weil ich noch nicht so weit bin. Und jetzt am Sonntag interessanterweise hat mich eine Freundin angerufen, die gesagt hat, Nicole, ich bin schwanger. Und das ist so ein bisschen witzig, aber ich wollte oder will immer mit ihr gemeinsam schwanger sein, was eine sehr, sehr gute Freundin von mir. Und sie ist jetzt eigentlich schon fast seit einem Jahr oder acht Monaten oder so auf der Baby Number Two Journey. Also sie hat auch schon ein Kind. Also die probieren, wie man das so sagt, schon seit fast einem Jahr oder so, was das zweite Kind zu bekommen. Und es hat halt die ganze Zeit nicht geklappt. Und ich habe dann aber auch immer zu ihr gesagt, ja, ja, dein Körper wartet so auf meinen Körper, dass wir das so gemeinsam machen. Und ich bin halt noch nicht bereit und deswegen warte auf mich. Und dann hat sie mich angerufen und hat gesagt, ja, ich bin jetzt schwanger. Und ich so, ah, dann war ich auf einmal so ein bisschen wie so unter Druck. Ich so, oh nein, okay, das heißt, ich muss jetzt auch bald schwanger sein, so ungefähr. Und ich habe aber sowieso in den letzten Wochen schon gemerkt, dass sich dieses grüne Licht, was ich immer sehe, ich sehe ja die Seelen, die en route zu mir sind. Manchmal teilt sich dieses grüne Licht ja auch so in zwei. Und dann kriege ich immer so Gedanken von Zwillingen, aber dann schiebe ich das auch ganz schnell wieder weg. Aber auf jeden Fall, ja, das nähert sich schon in den letzten Wochen sehr intensiv. Also ich merkte auch total, da passiert gerade was, also in mir. Und dann halt, als meine Freundin mich da angerufen hat und mir das gesagt hat, war ich auf einmal so, okay, wow. Aber gleichzeitig sofort mein Kontrolletti reingegrätscht und war so, nee, nee, und ich genieße das gerade, meinen Körper und für mich. Und nee, und ich bin irgendwie so busy mit der Arbeit. Und dann habe ich wieder meine App rausgeholt und habe wieder so rumgezählt, okay, wenn ich jetzt schwanger werde, wann würde das Kind denn eigentlich dann kommen? Und passt das? Und also so total der Kontrolletti, der da rauskam. Und dann bin ich aber ins Haus reingelaufen und Max lag auf der Couch und meinte so, ja, Lulu schläft und normalerweise schläft die erst viel später am Tag. Und dann war ich so, oh, dann haben wir ja ein bisschen Zeit zu zweit. Und dann hat er sich gefreut natürlich, klar, let’s go. Also Eltern, wir müssen die Möglichkeit, jede kleine Möglichkeit, jede Lücke müssen wir nehmen. Und dann habe ich auf einmal so gesagt, oh, dann brauchen wir nicht verhüten, weil ich ja immer darauf so geachtet habe, dass wir verhüten. Und dann hatten wir unverhütet Sex erleben. Ich weiß, wenn du neu hier bist und Podcast, by the way, I’m the Queen of Oversharing. Es war wunder, wunderschön. Also es war auch wirklich, wie ich so das nennen würde, so Babymaking-Sex. Und es war auch der Tag, wo ich tatsächlich meinen Eisprung hatte. Ja, also vielleicht reden wir gerade miteinander und ich bin schwanger, I don’t know. Bei Sidney, also bei Lulu, meiner Tochter, da habe ich ja dieses grüne Licht wirklich gesehen, wie das in meinem Körper ist. Und dieses Mal habe ich das nicht gesehen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass es nicht so war. Ich war einfach nicht oder ich bin gerade nicht so spirituell angebunden auf der Art und Weise offensichtlich, weil ich aber auch eine ganz andere Nicole bin in Form von ganz anderen Themen habe. Anders als wie vor fast vier Jahren, als wir Lulu gezeugt haben. Da war ich ja irgendwie noch kinderfrei. Wir waren im Urlaub. Wir waren eine Woche auf Honeymoon. Also es war direkt nach unserer Hochzeit mit weißem Sand und blauem Meer und einem Bungalow und haben halt jeden Tag, den ganzen Tag halt irgendwie rumgelegen im Bett. Hatten eine ganze Woche jeden Tag Sex, haben lecker gegessen, lange geschlafen. Und jetzt ist es irgendwie anders. Jetzt bin ich gerade eher so immer noch dreimal wach die Nacht und ja, bin beruflich super busy, aber genieße das auch absolut. Also es ist einfach ein ganz anderer Punkt in meinem Leben. Ja, also ich bin einfach vielleicht anders angebunden. Also deswegen, ich kann es dir nicht so richtig sagen. Gleichzeitig wirkt da auch immer noch so der Kontrolletti. Der ist so, aber passt es jetzt schon, schwanger zu werden? Oder ist es nicht besser in ein, zwei Monaten erst? Weil dann sind noch mehr meiner Kurse irgendwie durch. Und also ganz ehrlich, mein Beruf kann ich schwanger super ausüben. By the way, das ist einfach nur mein Verstand, der irgendwie so kontrollieren will und nicht so richtig vertrauen will. Und dann habe ich das mal auch untersucht, warum das so ist. Und das ist meistens so, und auch wieder, das kannst du auf alles übertragen, wenn wir in der Vergangenheit irgendwie eine Erfahrung gemacht haben, die so ein bisschen unbequem war. Und was ich damit meine, zum Beispiel meine erste Schwangerschaft, wenn du meinen Podcast da schon gehört hast, war das einfach so, dass ich sehr viel mich übergeben musste und mir war einfach oft schlecht und nicht nur die ersten zwölf Wochen, sondern weit darüber hinaus. Und ich hatte wenig Energie, ich hatte nicht so viel Inspiration und mir ging es einfach grundsätzlich nicht besonders gut. Und dann habe ich ja auch noch mal zwei Jahre gestillt. Das heißt, du musst dir vorstellen, mein Körper gehörte nicht mir für so mehr als drei Jahre. Und es war einfach so intens, sodass jetzt, wenn ich darüber nachdenke, wieder schwanger zu sein, bin ich auf der einen Seite so, ja, total Lust drauf. Auf der anderen Seite basiert mein Verstand, diese neue Schwangerschaft auf der Erfahrung der alten Schwangerschaft. Und das machen wir ja mit allem. Wir basieren die Beziehung, die wir jetzt haben, mit einem Mann auf die Beziehung, die wir mit unserem Ex hatten ganz oft. Und das ist so dysfunktional, weil ich bin ja nicht mehr dieselbe Nicole. Jede Schwangerschaft kann anders sein. Es kann sein, dass ich nur angebunden, angedockt und mega inspiriert bin. Es gibt Schwangerschaften, also ich kenne viele Freundinnen und so, die haben nur Energie. Ich kann es halt nicht kontrollieren, wie die Schwangerschaft wird. Oftmals will ich ja oder wollen wir ja schon kontrollieren, wie etwas wird und gehen einfach davon aus, dass es scheiße wird und schwer wird, nur damit wir es dann kontrollieren können, damit wir es jetzt schon wissen, wie es wird, anstatt uns halt hinzugeben in dieses Nicht-Wissen. Weil let’s face it, ich habe keine Ahnung, wie die zweite Schwangerschaft wird. Ich habe keine Ahnung, ob ich jetzt mein Kind schon gezeugt habe oder nicht. Ich muss mich diesem Nichts hingeben und darf einfach vertrauen. Ja, und das ist auch deswegen das Thema heute, weil ich feststelle, wann ich nicht vertraue. Und das alleine schon ist meiner Meinung nach die Hälfte der Miete. Weil wenn ich ja feststellen kann, wann ich nicht vertraue und wann ich in so ein Muster abrutsche, dann kann ich mich auch wieder so rausholen und mich wieder wirklich bewusst im Vertrauen verankern. Und wirklich auch feststellen, was mein Verstand gerade macht, dass der gerade eine past experience, eine vergangene Erfahrung, die nimmt und die wie so in die Zukunft packen will. Und wenn ich ja feststelle, dass mein Verstand das macht, dann kann ich ja auch bewusst wählen, um wieder auszusteigen. Wirklich wie so diesen Waldweg, die mein Verstand da gerade eingeht, wirklich zu verlassen und zu sagen, da gehe ich nicht mit und in meinem Körper ankommen und tief ein und vollständig ausatmen, vielleicht die Hand auf mein Herz legen und mich daran erinnern, dass ich Vertrauen wählen darf in jedem Moment und dass ich, auch wenn ich es nicht weiß, wie, wo, was, wann, ich sowieso sicher und geliebt bin. Weil wir vertrauen ja nicht, ja, wir rutschen ja ab ins Misstrauen und wollen ja Dinge kontrollieren, weil wir glauben, dass wir sonst nicht sicher sind. Das kannst du auch wieder. Ich beziehe das jetzt, weil das in meinem Leben ist, auf der Schwangerschaft. Aber ganz ehrlich, also wenn du dir gerade eine Wohnung wünscht, die du mieten willst und darauf wartest, dass irgendwie der ja die Hausverwaltung dir sagt Ja oder Nein. Oder wenn du darauf wartest, dass der Mann, in den du dich vielleicht gerade verknallt hast, zurückschreibt. Ja, oder wenn du darauf wartest, dass du mit deinem jetzigen Freund zusammenziehst und er das aber noch das Okay geben muss. Also alles so Dinge, die uns verletzlich machen, weil wir etwas wollen, weil wir ein ganz bestimmtes Ergebnis wollen, weil wir uns ein ganz bestimmtes Ergebnis wünschen. All das sind Momente, wo wir dann mehr tun wollen, mehr kontrollieren wollen, mehr nachfragen wollen, reingehen wollen, wirklich so nach vorne schreiten wollen, also so eher aus der maskulinen Energie heraus. Und was es aber tatsächlich immer braucht, ist die Fähigkeit, loszulassen, die Fähigkeit, in diesen Surrender-State zu kommen und zu sagen Okay, warte mal. Ich wähle jetzt hier Vertrauen. Ich wähle Vertrauen, dass es genau so kommt oder anders. Und wenn es anders kommt, dann kann ich das zu 100 Prozent halten. Und jetzt kommt ja der nächste Gedanke, weil in meinem Umfeld sind natürlich auch Menschen wie genau in deinem Umfeld, die dann vielleicht negative Erfahrungen auch machen mit dem Schwangerwerden. Also ich bin jetzt 40 und in meinem Umfeld sind einige Frauen, die strugglen, schwanger zu werden, ob sie mit dem ersten oder auch mit dem zweiten Kind sind. Manche sind nicht 40, manche sind Anfang 30 oder auch Mitte 20. Ja, so ist es auf jeden Fall. Also das ist nicht nur, dass ältere Frauen damit strugglen. Aber natürlich kommt mein Verstand auch da und sagt Also ja, vielleicht kannst du gar nicht wieder schwanger werden. Also jetzt versuchst du es die ganze Zeit zu kontrollieren und zu planen. Aber vielleicht geht das gar nicht. Und natürlich in dem Moment wieder darf ich nur eins tun und das ist mich wieder am Vertrauen verankern. Ja, und gleichzeitig wird der Verstand aber wiederkommen und sagen Ja, aber guck mal, bei der und der hat das ja nicht funktioniert. Und guck mal, jetzt hat deine Freundin dir das fast ein ganzes Jahr gebraucht und irgendwie du pusht das die ganze Zeit irgendwie nach vorne und sagst die ganze Zeit, ja, ja, ich mache das. Ich mache das irgendwann oder ich mache das noch. Aber was ist, wenn es irgendwie auch ein Jahr braucht? Also das sind so viele Gedanken, die da in dem Moment hochkommen. Und das Einzige, was ich machen kann in dem Moment ist, jedes Mal aufs Neue loslassen und das wieder. Weiß nicht, in welcher Situation du dich gerade befindest in deinem Leben. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du irgendetwas willst in deinem Leben und dass da auch so unterschiedliche Anteile hochkommen, die sagen Das wird auf gar keinen Fall klappen. Und vielleicht auch Anteile, die sagen Ja, aber vielleicht klappt es doch. Und das Einzige, was du machen kannst in jedem Moment, ist immer wieder wahrnehmen, loslassen und dich dafür entscheiden zu vertrauen. Es gibt zwei Arten zu vertrauen. Es gibt einmal dieses situative Vertrauen, dieses Okay, du musst es mir beweisen. Das Leben muss es mir beweisen. Menschen müssen es mir beweisen. Dann vertraue ich oder halt das intrinsische Vertrauen. Und das ist dieses Ich wähle Vertrauen und zwar immer und immer wieder. Obwohl ich vielleicht 40 bin und noch schwanger werden will und mir irgendein Typ im weißen Kegel gesagt hat, dass es dann schwer wird und dass das eine Risikoschwangerschaft wird und all diesen Scheiß. Ja, da möchte ich ganz kurz was zu sagen, weil wenn du Millennial bist, und schwanger werden willst, wenn du vielleicht schon Mitte, schon in Anführungsstrichen Mitte, Ende 30 bist, sogar vielleicht 40 in deinen Vierzigern, dann möchte ich dir nur eine Sache mitgeben und das ist Bitte entferne dich von Ärzten, die dich als Kategorie Risikoschwangerschaft sehen. Also wenn du meinen Podcast schon länger hörst, weißt du, ich habe eh eine Meinung zum Schulsystem rund um Schwangerschaft. Ich habe auf jeden Fall eine Meinung zum Schulsystem rund um Geburt sowieso. Wenn du meinen Podcast kennst, dann weißt du das. Aber es ist so essentiell auch, weil diese Anteile, die sich melden, die werden natürlich auch immer wieder beflügelt oder es wird ihnen die Energie genommen von unterschiedlichen Menschen, die wir vor allen Dingen wie so als Autoritätsperson sehen. Das heißt, wenn der Mann im weißen Kittel zu dir sagt, Uh, du bist schon 35, jetzt musst du aber schnell machen. Oh Gott, du bist 40, das ist schon abgelaufen. Fire, fire that dude. Ja, also unglaublich wichtig, dass du gehst und nicht weiter dort deine Energie, dein Geld und whatever lässt. Ich weiß noch, als ich 33 Jahre alt war, war ich einmal hier in Namibia bei einer Frauenärztin. Ich war hier für Urlaub. Damals habe ich noch in Berlin gelebt und war dann hier einfach bei der Frauenärztin und die hat gesagt, du bist schon 33, aber dann wird es jetzt mal langsam Zeit. Ich habe die angeguckt, ich bin 33, chill, und die hat mich nie wieder gesehen. Inzwischen habe ich einen Frauenarzt, der das komplette Gegenteil sagt, der immer wieder sagt Hey, also ich habe so viele Patienten, die auch mit Anfang, Mitte 40 noch ihre Kinder bekommen. And it is all good. Also finde bitte einen Frauenarzt, der das auch supportet, weil diese Stimmen in deinem Kopf, die werden natürlich beflügelt durch irgendwelche Menschen, die nach irgendwelchen Textbüchern untersuchen, die dann so etwas sagen wie Risikoschwangerschaft. Oh Gott, da kriege ich schon so einen Hals, weil natürlich ist so Vertrauen wird auch gestärkt in uns natürlich als erstes, aber auch dadurch, mit wem wir uns umgeben. Und wenn wir uns natürlich immer wieder mit Menschen umgeben, die uns in so Kategorien packen, die uns wie so Labels verpassen, das macht natürlich was mit uns. Und auch wieder hier, das kannst du auf alles übertragen. Wenn du nur Freundinnen hast, die alle Männer hassen und alle Single sind und sagen, boah, hier gibt es keine tollen Männer mehr da draußen, entferne dich von denen. Also das ist total sinnlos, dich mit denen zu treffen. Und ihr euch dann alle trefft und euch dann aufregt über die beschissenen Männer und dass es ja keine Männer mehr auf dieser Welt gibt. Ihr werdet dann, ja, euch das immer wieder bestätigen, dass es da draußen keine Männer gibt. Treffe dich dann lieber mit Menschen, die in einer glücklichen Beziehung sind oder mit Menschen, die selber auf dieser Reise sind, die selber Interesse haben, daran eine glückliche Beziehung zu erschaffen, auf der eigenen Straßenseite zu kehren und immer wieder zu hinterfragen, was hat das auch mit mir zu tun, dass ich eventuell nicht den Menschen treffe, in mein Leben ziehe, den ich mir wünsche. Und dasselbe gilt, wenn du irgendwie 30, 40, egal welches Alter eigentlich bist und schwanger werden willst. Es braucht Vertrauen. Dieser Prozess braucht Vertrauen. Ich meine, ich erzähle dir das jetzt hier gerade im Podcast. Ich mache mich damit extrem verletzlich. Meine Gedanken, die haben sich jetzt auch schon zehnmal darum gedreht, ob ich diese Folge überhaupt veröffentlich, weil es ja dann doch irgendwie mich sehr verletzlich macht, weil jetzt fragst du dich vielleicht nächsten Monat genau wie ich, uh, ich wundere, ob Nicole schwanger ist. Ja, und gleichzeitig kann es sein, dass ich schwanger bin. Es kann sein, dass ich auch nicht schwanger bin. Es kann auch sein, dass es einfach auch noch braucht. Die Möglichkeit existiert auch, dass ich kein zweites Kind bekommen kann. Diese ganzen Möglichkeiten, die existieren, sind die scary? Ja. Will ich darüber nachdenken? Nein. Ist das für mich schwer zu halten? Definitiv. Aber ich begebe mich da auch rein in jede einzelne Möglichkeit, wissend, dass ich sowieso sicher bin, wissend, dass ich grundsätzlich dem Leben einfach vertrauen kann. Das Leben, das sowieso besser weiß als ich. Ja, dass ich natürlich meinen Anteil vor allen Dingen im Bezug zur Schwangerschaft manifestieren, da muss ich natürlich wirklich aktiv auch für losgehen, ist klar. Aber gleichzeitig kann ich ja nur das machen. Ich kann mir nicht das Baby herkontrollieren. Ich kann mir nicht genau den Zeitpunkt herkontrollieren. Ja, also ich kann Absicht haben. Ich kann dafür losgehen, kann auch wirklich gezielt dafür losgehen, wie ich es zum Beispiel mit meinem ersten Kind gemacht habe, wo wir wirklich eine ganze Woche, also während meiner fruchtbaren Phase, jeden Tag einfach gigantisch schönen Sex hatten. Ja, dieses Mal hatten wir jetzt nur einmal Sex. Wer weiß? Who knows? Auch das ist natürlich eine Möglichkeit. Aber wir wollen ja kontrollieren, weil wir die anderen Möglichkeiten überhaupt nicht erst in Betracht ziehen wollen, weil das zu schmerzhaft ist. Und ich kann das verstehen. I get it. Es ist schmerzhaft. Der Gedanke, den will ich gar nicht fühlen, dass das vielleicht so sein könnte, dass das, was ich mir wünsche, nicht Realität werden könnte. Aber ich bin der Meinung, dass genau diese Offenheit immer wieder dazu führt, dass ich ein wirklich freies, gesundes, glückliches Leben lebe, weil ich mich nicht so verhake auf eine einzige Sache, sondern weil ich grundsätzlich dem Leben vertraue. Und wenn wir grundsätzlich dem Leben vertrauen und immer wieder Vertrauen wählen, dann beweist uns das Leben, dass es sinnvoll ist, zu vertrauen. Und viele Dinge in meinem Leben, wenn ich auf meinen beruflichen Weg schaue zum Beispiel, also ich meine, ich war so besessen davon, in der Filmindustrie zu arbeiten, meinen eigenen Film auf die Leinwand zu bringen. Ich war besessen davon. Und heute sitze ich hier und ich bin die glücklichste Person auf dieser Welt, vor allen Dingen beruflich. Ich übe einen Beruf aus, der mich jeden Tag erfüllt. Also das ist meine Berufung. Ich kann mir vorstellen, dass ich genau das tue, was ich tue, bis ich auf dem Sterbebett liege, weil ich das so liebe und feiere. Aber wenn ich nie diese Filmindustrie losgelassen hätte, dann würde ich heute hier nicht sitzen. Und ich glaube, diese Erfahrung hat mich auch dolle geprägt. Das heißt, alles, was ich mir wünsche, auch wenn es so große Dinge sind wie ein Kind, da herrscht immer so etwas wie, okay, ich wünsche mir das und ich gehe dafür auch aktiv los und ich verankere mich immer wieder ins Vertrauen und ich erfülle die Bedingungen in Form von, ich ernähre mich gesund, ich sorge für mich, all diese Sachen. Und gleichzeitig gebe ich das auch ab. Das ist der Paradox. Gleichzeitig gebe ich das auch ab und weiß, dass das Leben das schon macht. Und ich glaube, dass das natürlich eine Kunst ist. Das ist eine Übung und das ist schwer. Don’t get me wrong. Ja, auch wenn ich dir das jetzt so erzähle, das heißt nicht, dass ich das immer und in jedem Moment hinbekomme. Und da gibt’s auch Momente, da will ich mich verhaken. Und da bin ich, da gehe ich mit der Angst mit und dann klopft mein Herz schneller. Aber ich steig da aus und ich steig da schnell aus und ich wähle wieder Vertrauen und ich wähle wieder Vertrauen und ich wähle wieder Vertrauen. Es ist wie so, als ob du auf dem Pferd sitzt und du fällst vom Pferd runter. Ja, deine Gedanken ziehen dich irgendwie runter und sagen, aber was? Oh Gott, oh Gott, oh Gott, was wenn nicht? Und dann setzt du dich wieder auswärts drauf und sagst Nein, ich bleibe hier. Ich bin in mir verankert, in meinem wunderschönen Körper verankert. I choose trust, I choose trust, I choose trust. Ich kann mir nicht irgendetwas hinher kontrollieren. Ich kann nicht die Situation kontrollieren. Ich kann nicht das so von oben herab mit ner Wucht machen. Ich muss es aus der gehaltenen, femininen Frequenz machen. Das heißt, ich darf mich zurücklehnen. Ich darf in diesen Surrendered State kommen. Ich darf dem zustimmen, dass es nicht leicht ist, aber es ist wichtig. Und das ist der Zustand, in dem ich mich gerade befinde. Und ich dachte einfach, dass sich das vielleicht unterstützt, weil ich weiß, dass wir alle durch unterschiedliche Phasen durch unser Leben gerade durchgehen, dass wir vielleicht Dinge unbedingt wollen, die vielleicht noch nicht eingetroffen sind, die vielleicht nicht schnell genug gehen. Dass wir ungeduldig werden, dass wir mehr wollen, dass wir es sofort wollen. Und daraufhin entsteht so ein Druck und so ein Widerstand mit dem, was jetzt gerade ist. Und ja, ich hoffe einfach, dass dich das heute hier ein bisschen unterstützt hat. Wie gesagt, ich weiß gerade gar nicht, ob ich diese Folge poste. Also ich hab die auch so zweimal oder so aufgestanden und hab so überlegt, bringt das hier heute überhaupt irgendetwas? Bitte schreib mir mal, ob das dir irgendwas gebracht hat. Vielleicht bist du jetzt einfach nur so, uh, wie geht’s weiter? Wenn ich die Folge poste, dann wirst du mir bestimmt die Fragen stellen. Okay, Nicole sollte dann wahrscheinlich so Anfang August rausfinden. Also ich glaube, es ist die erste Woche im August. Die zweite Woche im August finde ich dann raus, ob ich schwanger bin. So watch this space, maybe, ah! Ja, und wenn es nicht so ist, dann ich glaube trotzdem, dass wird das jetzt auf jeden Fall loslegen. Vielleicht dann noch ein bisschen aktiver im zweiten Monat. Und gleichzeitig, I choose trust. Also ich lasse das jetzt einfach komplett los. Ich lasse den Kontrolletti los. Ich nehme wahr, dass der Kontrolletti da ist und ich hoffe, dass du dasselbe tust. Genau, egal was du dir erschaffen oder manifestieren willst. Alright, ich hoffe, dass die Folge dir gedient hat. Ich schicke dir jetzt ganz viel Liebe. Ich ende das jetzt. Ich beende diese Folge jetzt, weil ich merke gerade, ich spüle viele Emotionen in mir. Irgendwie war das jetzt für mich auch, also sogar ich als ADHSler-Oversharer, sogar für mich war das jetzt irgendwie gerade schwierig, das mit dir zu teilen alles. Aber ich denke einfach, es ist so wichtig, dass wir über das Vertrauen sprechen. Und weil ich ja immer dich mitnehme in meiner aktuellen Situation. This is where I’m at. So ja, ich wünsche dir ganz viel Liebe und schicke dir ganz viel Liebe in deinen Tag oder in deine Nacht. Always remember, the best is yet to come. Deine Nicole.